<br />
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	<title>RB Leipzig &#8211; zwangsbeglückt</title>
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	<description>Ein RB-Leipzig-Protokoll</description>
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		<title>Verlieren? Nicht vorgesehen! – Eine Medienauslese</title>
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		<dc:creator><![CDATA[zunull]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2017 12:55:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[filetiert]]></category>
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		<category><![CDATA[Verschwörungstheorie]]></category>
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					<description><![CDATA[Niemand verliert gern. Zumal im Fußball. Egal, ob Spieler, Funktionär oder Fan – gerade auf die vermeintlich &#8220;großen&#8221; Spiele fiebert man hin und ist natürlich enttäuscht, wenn diese nicht so laufen, wie man gehofft hatte. Das hat man schon oft erlebt, und auch das Hadern mit dem Schiri, dem Ball oder sonstigen äußeren Umständen ist &#8230; <a href="https://zwangsbeglueckt.de/2017/10/30/verlieren-nicht-vorgesehen-eine-medienauslese/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Verlieren? Nicht vorgesehen! – Eine Medienauslese</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Niemand verliert gern. Zumal im Fußball. Egal, ob Spieler, Funktionär oder Fan – gerade auf die vermeintlich &#8220;großen&#8221; Spiele fiebert man hin und ist natürlich enttäuscht, wenn diese nicht so laufen, wie man gehofft hatte. Das hat man schon oft erlebt, und auch das Hadern mit dem Schiri, dem Ball oder sonstigen äußeren Umständen ist wesentlicher Bestandteil des Redens über verlorene Spiele im Speziellen und Fußball im Allgemeinen.</p>
<h4>Mehr als schlechte Verlierer</h4>
<p>Einen Umgang mit einem verlorenen &#8220;großen&#8221; Spiel musste in den vergangenen Tagen gleich zweimal ein Fußballlager finden, das damit ganz offensichtlich überfordert ist, wenn nicht sogar Probleme hat: RB Leipzig. Eine Tatsache, die ihnen nicht unbedingt beim Aufstieg auf der Sympathieleiter geholfen haben dürfte. Ganz ähnlich wie beim forcierten Marsch durch die Ligen in den letzten Jahren bricht sich in allem, was man aus der weiß-roten Ecke mitbekommt, eine Ungeduld Bahn, die uns zuerst (zynisch, wie wir nun mal sind) belustigte, dann aber zunehmend beängstigte.</p>
<p><span id="more-1200"></span></p>
<p>Sei es versammelt unter dem Hashtag #RBLFCB, oder aber in der Lokalpresse:&nbsp;Die Aggressivität, mit der das RB-Lager nicht einsehen will, dass Pokal- und das nur wenige Tage später stattfindende Ligaspiel gegen die Bayern nun mal so gelaufen sind, wie sie gelaufen sind, ist schon speziell. Es wird laut rumgepöbelt, mit den Fuß auf dem Boden gestampft und wütend mit Fingern auf andere gezeigt. Es wirkt fast so, als sei die Idee des Verlierens, des Einsortierens hinter etablierten Hausnummern des Fußballs, im RB-Universum noch nicht angekommen. Dass das zum Marketingimage des Finanziers des ganzen Ladens passt, ist klar. Dass aber auch Fans und Medien, über den ersten Ärger hinweg, <a href="https://twitter.com/zeitonline/status/923479302364155904" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Geschichten über die Verstrickungen von Felix Zwayer in den Hoyzer-Skandal 2006 aufgekochen </a>und offen – und völlig ironiefrei – von einer Verschwörung gegen den 2009 aus der Wiege gehobenen und dann von den Verbänden nach oben protegierten Club fabulieren, ist schizophren.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en">
<p dir="ltr" lang="de">Wie reagieren, wenn ein Leipzig-Fan sagt: &#8220;Man will uns nicht in der Liga haben&#8221;?<br />
Nicken.</p>
<p>— Günter Klein (@guek62) <a href="https://twitter.com/guek62/status/924355486849355776?ref_src=twsrc%5Etfw">October 28, 2017</a></p></blockquote>
<p><script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script><br />
Und so beschlich uns immer mehr das Gefühl, dass es bei dem aufschreihaften Gezeter eigentlich um etwas ganz Anderes geht. Das RB-Lager scheint auf eine Weise beleidigt, in der man im besten Fall Minderwertigkeitskomplexe, realiter aber wohl eine aggressive Anspruchshaltung sehen kann, über deren Hintergründe sich nur spekulieren lässt. Ist es die pervertierte Seite der gestärkten &#8220;ostdeutschen Identität&#8221; bzw. &#8220;Siegermentalität im kollektiven Selbstbewusstsein&#8221;, die im Zusammenhang mit RB Leipzig gern&nbsp;<a href="https://zwangsbeglueckt.de/2017/01/30/gekaufte-wissenschaft/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">strapaziert wird</a>? Das nur diffus greifbare Denken, nun auch endlich mal dran zu sein, das sich kollektiv auf das zum Symbol des aufstrebenden Ostens hochgeschriebenen Clubs kapriziert? Sozialpsychologie, schon klar.&nbsp; Aber vieles, was man liest und hört, scheint genau in diese Richtung zu deuten.</p>
<h4>Verschwörungstheorien und notorische Ungeduld</h4>
<p>Nur in den wenigsten Äußerungen geht es um irgendwelche Schiedsrichterentscheidungen, die mit der eigenen Vereinsbrille vielleicht nicht ganz nüchtern betrachtet werden können.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en">
<p dir="ltr" lang="de">Wofür? Notbremse?</p>
<p>— rotebrauseblogger (@rotebrauseblog) <a href="https://twitter.com/rotebrauseblog/status/924316626375372800?ref_src=twsrc%5Etfw">October 28, 2017</a></p></blockquote>
<p><script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Stattdessen lässt sich oft ein Grundton erkennen, in dem bereits der gesamte Ballast an Vorwürfen mitschwingt, die bei anderen dann ungefiltert zur Verschwörungstheorie ausgebaut werden.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en">
<p dir="ltr" lang="de">Der nächste Schiedsrichter aus Berlin. Ich Ante es schon!</p>
<p>— Eventi RBL (@Leipziger67) <a href="https://twitter.com/Leipziger67/status/923614610653052928?ref_src=twsrc%5Etfw">October 26, 2017</a></p></blockquote>
<p><script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en">
<p dir="ltr" lang="de">Das Orban Rot ist ja heute deshalb so bitter, weil man bei der Szene nochmal klar sieht, wie wir am Mittwoch verarscht wurden. <a href="https://twitter.com/hashtag/FCBRBL?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#FCBRBL</a></p>
<p>— Schnudelhuber (@Schnudelhuber_8) <a href="https://twitter.com/Schnudelhuber_8/status/924330326557646848?ref_src=twsrc%5Etfw">October 28, 2017</a></p></blockquote>
<p><script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en">
<p dir="ltr" lang="de">Dem Wessi scheint der Puderzuckerarsch ja ganz schön auf Grundeis zu gehen! Das ist schon konspirativ vom <a href="https://twitter.com/DFB?ref_src=twsrc%5Etfw">@DFB</a> Frechheit! <a href="https://twitter.com/hashtag/FCBRBL?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#FCBRBL</a></p>
<p>— RonRBL<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/26bd.png" alt="⚽" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> (@RBLRon44) <a href="https://twitter.com/RBLRon44/status/924318112681472000?ref_src=twsrc%5Etfw">October 28, 2017</a></p></blockquote>
<p><script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>[Anmerkung: Wie wir aufgeklärt wurden, handelt es sich bei RonRBL um einen Satireaccount. Alles andere wäre auch wirklich nicht tragbar. 🙂 ]</p>
<p>So oder so wird nach kurzem Blick in die Timelines zu den Niederlagen gegen die Bayern deutlich, dass es um mehr geht als nur den sportlichen Wert und das Schimpfen über eine verpasste Chance. Man fühlt sich, nein, man wurde tatsächlich glatt vom System betrogen. Und man verlagert alle kreative Energie darin, diesbezüglich den Beweis zu führen. Eine unrühmliche Rolle spielt in diesem Zusammenhang auch der Ursymphat RR, der offenbar die größte Ungeduld von allen an den Tag legt. Sich endlich auf Augenhöhe mit der Benchmark des deutschen Fußballs wähnend, legte er bereits während des Zustandekommens der Pokalschlappe&nbsp;eine dilettantischen Unsouveränität an den Tag, die wieder nur eingangs und mit einem ordentlichen Schuss Zynismus lustig ist. Wer ruhig auf <a href="http://www.rp-online.de/sport/fussball/rb-leipzig/kolumne-gegenpressing-ralf-rangnick-erfindet-den-privaten-videobeweis-aid-1.7172267" target="_blank" rel="noopener noreferrer">das verstörende Rumturnen mit gezückten Smartphone vor den gestressten Schiedsrichtern</a> schaut, begreift, welche innere Getriebenheit und Selbstüberzeugung als Triebfedern beim neuen Gold Nugget des Ostens wirken.</p>
<h4>Die LVZ haut mit auf die Kacke</h4>
<p>Aufgefangen wurden dieses Vorgänge und Stimmungslagen wie immer vom Leipziger Garanten für unabhängige Berichterstattung, der LVZ – die fleißig mit auf die Kacke hauten.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en">
<p dir="ltr" lang="de">Daaa iss das Ding! Nix als die nackte Wahrheit über RB, Gott und die Welt. Verlag Schwarzkopf&amp;Schwarzkopf<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/26bd.png" alt="⚽" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/26bd.png" alt="⚽" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />9,99 Eus <a href="https://t.co/WAnUDTlWRh">pic.twitter.com/WAnUDTlWRh</a></p>
<p>— Guido Schäfer (@schfer_g) <a href="https://twitter.com/schfer_g/status/923948751475093505?ref_src=twsrc%5Etfw">October 27, 2017</a></p></blockquote>
<p><script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>So prangte bereits am Tag nach der Pokalniederlage als typographisches Desaster auf der Titelseite der mittlerweile gänzlich distanzlosen LVZ &#8220;Leipzig kann trotzdem stolz sein&#8221;. Wo da noch der Bezug zum Fußball ist, möchte man fragen, und bringt die Äußerung dann aber schnell in Verbindung mit dem seit dem letzten Abend auf dem eigenen Handy tobenden Tweetstorm. Deutlich wird, dass es in den Augen der Zeitung offenbar nicht nur um das Duell zweier sportlich super aufgestellter Mannschaften und Vereine ging. Wer die ganze Stadt in Kollektivhaft nimmt und von &#8220;Stolz&#8221; schreibt, der hat nicht nur ein sportliches Ergebnis im Sinn, sondern adressiert eine nicht verwundene Kränkung, die das eigene Selbstbild betrifft. Nicht nur der Club hat verloren, sondern die ganze Stadt und Region, und wofür diese stehen, die&nbsp;<em>mentalità del est</em>. Und nun haut man sich trotzdem fleißig auf die Schulter und spinnt einfach weiter am Faden der neuen Siegermentalität und des &#8220;Jetzt holen wir uns, was uns zusteht!&#8221;.</p>
<p><a href="https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2017/10/LVZ_Titel_171026.png"><img loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-1211" src="https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2017/10/LVZ_Titel_171026.png" alt="" width="945" height="879" srcset="https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2017/10/LVZ_Titel_171026.png 945w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2017/10/LVZ_Titel_171026-300x279.png 300w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2017/10/LVZ_Titel_171026-768x714.png 768w" sizes="(max-width: 945px) 100vw, 945px" /></a></p>
<p>Doch damit nicht genug. Tags drauf war dann die gesamte Titelseite gefüllt mit #RBLFCB-content. Für die Auswärtigen zum Nachvollziehen: Titelbild, Aufmacher inklusive TED-Umfrage (&#8220;Hat der Schiedsrichter RB Leipzig benachteiligt?&#8221; &#8211; Ja/Nein), Leitartikel und Kommentar. Ungelogen!</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en">
<p dir="ltr" lang="de">Oh, das ist überraschend, <a href="https://twitter.com/LVZ?ref_src=twsrc%5Etfw">@LVZ</a>. <a href="https://twitter.com/hashtag/RBLFCB?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#RBLFCB</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/FCBRBL?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#FCBRBL</a> <a href="https://t.co/38ZxZR9Fre">pic.twitter.com/38ZxZR9Fre</a></p>
<p>— zwangsbeglueckt (@zwangsbeglueckt) <a href="https://twitter.com/zwangsbeglueckt/status/924015407207538690?ref_src=twsrc%5Etfw">October 27, 2017</a></p></blockquote>
<p><script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Den Vogel schoss dabei aber der inzwischen landesweit berüchtigte Guido Schäfer ab, der allen Ernstes im Zusammenhang von RB, die – man kann es nicht oft genug wiederholen – nur acht Jahre nach Gründung im ausverkauften Zentralstadion die Bayern am Rande der Niederlage haben, vom &#8220;benachteiligten Außenseiter&#8221; schrieb. Mehr Selbst-Beopferung geht nicht.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en">
<p dir="ltr" lang="de">&#8220;Von wegen Dosen und Plastikclub. Fleisch und Blut, Leidenschaft und Hingabe.&#8221; Launiger Leitartikel von <a href="https://twitter.com/schfer_g?ref_src=twsrc%5Etfw">@schfer_g</a> in der <a href="https://twitter.com/LVZ?ref_src=twsrc%5Etfw">@LVZ</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/rbl?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#rbl</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/RBLFCB?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#RBLFCB</a> <a href="https://t.co/txKMa7jLzS">pic.twitter.com/txKMa7jLzS</a></p>
<p>— Model Among (@Modelamong) <a href="https://twitter.com/Modelamong/status/923913181222899712?ref_src=twsrc%5Etfw">October 27, 2017</a></p></blockquote>
<p><script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<h4>RBL: Eine Melange aus Geltungsdrang und Selbstermächtigung</h4>
<p>Am Ende bleibt der unangenehme Eindruck, dass in und um RB Leipzig streberhafte Selbstüberzeugung und Ost-Opfermythos ein bedenkliches Hybrid hervorgebracht haben, das die Bedingungen des eigenen Bestehens ausblendet und den eigenen Erfolg als nur von dunklen Mächten und Verschwörungen aufzuhalten versteht.&nbsp; Im Zweifelsfall (bei Niederlagen) werden dann Schiedsrichterskandale aufgewärmt und Bilder einer Sportfunktinärskaste bemüht, die sich gegen RB stellen. Als würde man selbst nicht Teil dieses Establishments sein und von dessen Uminterpretationen des selbstgegebenen Regelwerks massiv profitieren.&nbsp;Um Fußball im engeren Sinne geht es dabei nicht mehr. Stattdessen sind aggressiver Geltungsdrang und Selbstermächtigung angesprochen. Fortsetzung, das steht zu befürchten, folgt.</p>
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		<title>Ermüdungserscheinungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[zunull]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Apr 2017 11:50:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[filetiert]]></category>
		<category><![CDATA[Ermüdung]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Dieser Text erschien zuerst in der Erlebnis Fußball No 70 und ist für diesen Blogpost nur leicht verändert und aktualisiert worden. Man sollte sich nichts vormachen. RB ist dort angekommen, wo sie hingehören. Gekonnt und locker beherrscht der erst 2009 aus dem Boden gestampfte „Verein“ die etablierten Regeln des Bundesligafußballs und kann sich gleichzeitig als jung, &#8230; <a href="https://zwangsbeglueckt.de/2017/04/21/ermuedungserscheinungen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Ermüdungserscheinungen</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<pre>Dieser Text erschien zuerst in der <a href="http://erlebnis-fussball.de/ausgabe/70/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Erlebnis Fußball No 70</a> und ist für diesen Blogpost nur leicht verändert und aktualisiert worden.</pre>
<figure id="attachment_1152" aria-describedby="caption-attachment-1152" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2017/04/man-1245993_1920.jpg"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-1152" src="https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2017/04/man-1245993_1920.jpg" alt="" width="1920" height="1276" srcset="https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2017/04/man-1245993_1920.jpg 1920w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2017/04/man-1245993_1920-300x199.jpg 300w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2017/04/man-1245993_1920-768x510.jpg 768w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2017/04/man-1245993_1920-1024x681.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1152" class="wp-caption-text">Foto: <a href="https://pixabay.com/en/man-sleeping-man-nap-napping-male-1245993/">Unsplash on Pixabay</a> // <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.en">CC0 Public Domain</a></figcaption></figure>
<p>Man sollte sich nichts vormachen. RB ist dort angekommen, wo sie hingehören. Gekonnt und locker beherrscht der erst 2009 aus dem Boden gestampfte „Verein“ die etablierten Regeln des Bundesligafußballs und kann sich gleichzeitig als jung, wild und unvorbelastet darstellen. Und das wird auch erst mal so bleiben. Professionell und nüchtern aufgestellt in Bezug auf Vereinsmanagement und -vermarktung, Personalstruktur, Spieleraquise und Jugendausbildung, können sich einige andere Bundesligisten bei der österreichischen Niederlassung in Leipzig sogar noch etwas abschauen. Zudem rennen die Zuschauer dem Neuling die Bude ein. RB ist somit Realität und wird sich aus dieser wohl so schnell nicht wieder verjagen lassen. Im Gegenteil: Europa und ein neues Stadion rufen!</p>
<p><span id="more-1150"></span></p>
<p>Ermöglicht wurde und wird das bekanntermaßen durch ein hunderte Millionen schweres Investment des österreichischen Weltkonzerns, über dessen genaue Höhe gemeinhin Stillschweigen herrscht. Nüchtern betrachtet, stellt RB diesbezüglich die konsequente Weiterführung und Zuspitzung dessen dar, was besonders die Spitzenclubs der Bundesliga bei der Suche nach Finanzierung des kostspieligen Alltagsbetriebs umtreibt. Bei der Bayern München AG sind mit Adidas, Audi und Allianz gleich drei deutsche Großkonzerne Anteilseigner. Borussia Dortmund ist ebenfalls als Aktiengesellschaft aufgestellt, auch wenn die Aktionärsstruktur kleinteiliger ist. VW bei Wolfsburg, Bayer in Leverkusen und womöglich <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/676022/artikel_daimler-steigt-beim-vfb-stuttgart-ein.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">demnächst Daimler in Stuttgart</a> – überall stehen Großsponsoren und -geldgeber hinter den Vereinen und da haben wir noch nicht mal von den englischen, französischen und italienischen Topclubs gesprochen. Dort gehört die Finanzierung der Spitzenclubs durch Ölscheichs, Hedgefonds oder Konzernen aus dem fernen Osten fast schon zum guten Ton. Das große Geld ist jedenfalls längst etabliert im Profifußball.</p>
<h4>RB-Kritik verfängt nicht mehr</h4>
<p>Eine darauf bezogene Kritik finden wir (auch wenn uns das „Fußballgeschäft“ zuweilen anstinkt) zunehmend langweilig. Zumal sie auch nicht (mehr) verfängt. Kommt man heute mit Fans und Unterstützer von RB ins Gespräch, beim Grillen unter Freunden, beim Training des eigenen Amateurclubs oder an Spieltagen in der Bahnhofskneipe, wird schnell deutlich, dass diese sich nicht mehr auf „klassische“ Kritikpunkte einlassen. Im Gegenteil: Unumwunden und bereitwillig wird eingestanden, dass es sich bei RB um „Konzeptfußball“ handelt. Um einen Verein, der nur aufgrund von nicht selbst eingespieltem Geld und der konsequenten Anwendung heute im Spitzenfußball üblicher Prinzipien dorthin gelangte, wo er aktuell ist. „Tradition“ und den ganzen Klimbim brauche man dafür nicht. Dafür bekomme man „geilen Fußball“ zu sehen. Und es stimmt ja auch: Wie soll man mit kritischen Hinweisen auf die gesteigerte Kommerzialisierung und Fremdkapitalisierung noch punkten, wenn die großen Vereine anderer Städte es nicht anders machen (auch wenn sie historisch und organisatorisch anders dahin gelangt sind)? Oder anders gefragt: Was soll falsch daran sein, sich in das entfesselte Millionengeschacher, das der Spitzenfußball nun einmal ist, einfach einzukaufen und strategisch geplant mitzuspielen?</p>
<p>RB aus einer solchen kühlen bis zynischen Haltung heraus zu unterstützen, ist in Leipzig jedenfalls Mode geworden. Große Teile der meist nur am Rande fußballsozialisierten Stadtgesellschaft können und wollen an RB nicht schlimmes finden. Medien, lokale Wirtschaft und Rathaus – alle stimmen mit ein in die Hymne auf den Verein der kam, um die Stadt endlich zu erlösen aus den Jahren der Bedeutungslosigkeit. Denn das wurde auch schnell deutlich: Leipzig erhebt einen quasi-natürlichen Anspruch auf Bundesligafußball. Und da „die anderen“ ihre Chance hatten (Chemie und Lok), sei es nur noch durch den Eingriff einer dritten Partei möglich gewesen, die Stadt wieder auf die Bundesligalandkarte zu hiefen. Dort angekommen, feiert man sich nun selbst ab und weißt auf die positiven Effekte hin, die das österreichische Investment gebracht hat.</p>
<h4>RB als eierlegende Wollmilchsau</h4>
<p>Dabei werden vor allem wirtschaftliche Argumente vorgebracht. RB schaffe Arbeitsplätze, RB spühle Einnahmen für den Tourismus in die Stadt, RB sei Leuchtturm für eine ganze Region. Unabhängig vom Wahrheitsgehalt dieser Aussagen, wird doch daran deutlich, womit RB eben auch in der Stadt über die Spieltage hinaus in Verbindung gebracht wird. Der Verein wird vor allem als <a href="https://zwangsbeglueckt.de/2016/10/12/momentchen-mal/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Cash Cow</a> verstanden, die der Stadt beim ankurbeln der eigenen Wirtschaft zur Seite stehen soll. Und alle wollen etwas abbekommen vom Kuchen. Städtische Betriebe, in Leipzig angesiedelte Autobauer, Mittelständler – alle steigen mit irgendwelchen Kleckerbeträgen ein, um nur ja auch ein wenig von der Aura abzubekommen, die RB in der Stadt versprüht. Die Stadionlogen sind an Spieltagen längst zu Orten geworden, an denen sich die städtische Wirtschaftsprominenz und die die gern dazu gehören würden, sich die Klinke in die Hand geben.</p>
<p>Dazu gesellt sich die lokal ansässige Leipziger Volkzeitung, die sich ohne wenn und aber dem „Projekt RB“ verschrieben hat. Besonders der <del>Chef der Sportredaktion</del> <a href="http://www.lvz.de/Sport/RB-Leipzig/News/LVZ-Chefreporter-Guido-Schaefer-reist-mit-Hindernissen-ins-RB-Leipzig-Trainingslager" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chefreporter</a>, der zwar hier und da mit amüsanten Zoten aus seiner eigenen Profizeit auftrumpfen kann, geht voll im RB-Kosmos auf. Genüsslich sucht er die Nähe zum Profikader, begleitet die Spieler mit in die Trainingslager und feiert sich überhaupt als denjenigen ab, der die exklusiven Inside Views vom Trainingsplatz und aus der Kabine erhaschen kann. Ein distanzierender Blick auf beispielweise die Gründungszeit der „Vereins“ und wie der Sächsische Fußballverband als Steigbügelhalter gleich beide Augen in Bezug auf die eigene Satzung zugedrückt hat, lässt sich ihm nicht nachsagen. Motto: Wer RB kritisiert, gehört zu den Vorgestrigen.</p>
<h4>Mit der Geduld am Ende: Freut euch doch mal!</h4>
<p>Überhaupt scheint die Geduld bei RB und dessen Apologeten langsam am Ende zu sein. Offenbar findet man, es wurde lange genug diskutiert und kritisiert. Spätestens seit dem Verlassen der 3. Liga finden etliche, es sei nun an der Zeit, dass die Sicht auf das reine Vergnügen nicht durch die ganzen Grübler und Nörgler verstellt wird, die immer nur wieder mit den gleichen Vorwürfen ankamen.</p>
<p>Aber auch auf Seiten des potentiell kritischen Publikums sind Ermüdungseffekte zu beobachten – ganz ähnlich wie in Bezug auf die TSG Hoffenheim. Der Ofen, an dem Gespräche zum problematischen Gebahren von RB geführt werden können, scheint jedenfalls zunehmend zu erlöschen. Alles schon mal gehört, wir können doch nichts daran ändern. Medial ist sowieso nichts zu erwarten. Sky und ARD aber auch die sogenannten „Leitmedien“ normalisieren RB weitgehend in ihrer Berichterstattung und entwickeln sogar eine hämische Freude, wenn RB mal wieder vor einem kritischen Publikum gewinnt. Die wollen jetzt auch mal langsam zur Tagesordnung übergehen, nicht immer so komplizierte Dinge denken und immer kritisch sein, das verdirbt sowieso die Laune. Im Zweifel imitiert man dann eine intellektuelle Haltung und zerrt den Tradition/Kommerz-Quatsch wieder vor, kaut ein bisschen drauf herum und spuckt ihn dann aus, um dann irgendeinen lockeren Spruch von wegen „frischer Wind“ und so zu bringen.</p>
<h4>Kritik bleibt weiterhin nötig – aber wie?</h4>
<p>RB als Tatsache einfach hinnehmen also? Wir finden, nein! Bloß weil RB nun etabliert ist und sich fußballerisch immer weiter eingroovt, ist die Grundlage dessen, was da entsteht immer noch nicht gut zu heißen! Als ob das Projekt nach fünf Jahren aufhört hätte, ein Projekt zu sein; als ob Mateschitz nur am Anfang dem Vereinsvorstand ein bisschen Geld in die Hemdtasche gestopft hätte („Nimm ruhig, Junge!“), das aber doch schon längst vergessen sei und er mittlerweile nicht mehr direkten Einfluss nehmen kann und nimmt. Als ob inzwischen die Mitgliedsbeiträge gesenkt und hunderte stimmberechtigte Mitglieder dabei seien. Als ob man ernsthaft an einer selbstbestimmten und auch mal schwierig werdenden Fankultur interessiert sei. Als ob das Ganze aufgehört hätte, in erster Linie ein Marketingzirkus zu sein.</p>
<p>Ob die vielen zu beobachtenden Proteste hilfreich dabei sind, um diese Punkte zu thematisieren? Wir sind zumindest skeptisch. Oft wirken sie auf uns kontraproduktiv, weil entweder zu simpel gedacht („Scheiß Kommerz!“) oder mit falschen Mitteln arbeitend (Bullenkopf in Dresden). Wirklich kreativ hat sich bisher noch keine Szene hervorgetan – vielleicht auch, weil aus den genannten Gründen eine Kritik immer schwieriger wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Momentchen mal!</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2016 11:42:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eigentlich finden wir selbst es ja langweilig, immer wieder auf Offensichtliches hinzuweisen. Doch gelegentlich kommt es zu Zuspitzungen, die selbst uns mit offenen Mündern zurücklassen. So geschehen gestern, als die Friedrich-Ebert-Stiftung zum 5. Mitteldeutschen Wirtschaftsdialog einlud. Thema:  LEIPZIG Fußballstadt Leipzig. Chancen und Herausforderungen. &#8220;Fußballstadt Leipzig&#8221; bedeutete in diesem Fall freilich RB Leipzig. Und es ging um &#8230; <a href="https://zwangsbeglueckt.de/2016/10/12/momentchen-mal/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Momentchen mal!</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich finden wir selbst es ja langweilig, immer wieder auf Offensichtliches hinzuweisen. Doch gelegentlich kommt es zu Zuspitzungen, die selbst uns mit offenen Mündern zurücklassen. So geschehen gestern, als die Friedrich-Ebert-Stiftung zum 5. Mitteldeutschen Wirtschaftsdialog einlud. Thema:  <a href="https://www.facebook.com/events/196756294079373/" target="_blank">LEIPZIG Fußballstadt Leipzig. Chancen und Herausforderungen</a>. &#8220;Fußballstadt Leipzig&#8221; bedeutete in diesem Fall freilich RB Leipzig. Und es ging um das wirtschaftliche Heilsversprechen, das nicht nur mit diesem &#8220;Verein&#8221; verbunden wird, sondern mit dem Aufstieg in die erste Bundesliga nun angeblich kurz vor der Einlösung steht. Nachlesen kann man das bei den üblichen Hofschreibern (<a href="http://www.lvz.de/Sport/RB-Leipzig/News/Wachstumsmotor-RB-Leipzig-Der-Fussball-allein-wird-es-nicht-richten" target="_blank">hier</a> und <a href="http://rotebrauseblogger.de/2016/10/12/burkhard-jung-goes-initiative-60plus/" target="_blank">hier</a>).<span id="more-785"></span></p>
<figure id="attachment_786" aria-describedby="caption-attachment-786" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/thinking-272677_1920.jpg"><img loading="lazy" class="wp-image-786" src="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/thinking-272677_1920-300x217.jpg" alt="thinking-272677_1920" width="600" height="434" srcset="https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/thinking-272677_1920-300x217.jpg 300w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/thinking-272677_1920-768x556.jpg 768w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/thinking-272677_1920-1024x741.jpg 1024w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/thinking-272677_1920.jpg 1920w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-786" class="wp-caption-text">Foto: geralt, <a href="https://pixabay.com/de/nachdenken-denkarbeit-mann-gesicht-272677/" target="_blank">pixabay</a>, <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de" target="_blank">CC0 1.0 Universell (CC0 1.0) </a></figcaption></figure>
<p>So weit, so bekannt, dachten auch wir und kamen dann doch ins Grübeln. Moment mal, ist es wirklich so selbstverständlich, über einen lokalen Fußballverein zu sprechen, als hätte sich ein internationaler Konzern am Standort Leipzig niedergelassen? Im Zusammenhang mit RB ist das offenbar völlig legitim und auch lange nicht mehr weiter erklärungsbedürftig. Schon allein der vom Veranstalter geschaffene Rahmen, das Spektrum, innerhalb dessen hier über einen Fußballverein gesprochen wurde, verrät, dass es in Bezug auf RB offenbar noch nie wirklich um Fußball im sportlichen Sinne ging. Im Gegenteil. Mittlerweile wird das sogar mantellos und wie selbstverständlich vorausgesetzt, von RB als &#8220;Wachstumsmotor&#8221; gesprochen, und der Bundesliga-Aufstieg als Marker einer vor allem wirtschaftlichen Zeitenwende für die sich daran ergötzenden Heldenstadt abgefeiert.</p>
<p>Bürgermeister, Medienunternehmer und Handelskammerchef können sich munter mit neu erreichter internationaler Reichweite, Existenzgrundlagen und Mehrwerten die Taschen vollhauen und keiner findet das merkwürdig. Wären wir RB-Jünger, wir wären äußerst beleidigt. Entsteht doch so der Eindruck, dass es auch jeder beliebige andere Verein hätte sein können, dem die Stadt Tür und Tor geöffnet hätte. Hauptsache Bundesliga und der damit erreichte Anschluss an den &#8220;Wachstumsmotor Bundesliga&#8221; ist geschafft.</p>
<p>Wie gesagt, alles nicht neu, und anderer Stelle haben wir uns auch <a href="http://www.zwangsbeglueckt.de/2014/10/28/standardsituationen-der-rb-affirmation-3/" target="_blank">schon mal damit beschäftigt</a>. Aber in dieser schnörkellosen Deutlichkeit vorgetragen, sind die monothematischen Erwartungen, die mit RB in Verbindung gebracht werden, dann doch noch mal speziell.</p>
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		<title>RB und die Bundesliga – It&#8217;s a match!</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2016 10:04:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[RB ist in seinem natürlichen Habitat angekommen. Merkbar hatten die Kraftprotze Probleme mit der Widerständigkeit der unteren Ligen, können nun aber das erste Mal das sein, als was sie sich dem ausgegebenen Planziel nach verstehen. Bisher wirkte RB fehl am Platz, ein überpotenter Bundesligist, der beispielsweise schon munter zweistellige Millionentransfers abwickelte, unter Unterbemittelten und Rückwärtsgewandten. &#8230; <a href="https://zwangsbeglueckt.de/2016/10/04/rb-und-die-bundesliga-its-a-match/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">RB und die Bundesliga – It&#8217;s a match!</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_780" aria-describedby="caption-attachment-780" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/sunset-hands-love-woman.jpg"><img loading="lazy" class="wp-image-780" src="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/sunset-hands-love-woman-300x200.jpg" width="600" height="400" srcset="https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/sunset-hands-love-woman-300x200.jpg 300w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/sunset-hands-love-woman-768x513.jpg 768w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/sunset-hands-love-woman-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-780" class="wp-caption-text">Foto: Ed Gregory, <a href="http://stokpic.com/project/love-heart-made-with-hands-at-sunset/" target="_blank">stokpic</a>, <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/" target="_blank">CC0 1.0 Universal (CC0 1.0) </a></figcaption></figure>
<p>RB ist in seinem natürlichen Habitat angekommen. Merkbar hatten die Kraftprotze Probleme mit der Widerständigkeit der unteren Ligen, können nun aber das erste Mal das sein, als was sie sich dem ausgegebenen Planziel nach verstehen. Bisher wirkte RB fehl am Platz, ein überpotenter Bundesligist, der beispielsweise schon munter zweistellige Millionentransfers abwickelte, unter Unterbemittelten und Rückwärtsgewandten. Endlich passt aber das Kleid, das man sich von Anfang an übergeworfen hat.</p>
<p><span id="more-770"></span></p>
<p>Nach nur sieben Jahren Aufbauarbeit kann man auch in der großen Gruppe mitspielen und fällt dort in Sachen Budget und gigantomanischen Plänen (Stichwort: neues Stadion) auch nicht mehr so unangenehm auf. Das es so kommen musste, war genauso voraussehbar wie langweilig. Umso erstaunlicher, dass dennoch eine überwältigende Zahl Menschen ihren Durst nach Bundesligafußball im ehemaligen Zentralstadion stillt. Nummernschilder aus ganz Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind an den Spieltagen im Stadionumfeld zu sehen. Die Jahnallee ist gepflastert mit Bratwurstständen und Flachbildschirmen. Für die, die es nicht in den Brausetempel geschafft haben. Die lokale Jubelpresse schreibt ihren Liebling bereits <a href="http://www.lvz.de/Sport/RB-Leipzig/News/RB-Leipzig-liegt-mit-zwei-Punkten-pro-Spiel-auf-Champions-League-Kurs" target="_blank">in die Championsleague</a> und der <a href="https://twitter.com/schfer_g/status/782497866413641728" target="_blank">Hofberichterstatter übt sich in Distanzlosigkeit</a>. Dazu kommt noch eine Front aus städtischen Betrieben, die sich noch schnell ein neues Label als „Leipziger“ gegeben haben, um dann auf allen relevanten Ebenen der infrastrukturellen Bereitstellung <a href="http://www.lvz.de/Sport/RB-Leipzig/News/Stadtholding-steigt-als-Sponsor-bei-RB-Leipzig-ein" target="_blank">als Partner des neu ausgerufenen städtischen Zugpferdes zu agieren</a>.</p>
<h5>Kritik an RB? Der Zyniker lächelt milde</h5>
<p>Bereits nach wenigen Wochen Bundesliga wird somit klar, dass das Konzept des Konzerns aus Fuschl aufgeht. Das vereinsgewordene Werbeschild ist im werbeträchtigsten Sportfeld Deutschlands etabliert und wird von dort wohl auch nicht mehr zu verdrängen sein. Zwar branden ihm hier und da noch Protest- bis Abwehrhaltungen wie etwa der Dortmunder Ultras entgegen. Die werden aber mittlerweile auch von gestandenen Leitmedien läppisch als letzte Rückzugsgefechte abgetan und auf einen im Grunde <a href="http://www.zeit.de/sport/2016-09/rb-leipzig-bundesliga-traditionsvereine" target="_blank">bemitleidenswerten Selbsthass</a> zurückgeführt.</p>
<p>Das zurückgelehnte Ausruhen darauf, dass RB ja auch nichts anders mache als die schon etablierten Clubs – besonders die an der Tabellenspitze –, zeigt, dass RB die konsequente Weiterführung eines Zynismus ist, der über klassische Kritikansätzen nur noch dezent lachen kann. Mit der Identifikation mit einem Club über dessen zurückliegende Erfolge und besonders Misserfolge kann er nichts mehr anfangen. Ebenso wenig mit einem Stirnrunzeln über das schiere Monopoly, das mittlerweile im internationalen Fußball veranstaltet wird.</p>
<p>Und es hat ja auch was für sich. Fußball, wie er auf den Ebenen von Bundesliga und Europapokalen betrieben wird, baut auf massiven, meist von großen Konzernen oder Scheichs eingetragenen Kapitaleinsatz, gezielter Konsumierbarmachung und damit verbundener werbewirksamer Inszenierung. RB stellt diesbezüglich das neueste Role Model dar. Als Produkt samt mitgelieferter Story, die es vermitteln kann, von Anfang an den Start gebracht, fügen sich die „Roten Bullen“ glatt in das Geschäft Bundesliga ein. Wachstumsschmerzen oder Etablierungsschwierigkeiten sind nicht zu beobachten. RBs erklärtes Ziel, das nun erreicht wurde und auf das man sich vorbereitet hat, ist es, eine möglichst große Masse anzusprechen und diese an einer reibungslos vermittelbaren Erfolgsgeschichte teilhaben zu lassen. Easy Consuming und keine Brüche in der Fassade. Hurra, endlich ungestört freuen!</p>
<figure id="attachment_782" aria-describedby="caption-attachment-782" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/4863427015_05f71d5219_o.jpg"><img loading="lazy" class="wp-image-782" src="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/4863427015_05f71d5219_o-300x200.jpg" width="590" height="393" srcset="https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/4863427015_05f71d5219_o-300x200.jpg 300w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/4863427015_05f71d5219_o-768x512.jpg 768w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/4863427015_05f71d5219_o-1024x683.jpg 1024w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/4863427015_05f71d5219_o.jpg 1200w" sizes="(max-width: 590px) 100vw, 590px" /></a><figcaption id="caption-attachment-782" class="wp-caption-text">Foto: Lars P., <a href="https://www.flickr.com/photos/lars_p/4863427015" target="_blank">flickr</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank">CC BY 2.0</a></figcaption></figure>
<h5>Frei von historischer Last</h5>
<p>Wesentlich trägt dazu bei, dass RB frei ist von jeglicher historischen Last. Weder gibt es DDR-Eskapaden zu diskutieren. Noch hat man ein Fan- oder gar Hoolproblem. Von finanzieller Misswirtschaft und streitbaren Managern ganz zu schweigen. (Alle drei Punkte sind – wenn auch unschön – aus historischen Gründen eigentlich wesentlich, um von einem „Ost-Verein“ zu sprechen, als der RB gern bezeichnet wird. Aber das ist „alte“ Denkweise.) So befreit kann man sich himmelhochjauchzend allein auf das Zukünftige konzentrieren und im Jetzt abfeiern. In diesem Kontext wird auch die seltsame Abwendung von der „Tradition“ verstehbar. Im Zusammenhang mit anderen Clubs noch als besonders schützenswertes Gut gehandelt („Bundesligadino HSV“), gilt der Blick nach hinten im Zusammenhang mit der österreichischen Dependance in Leipzig als überholt und altbacken.</p>
<p>Der Pessimist sieht in all dem das satte Aufblähen eines spätkapitalistischen Fußballbetriebs, der die Mutter auf dem Kessel der Kommerzialisierung bereits zwei- bis dreimal überdreht hat. Der Optimist freut sich auf eine neue Welt des entideologisierten Fußballs, in dem es keine komische Kritik mehr an der entfesselten Macht des Kapitals sowie ein einwandfreies, rundes und störungsfreies Stadionerlebnis gibt. Eine Fußballwelt ohne Ecken und Kanten, aus der man alles, was irritieren könnte, verdrängt hat.</p>
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		<title>Einfach nur guter Fußball</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2015 06:31:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bild: Mixy Lorenzo/flickr unter CC by-nc-sa 2.0 Zwei Dinge (in weiser Voraussicht) vorab: Wir unterstützen ausdrücklich den Teil der RBL-Fans, die die Paten-Aktion initiiert haben, sie organisieren und sich daran beteiligen werden. Wenn aus der Nachbarschaft von Ernst-Grube-Halle und Zentralstadion über den einmaligen Besuch hinaus eine, oder viele kleine Beziehungen zwischen Geflüchteten und Fußballfans entstehen, &#8230; <a href="https://zwangsbeglueckt.de/2015/09/04/einfach-nur-guter-fussball/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Einfach nur guter Fußball</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2015/09/5233711537_7ab504630c_z.jpg"><img loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-604" src="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2015/09/5233711537_7ab504630c_z.jpg" alt="5233711537_7ab504630c_z" width="640" height="426" srcset="https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2015/09/5233711537_7ab504630c_z.jpg 640w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2015/09/5233711537_7ab504630c_z-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><br />
Bild:<a href="https://www.flickr.com/photos/ladymixy-uk/5233711537" target="_blank"> Mixy Lorenzo/flickr</a> unter <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/" target="_blank">CC by-nc-sa 2.0</a><br />
</em></p>
<p>Zwei Dinge (in weiser Voraussicht) vorab: Wir unterstützen ausdrücklich den Teil der RBL-Fans, die die Paten-Aktion initiiert haben, sie organisieren und sich daran beteiligen werden. Wenn aus der Nachbarschaft von Ernst-Grube-Halle und Zentralstadion über den einmaligen Besuch hinaus eine, oder viele kleine Beziehungen zwischen Geflüchteten und Fußballfans entstehen, dann wäre das mehr als wünschenswert. Auch dient die Beobachtung nicht dazu, Rasenballsport Leipzig und sein Sportmarketingkonzept als unzulässige, &#8220;fremde&#8221; Ausnahme darzustellen &#8211; ganz im Gegenteil. In den ablehnenden Comments zur Aktion zeigt sich eine Argumentation, die <em>auch</em> etwas damit zu tun hat, wie im Hause Red Bull Fanszenen behandelt und Fußball vermarktet wird.<br />
<span id="more-589"></span></p>
<h4>Aufruf zu klarer Positionierung folgt klare Positionierung</h4>
<p>Aber von vorn: Gestern morgen hat die RB Leipzig-Fancommunity RB-Fans.de <a href="https://www.facebook.com/rbfans.le/photos/a.368583446490339.107131.198716890143663/1166921696656506/?type=1&amp;theater" target="_blank">auf Facebook eine Aktion öffentlich gemacht</a> (<a href="http://www.lvz.de/Sport/RB-Leipzig/News/RB-Leipzig-laedt-Fluechtlinge-zu-Paderborn-Spiel-ein" target="_blank">LVZ zog nach</a>), die schon länger im Fanforum vorbereitet wurde. Zum Heimspiel nach der Länderspielpause (gegen Paderborn) werden alle Leipziger Refugees zum Spiel eingeladen. Und zwar nicht einfach mit einem Stapel Freikarten, sondern sie werden von Paten aus der Fanszene abgeholt, begleitet und schauen gemeinsam das Spiel. Verein und Flüchtlingsrat sind eingebunden und werden Geflüchtete und Paten wohl kostenfrei einladen. Eine Idee so einfach und bezaubernd wie Fußball.</p>
<p>Wie in den Comments darunter zum Ausdruck kommt, haben viele RB-Fans mit einer Reihe von Reaktionen darauf wohl nicht gerechnet. Denn einige der Kommentierenden lehnen die Idee offen ab. Sie wollen nicht nur nichts damit zu tun haben, sondern finden die Aktion auch unangemessen und ungerechtfertigt. Zum einen kommen die üblichen, entweder bis zur Schmerzfreiheit empathielosen oder bewusst zynischen Missgunst-Argumentationen, dass man nicht einsähe, warum Ausländer etwas gratis bekämen, was man selbst bezahlen müsse. Kann nach bald einem Jahr Pegida in Sachsen, und dem was das an Leserkommentaren so hochspült nicht wirklich überraschen &#8211; bleibt aber selbstverständlich ekelhaft. So empfinden es auch viele RB-Fans.de-Kommentatoren, und antworten darauf zum Teil, dass sie sich wundern, mit solchen Leuten in der Kurve zu stehen. Das sei doch nicht das Bild von RB und RB-Zuschauern, das sie hätten. Ein Kritiker der Aktion antwortet unverfroren:</p>
<p><a href="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2015/09/bildschirmfoto-2015-09-03-um-10-26-511.png"><img loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-599" src="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2015/09/bildschirmfoto-2015-09-03-um-10-26-511.png" alt="Bildschirmfoto 2015-09-03 um 10.26.51" width="530" height="94" srcset="https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2015/09/bildschirmfoto-2015-09-03-um-10-26-511.png 530w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2015/09/bildschirmfoto-2015-09-03-um-10-26-511-300x53.png 300w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px" /></a></p>
<h4>Der &#8220;andere&#8221; Verein?</h4>
<p>Uns geht es nicht darum, aus diesen Reaktionen eine generalisierbare Aussage über <em>die</em> RB-Zuschauer abzuleiten. Auch zeigt sich darin nicht <em>das Problem</em> mit RB Leipzig, zu ernst sollte man drei Nazitrolle auch nicht nehmen. Wobei sich zeigt, dass hinter einem lauten Troll auch 26 &#8220;Gefällt mir&#8221; stehen. Eines der argumentativen Stereotype zu RB lautet ja, dorthin könne man wenigstens mit der Familie gehen. Wir sind sehr sicher, dass das auch für die Flüchtlingsfamilien gelten wird und begrüßen die Aktion von RB-Fans.de ausdrücklich.</p>
<p>Dennoch arbeitet die Facebook-Diskussion am von Red Bull verbreiteten Bild von RB Leipzig als Alternative zu den Schattenseiten des Zuschauersports. Dabei ist es ja nicht das erste Mal, dass aus dem Fanblock Hass gegen Minderheiten kommt. Dokumentiert sind mehrere homophobe (Juli 2014 Getafe, Oktober 2014 Lok Leipzig) und rassistische Gesänge (Oktober 2014 Nürnberg, Februar 2015 Aue). Dass Fußball neben lustigen Idioten auch dumme Idioten anzieht, ist vollkommen klar. Und gerade bei Spielen mit RB-Beteiligung lässt sich da auf gegnerischer Fanseite in die Abgründe menschlichen Artikulierens blicken. Die Frage ist, wie man als Verein darauf reagiert, insbesondere, wenn man &#8220;der andere Verein&#8221; sein will. Das <a href="https://sports.vice.com/de_de/article/rb-leipzig-verbietet-antirassistische-spruchbnder-im-stadion" target="_blank">Verbieten antirassisistischer Spruchbänder</a> (zum ersten Spieltag der laufenden Saison und schon im Dezember 2014) ist da ganz und gar nicht zuträglich.</p>
<p>RB versucht das Fanerlebnis stärker zu formen und zu kontrollieren als andere Vereine. Das gehört zur Selbstvermarktung und funktioniert ja mittlerweile auch besser als die kleinen Possen zu Beginn in Salzburg oder der wöchentliche Fangruppen-Rapport bei der frühen RBL-Geschäftsleitung. Dennoch zeigt das Verbot der antirassistischen Spruchbänder, dass gesellschaftliches Engagement von Fans von RB vereinsseitig am Liebsten außerhalb des Stadions bleiben soll. Mit so einer Fanszenen-Politik stärkt man allerdings die Haltung, die aus den meisten ablehnenden Kommentaren zur Refugee-Aktion spricht: Politik gehöre nicht ins Stadion, stattdessen einfach nur guter Fußball.</p>
<p>RB Leipzig sollte nun begriffen haben, dass auch der selbstbewusst kommerzialisierte Fußball in Zeiten wie diesen nicht nur ein unterhaltsames Produkt vermarkten kann. Auch wenn man selbst kein Ort der verwurzelten Soziokultur, sondern lieber des rationalisierten Freizeiterlebnisses sein will, kann man sich dem, was die Anhänger (daraus) machen, nicht dauerhaft verschließen. Es bleibt zu hoffen, dass die signalisierte Unterstützung des Vereins auch umfänglich greift und RB sich ähnlich breit und intensiv engagiert, wie andere Profiklubs es in diesen Tagen ankündigen. &#8220;Einfach nur guter Fußball&#8221; mag als Auftakt zur Implementierung des Vereins im Leipziger Umfeld gedient haben, es darf aber kein Deckmäntelchen für Hinterland-Pfosten sein.</p>
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		<title>Standardsituationen der RB-Affirmation (1)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[chassot]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2014 09:01:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[filetiert]]></category>
		<category><![CDATA[Affirmation]]></category>
		<category><![CDATA[Etat]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Normalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[RB Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Simplicissimus]]></category>
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					<description><![CDATA[Das ist der Beginn einer neuen kleinen Serie. Als Vorbild haben wir dabei keine geringere als die großartige Kathrin Passig. Sie schrieb vor einiger Zeit einen Text zu „Standardsituationen der Technologiekritik“. So etwas wollten wir auch mal machen. Wir haben lange überlegt. Was ist ähnlich faszinierend wie Technologiekritik? Was ist rätselhaft und allgegenwärtig zugleich? Am &#8230; <a href="https://zwangsbeglueckt.de/2014/09/04/standardsituationen-der-rb-affirmation-1/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Standardsituationen der RB-Affirmation (1)</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist der Beginn einer neuen kleinen Serie. Als Vorbild haben wir dabei keine geringere als die großartige <a href="http://kathrin.passig.de" target="_blank">Kathrin Passig</a>. Sie schrieb vor einiger Zeit einen Text zu „<a href="http://www.eurozine.com/articles/2009-12-01-passig-de.html" target="_blank">Standardsituationen der Technologiekritik</a>“. So etwas wollten wir auch mal machen. Wir haben lange überlegt. Was ist ähnlich faszinierend wie Technologiekritik? Was ist rätselhaft und allgegenwärtig zugleich? Am Ende kamen wir drauf. In (vorerst) fünf Folgen nehmen wir uns der Standardargumente der RB-Anhängerschaft an. Und versuchen ein paar Antworten.</p>
<p>Das erste Argument ist <em>das</em> Argument überhaupt, und es geht so:</p>
<p><strong>&#8220;RB ist ein ganz normaler Verein&#8221;</strong></p>
<p><span id="more-270"></span>Varianten gibt es davon unzählige: Das, was RB macht, machen die anderen auch. Oder: Das, was RB hat, haben die anderen auch. Oder: Wie bei RB ist es bei den anderen auch. Oder: Ich weiß nicht, was bei RB besonders sein soll. Manchmal wird es von einem Achselzucken begleitet, manchmal mit einem bedauernden Blick. Aber immer heißt es: Im Grunde ist hier nichts besonders. RB ist ein ganz normaler Verein.</p>
<p>Das ist im Grunde natürlich kein Argument, sondern bestürzend simpel. Wir nennen es deshalb einfach mal das Simplicissimus-Argument. Nur ohne Satire. Wie simpel auch immer: Schauen wir es uns mal genauer an.</p>
<p>RB ist – einerseits – natürlich ein ganz normaler Fußballverein. Normal in dem Sinne, dass die <span style="text-decoration:line-through;">Kommerzialisierung</span> Modernisierung des Fußballs und alle bekannten Begleiterscheinungen keineswegs nur hier beobachtbar, sondern im Profifußball längst Standard sind. Das wurde alles nicht in Leipzig begonnen, sondern mit RB diese Entwicklung lediglich fortgesetzt. Sieht man es so, handelt es sich bei RB um einen komplett unoriginellen Verein. (Wie ja überhaupt Red Bull häufig nicht Trends setzt, sondern sich an gut gehende Phänomene dranhängt – wie etwa bei der Formel Eins.)</p>
<p>Normalität bei RB heißt also:</p>
<p>Auch andere Vereine sind mehr oder minder große ökonomische Unternehmungen, die entweder auf Gewinn orientiert sind oder wenigstens versuchen, ihre Verluste in Grenzen zu halten. Auch andere Vereinen sind dauerhaft auf dem Transfermarkt unterwegs und produzieren ein stetes Kommen und Gehen in ihren Kadern. Auch andere Vereine sind vor allem auf ein Massenpublikum orientiert. Mehr und mehr kommen damit die „Ränder“ des Publikums unter die Räder; immer schneller gilt ein Verhalten als auffällig oder gefährlich, das bis vor Kurzem im Stadion noch problemlos möglich war. Das Stadion wird eher als Verlängerung des Wohnzimmers statt als außeralltäglicher Ort verstanden. Schließlich: Auch andere Vereine sind tendenziell auf dem Weg der De-Demokratisierung.</p>
<p>(Die Liste ist natürlich unvollständig.)</p>
<p>Hält man sich all dies vor Augen, ist es schon beachtlich, wenn jemand sagt: Ja, das ist normal, und davon bin ich Fan. Aber bitte. Jedenfalls ist bis dahin unsere RB-Kritik nicht nur eine Kritik an RB, sondern am berühmten „modernen Fußball“. Mindestens bemerkenswert ist es aber schon, dass die ganze Liste bei RB nicht das Ergebnis einer langjährigen Entwicklung des Vereins darstellt. Alle zuvor genannten Punkte waren ja geradezu die Leitprinzipien bei der Gründung von RB!</p>
<p>Davon abgesehen (auch das ist erstmal lapidar, aber wir wollen ja verstanden werden): Allein der Verweis auf ‚die Anderen’ macht das eigene Tun weder cool noch zwingend notwendig. Und Kritik daran wird dadurch gleich gar nicht überflüssig.</p>
<p>Vom Simplicissimus-Argument ‚RB ist ein ganz normaler Verein’ sind zwei Varianten besonders beliebt, von denen wir heute nur die erste besprechen. Sie geht so:</p>
<p><strong>&#8220;Auch bei den Anderen geht es um Kommerz&#8221;</strong></p>
<p>Belegt wird das mit einem bunten Strauß an Beispielen: Auch die anderen kaufen und verkaufen Spieler, auch anderen haben mitunter viel Geld, auch die anderen versuchen ihre Einnahmen zu maximieren, auch die anderen sagen zu jedem Sponsor freudig „Ja“.</p>
<p>Schon klar. Doch das ist nur die halbe Wahrheit.</p>
<p>Zum einen treibt RB vieles vom Bekannten auf die Spitze. RB ist ein Verein mit schier unbegrenzten finanziellen Mitteln und damit potentiell unbegrenzten Transfermöglichkeiten und Ressourcen, die in Infrastruktur gesteckt werden können. Der Etat für die 2. Liga ist nach wie vor im Dunkeln, geraunt wird von <a href="http://www.welt.de/sport/fussball/2-bundesliga/article131335321/RB-Leipzig-zeigt-der-Bundesliga-seine-breite-Brust.html" target="_blank">30 Millionen Euro</a>. Das ist mehr als jeder andere Verein der Liga aufwendet, selbst in der 1. Bundesliga wäre das schon ein Platz im Mittelfeld. Und klar ist: Da geht noch mehr. Viel mehr. Wenn Schalke ein Fass ohne Boden ist, dann ist RB eines ohne Deckel. Die Ausgaben des Vereins werden derzeit vermutlich nur für die buchhalterische Kontrolle durch die DFL festgehalten, eine wirkliche Rolle spielt der Etat wohl nicht. Das ist selbst unter den Bedingungen des modernen Fußballs eine Farce. Dazu kommt die aberwitzige Struktur von RB als eingetragener Verein, in den allerdings offenkundig niemand reinkommt, der nicht <del>von Mateschitz</del> vom Gebieter oder seinen Statthaltern abgenickt wurde. RB beschneidet nicht die Mitsprachemöglichkeiten seiner Mitglieder – man will gleich gar keine haben. All das wird gekrönt von einer mindestens sparsamen Informationspolitik. Niemand von außen hat Einblick in tatsächliche Entscheidungsabläufe oder eben die finanzielle Situation des Vereins. Kritiker des Vereins werden allenfalls ignoriert &#8211; oder <a title="“Minderjährige Mädchen mussten T-Shirts ausziehen”" href="http://fanzeit.de/minderjaehrige-maedchen-mussten-t-shirts-ausziehen/10057" target="_blank">entkleidet</a>.</p>
<p>Zum anderen macht RB nicht nur mehr als andere, sondern tatsächlich etwas in der Qualität völlig Neues. Wir haben es hier ja nicht mit einem Verein zu tun, der sich einen (sehr) starken Konzern ins Boot holt. Vielmehr hat sich hier ein Konzern einen ganz eigenen Verein geschaffen. Rasenballsport Leipzig e.V. ist eine originäre Gründung von Red Bull. Der sportliche Erfolg mag für die Spieler, Trainer und Fans im Zentrum stehen. Für die eigentlichen Entscheider ist der Fußball immer Mittel zum Zweck: Werbung, Marketing, und irgendwann vielleicht auch Kohle machen. Im Kern ist RB eine Werbeveranstaltung und steht und fällt mit diesem Anliegen. Der dauernde Einwand, <a href="http://inside11.de/rb-leipzig-2-kritik/" target="_blank">dass auch anderswo Sponsoren ihre Interessen haben</a>, wäre vermutlich selbst Ralf Rangnick zu peinlich. Denn nirgendwo sonst bei ernstzunehmenden Vereinen ist der Sponsor so allmächtig wie bei RB, um nicht zu sagen: identisch mit dem Verein. Da muss man kein Fußball-Nostalgiker sein, um hier den Fehler zu entdecken. Wie schrieb Nick Hornby vor einiger Zeit: &#8220;Da im Profisport Geld regiert, kann es nur interessant werden, wenn jedes Team sich so viel wie möglich davon verschafft.“ Selbst das ist schon beachtlich kühl beobachtet. Und wird doch noch übertroffen, wenn sich das Geld so viel wie möglich Profisport verschafft.</p>
<p>Dazu kommt, dass sich durch das Filialsystem von RB, vor allem mit der Dependance in Salzburg, ganz neue Konstellationen und Transfermöglichkeiten auftun. Die Bestimmungen mindestens der nationalen Wettbewerbe können damit ausgehebelt oder umgangen werden. Am Ende ergibt sich ein Wettbewerbsvorteil für einen Verein, der ohnehin nur mäßig am Wettbewerb interessiert ist. In unbedachten Momenten sagen das auch die Verantwortlichen selbst. Trainer Zorniger etwa, als er darauf hoffte, dass die Kritiker bald ein Einsehen haben und endlich bemerken würden, „dass hier nichts Böses passiert. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=fGRh2vPMie0" target="_blank">Bloß etwas anderes.</a>“</p>
<p>Die unbegrenzten Möglichkeiten werden natürlich nicht immer und sofort ausgeschöpft. Hier wird abgewogen, was für PR und Marketing gut ist – und was zuviel. Dass man Geld hat, wissen ohnehin alle, da muss man es mit dem Protz nicht übertreiben. Auch sportlich macht es natürlich keinen Sinn, jede Saison zwanzig neue Spieler zu holen. Aber keine Sorge: Im Notfall ist sofort Geld für einen neuen da. Und natürlich soll der Schein eines Sportvereins mit lokaler Bindung gewahrt bleiben, damit die Fans dran glauben, sie hätten es hier mit einem ganz normalen Team zu tun und <a href="https://www.facebook.com/JungsDerSuedkurve?fref=ts" target="_blank">selbst</a> das Normalisierungsargument verbreiten.</p>
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		<title>Stimmen der Vernunft (2)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jaygopp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Aug 2014 11:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stimmen der Vernunft]]></category>
		<category><![CDATA[11 Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Albtraum]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Gieselmann]]></category>
		<category><![CDATA[RB Leipzig]]></category>
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					<description><![CDATA[Vollkommen überflüssig zu erwähnen, dass der Ticker von &#8220;11 Freunde&#8221; im Allgemeinen und die Ein- und Auslassungen des Dirk Gieselmann im Speziellen zum schönsten Tiki Taka der deutschsprachigen Fußballunterhaltung gehören. Wortbesitzspiel in Reinkultur: Finten, Finessen, aber auch die gute alte Grätsche im Repertoire. Meister im Umschaltspiel ohnehin. Und weiß offenbar auch nachts noch,  wo das &#8230; <a href="https://zwangsbeglueckt.de/2014/08/02/stimmen-der-vernunft-2/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Stimmen der Vernunft (2)</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vollkommen überflüssig zu erwähnen, dass <a href="http://www.11freunde.de/liveticker" target="_blank">der Ticker von &#8220;11 Freunde&#8221;</a> im Allgemeinen und die Ein- und Auslassungen des <a title="Interview mit Dirk Gieselmann" href="http://fudder.de/artikel/2013/05/23/der-coolste-liveticker-der-republik-interview-mit-dirk-gieselmann-vom-11-freunde/" target="_blank">Dirk Gieselmann</a> im Speziellen zum schönsten Tiki Taka der deutschsprachigen Fußballunterhaltung gehören. Wortbesitzspiel in Reinkultur: Finten, Finessen, aber auch die gute alte Grätsche im Repertoire. Meister im Umschaltspiel ohnehin. Und weiß offenbar auch nachts noch,  wo das Tor steht:</p>
<blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p>Nachtspiel getickert, Albtraum. Frau kommt rein, schlaftrunken: »Wer ist Weltmeister?« Ich: »RB Leipzig!« Sie: »Ein Albtraum!« Sag ich ja.</p>
<p>— Dirk Gieselmann (@DirkGieselmann) <a href="https://twitter.com/DirkGieselmann/statuses/478097550105657344">15. Juni 2014</a></p></blockquote>
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		<title>Ergebenheit als Systembestandteil</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ansgar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jul 2014 08:17:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[handzahm]]></category>
		<category><![CDATA[Bullenfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Content]]></category>
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		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[unabhängiger Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Zugang]]></category>
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					<description><![CDATA[Neben der betonten Miesepetrigkeit, ungezwungenen und absolut authentischen Marketingvehikeln Fußballfans ihren Spaß am einzig echten TV-Fußball nicht zu gönnen, ist ja eines unserer Hauptmotive, einen Anlaufpunkt für kritische Beobachtungen des Geschäftsgebahrens von RB Leipzig zu bieten &#8211; Warum liefern das eigentlich nicht professionelle lokale Medien wie LVZ &#38; Co.? Weil sie nicht können. Also nicht, &#8230; <a href="https://zwangsbeglueckt.de/2014/07/30/ergebenheit-als-systembestandteil/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Ergebenheit als Systembestandteil</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neben der betonten Miesepetrigkeit, ungezwungenen und absolut authentischen <del>Marketingvehikeln</del> Fußballfans ihren Spaß am einzig echten TV-Fußball nicht zu gönnen, ist ja eines unserer Hauptmotive, einen Anlaufpunkt für kritische Beobachtungen des Geschäftsgebahrens von RB Leipzig zu bieten &#8211; Warum liefern das eigentlich nicht professionelle lokale Medien wie LVZ &amp; Co.?</p>
<p>Weil sie nicht können. Also nicht, weil sie aufgrund mangelnder journalistischer Qualität nicht <em>könnten</em>. Vielleicht schon eher, weil sie <a title="lesenswerte KREUZER-Story &quot;Ab und zu kommt mal ein Praktikant&quot;" href="http://kreuzer-leipzig.de/2014/07/22/ab-und-zu-kommt-mal-ein-praktikant/" target="_blank">redaktionell kaputt gespart werden</a>. (Der <a title="Interview mit Philipp Köster" href="http://kreuzer-leipzig.de/2014/04/05/rb-ist-mir-sportlich-komplett-wurscht/" target="_blank">KREUZER bringt ja immer mal was</a>, hat als Stadtmagazin in Zeiten von Facebook aber weder die Kapazitäten, noch den redaktionellen Fokus, RB monatlich zu begleiten.) Sie können nicht, weil sich besonders lokale Redaktionen und freie Journalisten eine kritische Haltung gegenüber Profisportfirmen nicht leisten können.<br />
<span id="more-173"></span><br />
Wer das für ein kulturpessimistisches Pauschalurteil hält, sollte sich einfach mal mit den Kollegen und Kolleginnen aus den Redaktionen unterhalten. Wer den Arbeitsalltag von Journalisten im Sportbereich kennt, weiß, dass das nicht zu hoch gegriffen ist. Sportjournalisten sind in doppelter Hinsicht direkt abhängig vom vermeintlichen Objekt ihrer Berichterstattung.</p>
<h3>Zugangskontrolle statt vierter Macht</h3>
<p>Sowohl Fußballjournalisten als auch die Pressesprecher der Bundesligaklubs beschreiben das Verhältnis zwischen Verein und Journalist als eindeutiges Komplementärverhältnis, in dem die Journalisten vom Pressesprecher mehr abhängig sind als umgekehrt. Das ist das <a title="Interview mit Christoph G. Grimmer (Audio)" href="http://www.wwwagner.tv/?p=25451" target="_blank">Ergebnis einer kürzlich erschienen empirischen Studie von Christoph G. Grimmer</a>.</p>
<p>Der Grund dafür ist, dass Vereine keine Journalisten mehr brauchen, um die Öffentlichkeit zu erreichen. Die klubeigenen Medien- &amp; PR-Abteilungen bespielen den Web-Auftritt, die Social Media-Kanäle und das Vereins-TV schneller, intensiver und für den User kostengünstiger als das gute alte Holzmedium. Nicht zuletzt werden exklusive Neuigkeiten vermehrt auf jenen hauseigenen Plattformen verkündet. Jüngstes Beispiel: <a title="Artikel auf fcbayern.de" href="http://www.fcbayern.de/de/news/news/2014/philipp-lahm-ist-ab-sofort-fan-der-nationalmannschaft.php" target="_blank">Philipp Lahms erste Äußerungen nach der Bekanntgabe seines Rücktritts</a> aus der Nationalmannschaft.</p>
<p>Journalisten sind nicht mehr alleinige Gatekeeper zu Öffentlichkeiten, sie stehen in der Schlange im Kampf um Content. Klar, sie bieten in der Regel immer noch einen reizvollen Kontext: Gedrucktes Wort, Glaubwürdigkeit und Authentizität. Aber deswegen sind sie nicht weniger von der Autorisierungspraxis der Vereine abhängig. Und da kommt<a title="Verlagsseite zu &quot;Kooperation oder Kontrolle&quot;" href="http://www.halem-verlag.de/2014/kooperation-oder-kontrolle/" target="_blank"> die oben erwähnte Studie zu einem klaren Schluss</a>: &#8220;Negative Äußerungen führen zu Verstimmung und Ärger&#8221; und gefährden den Zugang zu Spielern und Entscheidern.</p>
<p>Man kann sich ja mal die kleine Stichprobe gönnen und in den lokalen Sportteilen schauen, unter welchen potentiell RB-kritischen Artikeln (wenn überhaupt) Autorenkürzel stehen.</p>
<h3>Die Hand, die einen füttert &#8230;</h3>
<p>Diese einseitige Abhängigkeit beschränkt sich nicht auf den Bereich der Inhalte. Sie geht bis ans Eingemachte. Viele Journalisten können oder wollen es sich im Wortsinne nicht leisten, kritisch über ihren (indirekten) Brötchengeber zu berichten. Und der Graubereich zwischen Gefälligkeiten, Vergünstigungen und wirtschaftlicher Abhängigkeit ist in einem umkämpften Feld wie dem Journalismus größer als geneigte Leser sich das vorstellen mögen.</p>
<p>Beim freien Radioreporter, der auf Honorarbasis den Audiostream von RB (<del>dümmste</del> geilste Marketingidee ever: &#8220;Bullenfunk&#8221;) kommentiert, ist die Sache nur vermeintlich klar. Der wird für eine Dienstleistung eingekauft und hat diese natürlich zur Zufriedenheit des Auftraggebers zu erfüllen. Nur ist es in der wirtschaftlichen Realität dieser Branche eben so, dass derselbe Mensch für andere Stationen auch nach journalistischen Maßgaben über RB berichten soll / muss / darf. Wie sollen &#8220;Freie&#8221; ein vermutlich auf Jahre sicheres Nebeneinkommen mit journalistischer Unabhängigkeit abwiegen?</p>
<p>Gut, vielleicht gelten die Printjournalisten ja deswegen als besonders glaubwürdig. Die haben solche Probleme offenbar nicht. Nein? Klar, manchmal werden sie zu Vereinsveranstaltungen als Moderatoren eingekauft oder dürfen bei der Saisonabschlusssause mitfeiern. Dafür müssen sie sich ihre Interviews &#8211; anders als Livereporter wie Boris Büchler &#8211; autorisieren lassen. Außer der Gebieter will der DFL etwas mitteilen, da werden die entscheidenden Passagen vermutlich sogar erst im Nachgang geschärft.</p>
<p>Spannend wird es allerdings bei der Sonderbeilage &#8220;Rasenballer&#8221;, die die LVZ gestern herausgebracht hat. 48-Seiten zum Saisonstart der Brausekicker, für Abonnenten kostenlos, am Kiosk für 2,90 €. In Zeiten sinkender Auflagen, Anzeigenerlöse und Auslastungen der Druckhäuser sind Sonderbeilagen ein wichtiges Einnahmemittel der Verlage. Das lokale Leben bietet den Anlass (Absolventenfeiern, neue Einkaufspassagen, internationales Dosenunternehmen macht Marketing), die ohnehin schon bezahlten Zeitungsredakteure schrubben Texte und kleinere bis mittlere Firmen hängen sich neben dem Hauptauftraggeber noch mit Anzeigen dran.</p>
<p>Welche Unterstützung auch immer aus Fuschl am See dieser und ebenso früherer LVZ-Beilagen zugekommen sein könnte: Ein Bundesligist nährt zuallererst immer die lokale berichtende Zunft.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rangierbahnhof</title>
		<link>https://zwangsbeglueckt.de/2014/06/25/rangierbahnhof/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[chassot]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2014 09:30:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[konzernintern]]></category>
		<category><![CDATA[Marcel Sabitzer]]></category>
		<category><![CDATA[RB Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[SK Rapid Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Transfer]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 30.5.14 wurde vermeldet, dass Marcel Sabitzer von SK Rapid Wien zu RB Leipzig wechselt. Der Spieler (20 Jahre, Mittelfeld, 4 Länderspiele für Österreich) bekommt einen Vertrag bis 2018 und kostet wohl zwei Millionen Euro. Gleichwohl wird Sabitzer mindestens in der nächsten Saison gar nicht in Leipzig spielen, sondern an RB Salzburg ausgeliehen. Das kann man noch &#8230; <a href="https://zwangsbeglueckt.de/2014/06/25/rangierbahnhof/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Rangierbahnhof</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 30.5.14 wurde vermeldet, dass Marcel Sabitzer von SK Rapid Wien zu RB Leipzig wechselt. Der Spieler (20 Jahre, Mittelfeld, 4 Länderspiele für Österreich) bekommt einen Vertrag bis 2018 und kostet wohl zwei Millionen Euro. Gleichwohl wird Sabitzer mindestens in der nächsten Saison gar nicht in Leipzig spielen, sondern an RB Salzburg ausgeliehen. Das kann man noch als konzerninternen Mitarbeiteraustausch abbuchen; es schadet ja nichts, mal die Kollegen gesehen zu haben. Wenn da nicht in Sabitzers Vertrag eine Klausel gewesen wäre, nach der bei einem Wechsel ins Ausland zwei Millionen Ablöse festgeschrieben waren, nicht aber für einen Wechsel innerhalb der österreichischen Liga. Im Falle eines direkten Wechsels von Wien nach Salzburg hätte RB also eine Ablösesumme aushandeln müssen, die vermutlich höher gelegen hätte als die jetzt gezahlten zwei Millionen. Möglicherweise wäre der Deal auch gar nicht zustande gekommen. Stattdessen trat eben Leipzig als Käufer auf und Sabitzer spielt nun trotzdem in Salzburg. So weit, so bekannt.</p>
<p>Zwei Dinge ließen uns dabei die Stirne runzeln:<span id="more-29"></span></p>
<p>Erstens wird (wieder) deutlich, dass RB mehr ist als ein Verein hier und ein Verein da. Das Ganze ist ein Konzern mit einzelnen Standorten, und genauso werden diese genutzt. Das Sabitzer-Geschiebe ist ein erstes Beispiel für ein systematisches Problem. Damit meinen wir nicht irgendwelche Nebenabsprachen bei Transfers. Es kam immer wieder vor, dass Verein A einen Spieler kaufte und gleich an Verein B auslieh, und dabei hatten vermutlich A und B auch einen finanziellen Vorteil. Geschenkt. Was bei Sabitzer jedoch offensichtlich wird, ist, dass RB über seine Filialen die dauerhafte und systematische Möglichkeit zu Deals hat, bei denen die Bestimmungen einer Liga gewissermaßen über Bande umgangen werden können. Das sind dann weder Ausnahmen noch Ergebnisse von Verhandlungen zweier Vereine, sondern gezielte und bewusste Überdehnungen, wenn nicht gar Unterwanderungen vereinbarter Regeln. Deshalb ist auch zweitrangig, ob Sabitzer in einem Jahr tatsächlich in Leipzig spielt und primär aus diesem Grund geholt wurde. Der Deal zeigt ersten, was möglich und offenbar auch gängige Praxis ist. Alles legal, versteht sich. Der Deal zeigt außerdem, wo einer der wesentlichen qualitativen Unterschiede des ganz normalen Vereins RB gegenüber den anderen etablierten Größen der Branche liegt.</p>
<p>Zweitens beeindruckte einmal mehr die Presse. Gut, von der LVZ haben wir nicht viel erwartet. Sie enthält sich einer eigenen Meinung und zitiert nur den Wiener Sportdirektor, der dem Transfer ein <a href="http://leipzig.sportbuzzer.de/magazin/transfer-mit-g-schmaeckle-rb-leipzig-holt-ersten-neuzugang-und-gibt-ihn-gleich-wieder-ab/3648">„Geschmäckle“</a> bescheinigt. Offensichtlich war aber selbst dies zuviel. Den Autor plagte vermutlich eine Mischung schlechtem Gewissen und purer Angst, beim Messias damit in Ungnade zu fallen. Und so einigte man sich darauf, entgegen der sonstigen Gewohnheit den Artikel nur mit &#8220;LVZ&#8221; zu unterzeichnen. Geteilter Angstschweiß ist halber Angstschweiß. Aber dass selbst der <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/605362/artikel_sabitzer-kommt---und-geht-gleich-wieder.html">kicker</a> den Umständen dieses Transfers nur einen Absatz in seinem Bericht widmet, ist schon erstaunlich. Auch hier findet sich kein Autor. Aber die Unterstellung, dass Guido Schäfer von der LVZ, der den kicker regelmäßig mit Berichten vom rot-weissen Hof versorgt, hier die Hand zitterte und er auf seine Nennung verzichtete, ist natürlich lachhaft. Apropos lachhaft: Der kicker-Artikel findet für den Sabitzer-Deal lediglich die Vokabel „pikant“. Das kann schon fast als Beifall gelesen werden: Die Bezeichnung von Salami als pikant versteht sich ja auch eher als Kaufempfehlung, denn als Warnung. Von einer kritischen Position, die vielleicht auch über den konkreten Fall Sabitzer hinaus denkt, fehlt jedenfalls meilenweit jede Spur.</p>
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