<br />
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	<title>Allgemein &#8211; zwangsbeglückt</title>
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	<description>Ein RB-Leipzig-Protokoll</description>
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	<title>Allgemein &#8211; zwangsbeglückt</title>
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		<title>Gipfeltreffen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[chassot]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2016 06:58:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Nicht jede und jeder schafft es ja, den Sportteil der LVZ zu lesen; schon vorher warten so viele interessante und hintergründige Geschichten auf die ständig wachsende Leserschaft, dass dann die kritischen Reportagen und Hintergrundstories der sportiven Redaktion auf der Strecke bleiben. Deshalb heute unser Service: Wir haben mal die besten Stellen aus dem knallharten Gespräch &#8230; <a href="https://zwangsbeglueckt.de/2016/10/13/gipfeltreffen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Gipfeltreffen</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht jede und jeder schafft es ja, den Sportteil der LVZ zu lesen; schon vorher warten so viele interessante und hintergründige Geschichten auf die ständig wachsende Leserschaft, dass dann die kritischen Reportagen und Hintergrundstories der sportiven Redaktion auf der Strecke bleiben. Deshalb heute unser Service: Wir haben mal die besten Stellen aus dem knallharten Gespräch extrahiert, dass Reportergott Guido Schäfer mit dem RB-Vorstandsvorsitzenden Oliver Mintzlaff führte. Es ging gewohnt kritisch zur Sache, man will eben immer noch eine Spur genauer nachfragen als das Red Bulletin, so viel Ehrgeiz hat man im Peterssteinweg. Aber genug der Vorrede, hier unsere Top Ten:</p>
<p><span id="more-804"></span></p>
<p>10) „Wir machen unsere Entscheidung nicht abhängig davon, ob es dem Trainer, den Spielern, den Fans oder mir in der Red Bull Arena gefällt, sondern welcher Standort gut für die weitere Entwicklung des Vereins ist.“</p>
<p>9) „Wir werden zudem auch bei Financial Fair Play transparent vorgehen und keine Regeln aushebeln.“</p>
<p>8) „Es gibt kein Banner-Verbot, es müssen aber Entscheidungen im Sinne des Vereins getroffen werden. Die besagte Fläche ist eine Werbefläche – die muss sichtbar sein.“</p>
<p>7) „Red Bull ist das Beste, was der Bundesliga passieren konnte!“</p>
<figure id="attachment_810" aria-describedby="caption-attachment-810" style="width: 549px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/15417678106_6f5866691f_o.jpg"><img class="wp-image-810" src="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/15417678106_6f5866691f_o-300x218.jpg" width="549" height="399" srcset="https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/15417678106_6f5866691f_o-300x218.jpg 300w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/15417678106_6f5866691f_o-768x558.jpg 768w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/15417678106_6f5866691f_o.jpg 1024w" sizes="(max-width: 549px) 100vw, 549px" /></a><figcaption id="caption-attachment-810" class="wp-caption-text">Foto: Kelley ., <a href="https://www.flickr.com/photos/kg8831/15417678106/in/photolist-5i7hjs-k9wCuP-pupCyj-camTkQ-pj9FDk-nbD61t-d2Z3PS-abgHzd-6QEoPa-6QJCiA-5efG6c-p93eNm-6QJssy-6QEn5v-76gCT5" target="_blank">flickr</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC BY-NC-ND 2.0</a></figcaption></figure>
<p>6) „Grundsätzlich gilt für RB Leipzig: Wir verbiegen uns nicht, egal vor welchen Randgruppen.“</p>
<p>5) „Wir müssen – wie jeder andere Klub – möglichst viele Einnahmen generieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.“</p>
<p>4) „Wir sind ein Verein, nach Meinung vieler aus der Branche, d e r Verein zum Anfassen mit sehr vielen positiven Attributen“</p>
<p>3) „Die Debatte [um RB] wird nicht mehr oft geführt. Aber wenn, dann sicher heuchlerisch.“</p>
<p>2) <em>RB Salzburg und RB Leipzig werden von Red Bull finanziert und sind ansonsten &#8230;</em></p>
<p>&#8230; eigenständige Vereine.</p>
<p>And the Winner is&#8230; [hier Trommelwirbel einfügen]:</p>
<p>1) „Wir haben ein Budget.“</p>
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		<title>Aufstieg? Zwischenstation!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[chassot]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2016 08:43:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[filetiert]]></category>
		<category><![CDATA[Aufstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Saison 16/17]]></category>
		<category><![CDATA[Weltherrschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Das soll uns mal einer nachmachen: Wir sind erstklassig! Nach nur zwei Jahren! Zugegeben, da hatten wir einfach mal auf das richtige Tier gesetzt in unserer Hoffnung, nach jahrelangen Bemühungen und entbehrungsreichen Zeiten endlich einmal wieder von Bedeutung zu sein. Bundesliga! Das Land wo Milch und Honig fließen. Leipzig ist nicht mehr bloß ein Synonym &#8230; <a href="https://zwangsbeglueckt.de/2016/08/27/aufstieg-zwischenstation/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Aufstieg? Zwischenstation!</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das soll uns mal einer nachmachen: Wir sind erstklassig! Nach nur zwei Jahren! Zugegeben, da hatten wir einfach mal auf das richtige Tier gesetzt in unserer Hoffnung, nach jahrelangen Bemühungen und entbehrungsreichen Zeiten endlich einmal wieder von Bedeutung zu sein. Bundesliga! Das Land wo Milch und Honig fließen. Leipzig ist nicht mehr bloß ein Synonym für Hipsterhochburg, sondern nun auch für sympathischen Spitzensport.</p>
<p><span id="more-766"></span>In ein paar Stunden trägt das Projekt, das kein <a href="http://www.kicker.de/news/live-news/kicker_tv_der_talk/658731/artikel_rangnick-zur-rb-debatte_leipzig-ist-kein-projekt.html" target="_blank">Projekt</a> sein will, sein erstes Spiel aus. Die Spielplanplaner kamen sich vermutlich ein bisschen witzig vor, das Ganze in Hoffenheim stattfinden zu lassen. Auch so ein Projekt, aber natürlich auch das mit guten Gründen und viel Legitimationsaufwand betrieben. Und zugleich dokumentiert sich in dieser Partie umso deutlicher die Armseligkeit, mit der DFB und DFL die letzten Jahre agierten: Letztlich ohne echten Standpunkt und ohne Willen, RB etwas entgegen zu setzen.</p>
<p>Am Sonntagnachmittag wird damit die nächste Stufe gezündet: Red Bull kommt einen Schritt weiter bei der Etablierung einer globalen Marke, und die mit dem Fußball und dem &#8216;Verein&#8217; Befassten rücken näher an die für sie eigentlich interessanten europäischen Wettbewerbe, und beides wird sich weiter vermischen und normalisieren.</p>
<p><a href="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/08/Burkhard-Jung-zum-Aufstieg-Es-macht-Spass-bei-RB-ist-friedlich-familiaer_ArtikelQuer.jpg"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-767" src="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/08/Burkhard-Jung-zum-Aufstieg-Es-macht-Spass-bei-RB-ist-friedlich-familiaer_ArtikelQuer-300x200.jpg" alt="Burkhard-Jung-zum-Aufstieg-Es-macht-Spass-bei-RB-ist-friedlich-familiaer_ArtikelQuer" width="300" height="200" srcset="https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/08/Burkhard-Jung-zum-Aufstieg-Es-macht-Spass-bei-RB-ist-friedlich-familiaer_ArtikelQuer-300x200.jpg 300w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/08/Burkhard-Jung-zum-Aufstieg-Es-macht-Spass-bei-RB-ist-friedlich-familiaer_ArtikelQuer.jpg 505w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Normalisierung war ja sowieso eine der Hauptanstrengungen seit Übernahme der Markranstädter Ligalizenz: Viel Geld sei im Fußball normal, super-hierarchische Strukturen seien normal, Werbung sei normal, Zugeständnisse an Investoren seien normal, restriktiver Umgang mit Fans sei normal, und nicht zuletzt sei die Erwartungshaltung „der ganzen Stadt“ normal, endlich wieder einen Bundesligaverein zu haben. Und normal sei nicht zuletzt der Erfolg, wenn man fähige Männer nur einfach mal machen lasse.</p>
<p>Schritt für Schritt, das muss man anerkennen, hat diese Argumentation gewirkt. Entweder durch Überzeugung, oder schlichtweg durch Ermüdung. (Wobei die Ermüdung bei manchen sich schnell einstellte, weil man ohnehin nicht ernsthaft an längeren Debatten interessiert war.) Die Diskussionen zu RB sind häufig ritualisiert, und schnell mischen sich Kritik aus dritter Hand („Manche sagen ja&#8230;“) mit unverhohlener Begeisterung und dem Unwillen, es sich mit den Reichen und Erfolgreichen zu versauen. Und so finden sich heute an allen möglichen Stellen die Fanboys von RB: im <a href="http://www.lvz.de/Sport/RB-Leipzig/News/Burkhard-Jung-zum-Aufstieg-Es-macht-Spass-bei-RB-ist-friedlich-familiaer" target="_blank">Rathaus</a>, bei der <a href="https://twitter.com/mmachowecz" target="_blank">ZEIT</a>, und bei der schillernden <a href="https://www.youtube.com/watch?v=uEW9AYLpAyQ" target="_blank">Lokalprominenz</a> sowieso.</p>
<p>Wir schauen uns das mal weiter an, auch in der kommenden Saison. Die Chronistenpflicht lässt uns kaum einschlafen, und morgens ist sie unser erster Gedanke. Das Sportliche, auch das eint uns mit dem Gebieter aus Fuschl, wird für uns nur Randnotiz sein. Wir dokumentieren lieber die weiteren <a href="http://www.welt.de/sport/fussball/article157845827/Jetzt-hat-RB-Leipzig-auch-Aerger-im-Frauenfussball.html" target="_blank">Übernahme-Pläne</a> des Projektes, neuerliche <a href="http://www.lvz.de/Leipzig/Stadtpolitik/OBM-Jung-stellt-sich-hinter-Sponsoring-fuer-RB-Leipzig" target="_blank">Kniefälle</a> der Lokalpolitik, die herrlich trotzigen Anstrengungen der Fanszene und ihrer eifrigsten <a href="http://rotebrauseblogger.de" target="_blank">Apologeten</a> und überhaupt den weiteren Siegeszug der Betriebssportgemeinschaft „Taurin“ in Richtung Weltherrschaft.</p>
<p>Wir bereiten die Feier schon mal vor.</p>
<p>PS: Der MDR hat seine Kooperation bereits signalisiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>&#8220;Hail, Ralf!&#8221;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[chassot]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2016 14:48:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Guido Schäfer]]></category>
		<category><![CDATA[Halstenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Hymne]]></category>
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		<category><![CDATA[Winterpause]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit uns ist es wie mit Dings, Sie wissen schon: Lange nicht zu sehen, aber dann ist er da und macht sein Tor. Aber zugegeben, unsere Winterpause war länger als geplant. Uns war die Reine Brause ausgegangen, da dauerte das Aufwachen etwas länger. Nun denn, starten wir also in die letzte Halbserie, die das Spielzeug &#8230; <a href="https://zwangsbeglueckt.de/2016/02/23/hail-ralf/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">&#8220;Hail, Ralf!&#8221;</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit uns ist es wie mit Dings, Sie wissen schon: Lange nicht zu sehen, aber dann ist er da und macht sein Tor. Aber zugegeben, unsere Winterpause war länger als geplant. Uns war die Reine Brause ausgegangen, da dauerte das Aufwachen etwas länger. Nun denn, starten wir also in die letzte Halbserie, die das Spielzeug des Gebietes unterhalb der ihm angemessenen 1. Liga zubringen muss; bis das Leipziger Publikum etwas hat, von dem es meint, es stünde ihm zu.</p>
<p><span id="more-712"></span>Blicken wir vor Beginn schnell zurück. Irgendwas passiert in den letzten Wochen? Für den zuletzt größten Aufreger sorgte sicherlich Sportskamerad Halstenberg. Der nutzte einen Wandertag nach Berlin für neckische <a href="http://falscheneun.net/fangen-in-gedenken/" target="_blank">Selfies</a> und <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/rb-leipzig-profi-irritiert-mit-selfie-vom-holocaust-mahnmal-a-1077493.html" target="_blank">Videos</a> mit seiner Liebsten beim Fangespielen. Der Hashtag #laufschlampelauf! ist zur öffentlichen Dokumentation auch eine Spitzenidee und verdient, viel häufiger benutzt zu werden. Schade nur, dass das alles ruiniert wurde durch den Ort seiner fröhlichen Juchtelei: das Holocaust-Mahnmal. Hätte eigentlich besser gepasst, wenn Halstenberg noch bei Germania Grasdorf spielen würde. Tut er aber nicht, sondern in Rangnicks Vorzeigetruppe, und dort hat man zwar sonst nicht viel mit Politik am Hut, aber weiß immerhin, was schlecht fürs Image ist. Folglich gabs einen Anschiss und eine Distanzierung des Vereins. Die Klage von Tom Hanks steht hoffentlich noch ins Haus. Dabei sind die Holocaust-Haschereien doch perfekt dafür geeignet, die Mär vom ganz normalen Verein zu belegen; allzu intelligent sollte das sportliche Personal da nicht ausfallen.</p>
<h3>Völker, hört die Signale!</h3>
<p>Das zweite Kracher-Thema ist kaum schöner: die neue Vereins-Hymne. Zwingend eigentlich, dass <a href="http://www.sebastian-krumbiegel.de/news.php" target="_blank">Sebastian Krumbiegel</a> dabei nun wohl feder- und stimmführend sein wird (LVZ, 17.2.16). Der wanzt sich schon seit Jahren beim Verein an (bis auf kleine Ausrutscher, vgl. unten) und hat ja auch sonst die besten Zeiten lange hinter sich. Musikalisch eigentlich kein Blue Chip mehr, aber aus Sicht des Projekts vermutlich mit jeder Menge Lokal-Kapital ausgestattet, man ist ja schließlich ein Verein der Stadt und der Region. Also los mit musikalischer Folklore und allem, was einen richtigen Traditionsverein in spe so ausmacht. Das Mittun der Thomaner ist dann natürlich noch das Highbrow-Sahnehäubchen. Aber mal ganz im Ernst: Haben die nichts besseres zu tun? Bei der nächsten Motette fragen wir mal nach.</p>
<figure id="attachment_715" aria-describedby="caption-attachment-715" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/02/2955766431161101dmDatamaxh480maxw480148C5A00665929AD.jpg"><img loading="lazy" class="wp-image-715 size-medium" src="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/02/2955766431161101dmDatamaxh480maxw480148C5A00665929AD-300x234.jpg" alt="29557664,31161101,dmData,maxh,480,maxw,480,148C5A00665929AD" width="300" height="234" srcset="https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/02/2955766431161101dmDatamaxh480maxw480148C5A00665929AD-300x234.jpg 300w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/02/2955766431161101dmDatamaxh480maxw480148C5A00665929AD.jpg 480w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-715" class="wp-caption-text">Quelle: http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/-prinzen&#8211;saenger-ueber-legida-in-leipzig-herrscht-andere-demo-kultur,20641266,29557564.html</figcaption></figure>
<p>Ansonsten war Ralle Rangnick mal <a href="http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/2-liga-trainer-ralf-rangnick-ueber-konzept-von-rb-leipzig-14056424.html" target="_blank">hier</a>, mal <a href="http://www.bild.de/sport/fussball/ralf-rangnick/darum-gibt-es-im-winter-keine-neuen-43890590.bild.html" target="_blank">da</a> zu <a href="http://www.sport1.de/boulevard/2016/01/ralk-rangnick-macht-liegestuetze-nach-interview-mit-rb-leipzig-profis" target="_blank">sehen</a> und zu lesen, und was man davon so mitbekam, ließ nichts Neues erkennen. Außer vielleicht, dass die kritischen Nachfragen zum Projekt RB auch immer ritualisierter werden bzw. nur noch Garnierung sind zum eigentlichen Schmuckstück Rangnick, über das die Redaktionen offensichtlich zunehmend froh sind. Da wird sich in Richtung Sommer alles noch steigern, und dann hat man in der nächsten Saison schön viel „Reizthemen“ und „Spannungspotential“. Spitzenjournalismus eben.</p>
<h3>Love actually</h3>
<p>Den liefert natürlich verlässlich <a href="https://twitter.com/schfer_g?lang=de" target="_blank">Guido Schäfer</a>, scheint aber schon auf dem Sprung zu sein, um sein Hobby RB endgültig mit dem Beruf eins werden zu lassen. Anders sind seine schon groschenromanigen Schilderungen der letzten PK kaum zu erklären, die er – vermutlich unaufgefordert – mit einem Minnesang auf den RB-Pressemann verzierte: „Rangnick verpasste dem ungern im Mittelpunkt stehenden Ippoliti einen liebenswerten Klaps. Der Coach weiß, dass der 35-Jährige ein Guter und Motivierter ist. Einer, der morgens um sechs joggt und außer RB Leipzig keine Laster hat. Einer, der brennt. Und einer, der nach einem 14-Stunden-Tag und mäßig agiler Frage-Runde die Pressekonferenz schon mal abkürzt. Es war ja auch fast alles gesagt. Nur noch nicht von jedem“ (LVZ, 22.2.16).</p>
<p>Das Niveau der nächsten Monate ist damit schon mal vorgegeben. Freuen wir uns drauf.</p>
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		<title>Schön übersichtlich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[zunull]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2015 08:18:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[In der aktuellen Ausgabe der 11Freunde interviewte Chefredakteur Philipp Köster einen seiner Lieblingsantipoden, &#8220;Ralle&#8221; Rangnick, seines Zeichens Reizfigur, Visionär, Manager und nicht zuletzt Trainer der menschlichen Millionenanlage RB Leipzig. Das nahm wiederum das DeutschlandRadio zum Anlass, um der Sache mit RB und dem &#8220;Geld im Fussball&#8221; noch einmal nachzusteigen. Der Beitrag lief am vergangenen Sonntag sowohl auf Deutschlandfunk als &#8230; <a href="https://zwangsbeglueckt.de/2015/11/06/schoen-uebersichtlich/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Schön übersichtlich</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der <a href="http://www.11freunde.de/heft/heft-168-112015" target="_blank">aktuellen Ausgabe der 11Freunde</a> interviewte Chefredakteur Philipp Köster einen seiner Lieblingsantipoden, &#8220;Ralle&#8221; Rangnick, seines Zeichens Reizfigur, Visionär, Manager und nicht zuletzt Trainer der menschlichen Millionenanlage RB Leipzig. Das nahm wiederum das DeutschlandRadio zum Anlass, um der Sache mit RB und dem &#8220;Geld im Fussball&#8221; noch einmal nachzusteigen. Der Beitrag lief am vergangenen Sonntag sowohl auf Deutschlandfunk als auch bei DRadio und lässt sich <a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/geld-im-fussball-fans-wollen-keine-vereine-aus-der-retorte.966.de.html?dram:article_id=335229" target="_blank">hier</a> nachhören und -lesen.</p>
<p>Im Beitrag ist von DER Fußballkultur bis zur bekannten Regressiver-Antikapitalismus-Keule wahrscheinlich alles versammelt, was jemals als Pro und Contra in Bezug auf RB Leipzig geäußert wurde. Da wir spätestens seit unserer aufputschenden <a href="https://www.facebook.com/events/1693147834231593/" target="_blank">Brause-Sause</a> mit mindestens dem gleichen Sendungsbewusstsein wie der Gebieter ausgestattet sind, war uns das Grund genug, noch einmal zu schauen, welche Birnen hier eigentlich mit welchen Äpfeln abgewogen werden sollen.</p>
<p><span id="more-680"></span></p>
<p>(Sprechende) Protagonisten sind der erwähnte Köster (<a href="https://twitter.com/philippkoester" target="_blank">@philippkoester</a>) und Alex Feuerherd (<a href="https://twitter.com/lizaswelt" target="_blank">@lizaswelt</a>), deren Standpunkte schon zum Einstieg als &#8220;extrem unterschiedlich&#8221; eingeführt werden. Wie sich im Verlauf des Beitrags zeigt, ist damit gemeint, dass Köster als Heulsuse fungieren soll, dem der bedachte Feuerherd mal die aktuelle geldregierte Welt erklärt, wie sie nun mal sei. &#8220;Die Romantiker und die Realisten&#8221; fasst Redakteur Herkel zusammen und klar ist auch: &#8220;&#8217;11 Freunde&#8217;-Chef Köster zählt zweifellos zu den Romantikern&#8221;.</p>
<h5>Die Romantiker gegen den Rest der Welt?</h5>
<p>Diffuse Unterscheidungen und Zuweisungen – auf diesem Stammtischniveau bleibt die Diskussion dann auch die ganze Zeit. Ob das den beiden Interviewpartnern bewusst war, sei mal dahin gestellt. Jedenfalls werden die Stimmen so inszeniert und moderiert, dass es auf eine Art Kulturkampf hinausläuft, der von Seiten der Romantiker entfacht wird. Den &#8220;Traditionalisten&#8221; gelte &#8220;der RBL schlicht als künstliche Schöpfung, als Plastikklub. Vor allem als Konstrukt, mit dem dank massiver Investitionen eines branchenfremden Kapitalgebers den Traditionsmannschaften künftig das Leben noch schwerer gemacht werden könnte.&#8221;</p>
<div>Dem folgen affirmativ-resignierende Einspieler von Feuerherd, der die nüchterne Eminenz mimt: &#8220;Die Totalität der kapitalistischen Vergesellschaftung, in der wir nun mal leben, hat den Fußball längst eingeschlossen, und deswegen gibt es eben keinen Unterschied mehr im Grundsatz zwischen RB Leipzig, also einem Verein, der zur Gewinnmehrung eines Unternehmens ins Leben gerufen worden ist und einer Kapitalgesellschaft, die den Fußball als Ware verkauft.&#8221;  Ein recht simpler Blick auf die Gesellschaft und das eigene Leben. Dass man auch in einer auf Konsum geeichten Gesellschaft Wahlmöglichkeiten hat und vielleicht doch nicht alles egal ist, taucht darin als Möglichkeit überhaupt nicht auf. Man tappt so oder so in die Falle des Kapitalismus – wie kreativ!</div>
<div></div>
<div>Stattdessen wird &#8220;Traditionalist&#8221; Köster zwar zuerkannt, dass er nicht nur &#8220;aus dem Bauch&#8221; reagiere wie ein in die Enge getriebenes Tier, sondern durchaus Argumente habe. Dass diese Argumente sich nicht nur auf ein &#8220;Früher war alles besser&#8221; zusammen dampfen lassen, geht in der folgenden Darstellung dann allerdings doch wieder unter. Der Hinweise, dass RB sich an gängigen Regularien vorbei drücke und dennoch für sich selbst immer Fair-Play einfordere, verhallt einfach – stattdessen wird von Dornen in den Augen der im Hintergrund johlenden &#8220;Traditionalisten&#8221; und &#8220;Ressentiments der Fans&#8221; berichtet und so wieder ein Bild des aufgebrachten Wutbürgers entworfen. Denn nur so einer könne ja gegen RB sein.</div>
<div></div>
<div><a href="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2015/11/21526233868_dd08fbcecb_o.jpg"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-689" src="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2015/11/21526233868_dd08fbcecb_o-300x169.jpg" alt="21526233868_dd08fbcecb_o" width="300" height="169" srcset="https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2015/11/21526233868_dd08fbcecb_o-300x169.jpg 300w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2015/11/21526233868_dd08fbcecb_o-1024x576.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></div>
<div>Bild: Dietmar Sittek, union2, <a href="https://www.flickr.com/photos/disiprenzlberg/21526233868/" target="_blank">flickr</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank">CC BY–SA 2.0</a></div>
<h5>Lieber kurz als kompliziert</h5>
<div>Dieser Eindruck wird auch durch &#8220;Ihr macht unseren Sport kaputt&#8221; erzeugt.  Im Beitrag als gesungene Fanäußerung auf Seiten der &#8220;Romantiker&#8221; eingespielt, ist das ein gnadenlos verkürzender Slogan. Er muss allerdings auch nicht gleich als blinde Sehnsucht nach einer längst vergangenen Zeit der &#8220;ehrlichen Malocher&#8221; und billigen Eintrittskarten verstanden werden – wenn man sich bemüht,  ein bisschen zwischen der einen Zeile zu hören. Natürlich zerstört RB Leipzig nicht die sportlichen Grundlagen oder gar <em>den</em> Fußball. Vielmehr ist zu erwarten, dass der Fußball, der (demnächst) im Zentralstadion gespielt wird, einen qualitativ hochwertigen Beitrag zur Entwicklung des Fußballsports liefert.</div>
<div>Gemeint sein könnte ja aber auch eine Kritik an der fraglosen Akzeptanz des machtgebärdenden Auftritts von RB. &#8220;Ihr unterwandert gezielt, mit strategischem Auge und unter Einsatz schier unendlicher finanzieller Mittel eine gewachsene Vereinslandschaft, deren Popularisierung und kommerzielle Reifung ihr beobachtet habt, um euch dann dafür zu entscheiden, unter dem Deckmantel des &#8216;Sports&#8217; daran mitzuverdienen&#8221;, lässt sich halt nur schlecht singen.</div>
<div></div>
<div>Die Unterscheidung zwischen Romantikern und Realos sieht solche Feinheiten natürlich nicht oder kehrt sie unter den Tisch. Mit nur zwei Meinungen ist die Welt ja auch viel einfacher. Und so schön übersichtlich.</div>
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		<title>Die Rote Revolution</title>
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		<dc:creator><![CDATA[chassot]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2015 12:17:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In der Geschichte kennt sich Ralle Rangnick ja ganz hervorragend aus. Das bewies er schon, als er sich und anderen die Situation die Katar schönredete und dabei gleich mehrere Jahrzehnte Sport- und Politikgeschichte miteinander verband. Nun ein neuerlicher großer historischer Wurf. Von der Süddeutschen (Freitagsausgabe, 24.07.2015) auf den etwaigen Aufstieg von RB in die Erste Liga &#8230; <a href="https://zwangsbeglueckt.de/2015/07/27/die-rote-revolution/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Die Rote Revolution</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Geschichte kennt sich Ralle Rangnick ja ganz hervorragend aus. Das bewies er schon, als er sich und anderen die Situation die <a href="https://zwangsbeglueckt.wordpress.com/2014/12/23/geschichtsprofessor-rangnick-katar-und-1936/" target="_blank">Katar</a> schönredete und dabei gleich mehrere Jahrzehnte Sport- und Politikgeschichte miteinander verband. Nun ein neuerlicher großer historischer Wurf. Von der Süddeutschen (Freitagsausgabe, 24.07.2015) auf den etwaigen Aufstieg von RB in die Erste Liga angesprochen, wollte der Seher Rangnick zwar kein konkretes Datum nennen, prognostizierte aber: „Irgendwann kommt der Tag, an dem in Leipzig so viele Menschen auf dem Marktplatz feiern werden wie seit der Wende nicht mehr.“</p>
<p>Genau gesehen ist das natürlich kompletter Quark. Wenn Rangnick mit dem schönen Wort „Wende“ den Herbst 89 meint, dann ist es nämlich ein leichtes Spiel, mehr Leute auf dem Markt zusammenzutreiben als seinerzeit. Die Demonstrationen fanden auf dem Augustusplatz und Ring statt; auf dem Markt sammelte allenfalls die Polizei ihre Truppen.</p>
<figure id="attachment_581" aria-describedby="caption-attachment-581" style="width: 570px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2015/07/bundesarchiv_bild_183-1987-0704-047_berlin_750-jahr-feier_festumzug_22karl_liebknecht22.jpg"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-581" src="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2015/07/bundesarchiv_bild_183-1987-0704-047_berlin_750-jahr-feier_festumzug_22karl_liebknecht22.jpg" alt="ADN-ZB Oberst 4.7.87 Berlin: Jubiläum-Festumzug. Innerhalb des großen Festumzuges durch das Stadtzentrum anläßlich des 750jährigen Stadtjubiläums wurde die Szene dargestellt, in der Karl Liebknecht am 9. November 1918 vom Balkon des Schlosses die sozialistische deutsche Republik ausgerufen hatte." width="570" height="800" srcset="https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2015/07/bundesarchiv_bild_183-1987-0704-047_berlin_750-jahr-feier_festumzug_22karl_liebknecht22.jpg 570w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2015/07/bundesarchiv_bild_183-1987-0704-047_berlin_750-jahr-feier_festumzug_22karl_liebknecht22-214x300.jpg 214w" sizes="(max-width: 570px) 100vw, 570px" /></a><figcaption id="caption-attachment-581" class="wp-caption-text">ADN-ZB Oberst 4.7.87 Berlin: Jubiläum-Festumzug. Innerhalb des großen Festumzuges durch das Stadtzentrum anläßlich des 750jährigen Stadtjubiläums wurde die Szene dargestellt, in der Karl Liebknecht am 9. November 1918 vom Balkon des Schlosses die sozialistische deutsche Republik ausgerufen hatte.</figcaption></figure>
<p>Solch ein Fauxpas verwundert, ist doch RB ein in der Stadt und Region langjährig verwurzelter Verein mit jeder Menge lokaler Expertise. Aber klar, bei all den Visionen kann einem das schon mal verrutschen. Denn was für Aussichten: Ralle ruft die Rote Republik aus! Vom Rathausbalkon! Dosen für alle! Inklusive Begrüßungsschluck für jeden Neuzugang! Das kann nur ganz nach dem Gusto des Gebieters sein: RB als das geilste Ding seit der Einführung der D-Mark. Die Rote Revolution (vulgo: RR) wischt alles beiseite, was bis dahin noch Bestand hatte; Politik war gestern, heute wird gefeiert. Hier wird Post-Demokratie ganz neu interpretiert.</p>
<p>Warten wir es aber mal ab. Große Feiern hatten schon ganz andere geplant. Das Politbüro in Fuschl am See hat zwar den Generalsekretär Rangnick mit allen Befugnissen ausgestattet, die Feierlichkeiten in die Wege zu leiten, doch Unwägbarkeiten sind da nie ausgeschlossen. Doch auch hier bieten sich andere historische Verweise an. Denn wie sagte schon der weitsichtige Honecker: „<a href="https://www.youtube.com/watch?v=B7reIMSpBNA" target="_blank">Den roten Fußball in seinem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf!</a>“.</p>
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		<title>Brüder zur Sonne, zur Brause!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jaygopp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2015 22:19:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schon Kain und sein Geschwisteropfer Abel oder Friedrich Schiller, der Karl und Franz Moor bis zum bitteren Ende des Jüngeren aufeinander losgehen ließ, wussten: Freunde kann man sich aussuchen, seine Familie leider nicht. Diese schmerzliche Erkenntnis muss unlängst auch Salzburger Anhängern, denen der Spitzenreiter des österreichischen Rasenballsports zweifellos am Herzen zu liegen scheint, gekommen sein. &#8230; <a href="https://zwangsbeglueckt.de/2015/05/11/bruder-zur-sonne-zur-brause/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Brüder zur Sonne, zur Brause!</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon Kain und sein Geschwisteropfer Abel oder Friedrich Schiller, der Karl und Franz Moor bis zum bitteren Ende des Jüngeren aufeinander losgehen ließ, wussten: Freunde kann man sich aussuchen, seine Familie leider nicht. Diese schmerzliche Erkenntnis muss unlängst auch Salzburger Anhängern, denen der Spitzenreiter des österreichischen Rasenballsports zweifellos am Herzen zu liegen scheint, gekommen sein. Wie der <a href="http://kurier.at/sport/fussball/zwietracht-in-der-red-bull-familie-salzburg-fans-beschimpfen-rb-leipzig/127.775.092#.VUE2hLBid00.twitter" target="_blank">österreichische Kurier </a>berichtete, hallten während des nationalen Pokalhalbfinales am letzten Aprildienstag urplötzlich gerade in Sportstadien gemeinhin bekannte Fäkalvokabeln durchs weite Rund.</p>
<p><span id="more-500"></span><br />
Doch weder an das Schiedsrichtergespann noch die Sympathisanten des Underdog-Kontrahenten war der Furor aus dem Salzburger Fanblock adressiert. Niemand anderes als der eigene Bruderklub aus dem Nachbarland geriet ins moralische Fadenkreuz! In Häufigkeit, Ausdauer und rotziger Kreativität nicht annähernd damit vergleichbar, wie sich beispielsweise die Gallagher-Brüder im Laufe ihres Lebens einander bedacht haben, aber nichtsdestotrotz: unüberhörbar für 1.890 handgezählte Zuschauer im Stadion als auch 130.000 Couchgesellen an den TV-Bildschirmen: „Scheiß RB Leipzig, wir singen Scheiß RB Leipzig, Scheiß RB Leipzig […]!“ Rrrrrrrruuuuuums! Zarte Aufruhr im Plebs, inmitten des Gebieterreichs!</p>
<p>Womöglich lernen wir den im beschaulichen Grödig erstmals offen zu Tage getretenen, schmierenkomödiantischen Familienzwist besser zu verstehen, indem wir versuchen, dieses Sittengemälde skizzenhaft auf das derzeitige <a href="https://www.youtube.com/watch?v=s7L2PVdrb_8" target="_blank">HBO-Massenphänomen <em>Game of Thrones </em></a>abzubilden. Grundlegend gieren hier nahezu alle Charaktäre aus einigen quer über den fiktiven Kontinent <em>Westeros</em> verteilten Adelsgeschlechtern mit lustigen Namen (bspw. Targaryen, Stark, Lennister, Graufreund &amp; Co.) nach sehr vielen, bevorzugt promiskuitiven, gern auch familieninternen Geschlechtsverkehrsakten, Unmengen an Alkohol, sonstiger Völlerei und obendrein vor allem dem sogenannten „Eisernen Thron“ in der Hauptstadt Königsmund. Und weil Besserverdiener und Königsfamilien selbst in kühnsten Fantasyträumen nichts von gemeinwohldienlicher Erbschaftssteuer halten, sorgen vor allem diffuse, intrigante Sehnsüchte nach Ehre, Macht und Größenwahn für stets blutrünstigste Kopf-Ab-Metzeleien, bloß damit die Krone nach jedem noch so vorzeitigen Ableben des Oberhaupts mal schön in Familienhand bleibt.</p>
<p>Hier sollte also was zu holen sein. Doch noch ein gutgemeinter Rat, bevor wir kurz in das vom beschaulichen Fuschl am See aus regierte Reich des Alleinherrschers Dietrich Taurinfreund des I. und Einzigen eintauchen. Geratet keinesfalls, weder in der HBO- noch in der RB-Fantasialand-Saga, in Versuchung, euch an vermeintlich identitätsstiftende Figuren oder vertrauensselige Wegbegleiter zu gewöhnen! Es passiert ganz schnell, dass diejenigen wieder von der Bühne verschwunden sind.</p>
<h2>Taurinfreunds allmachtsphantastisches Mantra: „Veni, vidi, vici!“</h2>
<p>Auch wenn manche Leipziger dem Luftschloss anheim gefallen sind: In Fuschl am See, Heimat Dietrich Taurinfreund, des I. und Einzigen, und seinen über alle Kontinente verstreuten Besitztümern fließen weder Milch noch Honig. Aber aufgeputscht von einem ungesunden Energy-Getränk jagen dort verrückte Leute über die unmöglichsten Klippen, drehen reißerische Pirouetten in physikalisch unmöglichen Halfpipes, fahren vor Pferdestärken strotzende Automobile ganz schnell im Kreis oder springen einfach aus Lust und Laune aus der Stratosphäre. Wer hier gegen das allmachtsphantastische Mantra „Veni, vidi, vici!“ verstößt, dem gnade Taurinfreund, der I. und Einzige.</p>
<p>Seit Neuestem (wir reden ja immerhin von epischen Fantasy-Zeiträumen) erschließt sich das Imperium die gegenwärtig wohl fruchtbarste PR- &amp; Marketingquelle überhaupt: den Rasenballsport, der neidischen wie eingeschnappten <a href="http://www.welt.de/sport/fussball/2-bundesliga/article139317689/Mateschitz-nennt-Kritiker-ahnungslose-Randgruppe.html" target="_blank">Randgruppen, die nichts verstehen wollen</a>, und Nicht-<a href="http://blog.jacknealy.com/wp-content/uploads/2010/06/new_york_post_world_cup.jpg" target="_blank">Nord-Amerikanern</a> einst noch als Fußball bekannt war. Und ganz dem selbst auferlegten Anspruch soll, (nein!), muss, (nein!), wird (!!!) es in ganz naher Zukunft bitteschön die Eroberung des Throns der (<em>*Achtung! Im Hintergrund setzen verheißungsvoll-pathetische Schicksalstrommeln ein*</em>) CHAAAAAMPIONS LEAGUE sein.</p>
<p>Doch genau da pieksen wir schon an den Kern allen Salzburger Fan-Unmuts, der vielleicht schon bald jeden schnöden Wettstreit um die schönste McDonalds-Filiale oder das tollste Expo-Dorf übertrifft. Nichts symbolisiert den brodelnden Konflikt dabei besser als Taurinfreunds Clanwappen, auf dem zwei kräftige, rote Zuchtbullen ihre Hörner vor gleißender Sonne in wildentschlossener Angriffspose aufeinander gerichtet haben. Der eine verhätschelte Bulle, äääh Bengel kann seine Eifersucht auf den anderen noch viel verwöhnteren Bengel kaum noch zähmen.</p>
<h2><strong>Auf dem Heimatthron holt es sich nur Hämorrhoiden</strong></h2>
<p>Egal wie Dietrich I. und Einzige von den erstgeborenen Rasenballsprösslingen direkt vor der Haustür in der Salzburg auch umschwärmt wurde. So sehr sie auch die lokalen Turniere gegen ihre Litfaßsäulenkontrahenten von „Puntigamer“ Sturm Graz, „Cashpoint“ Altach oder den „Riegler &amp; Zechmeister Pellets“ aus Wolfsberg vor sich hin dominieren und in wenigen Wochen die nunmehr sechste Landesmeisterschaft der vergangenen neun Jahre empfangen werden, was soll sich der erfolgsverwöhnte Imperator auf dem wenig beleumundeten lokalen Thron holen außer Hämorrhoiden? Selbst das erfolgsverwöhnte Volk schleppt sich nur widerwillig, oder höchstens zu europäischen Anlässen in die schnieke, aber durchschnittlich nur zu knapp einem Drittel gefüllte Arena.</p>
<p>Was sie auch anstellten, was sie auch investierten. Ob in Steine zur Verschönerung des Anwesens. Ob in verdiente Recken wie Alex Zickler, Niko Kovac, Thomas Linke oder Vratislav Lokvenc. Ob sie gar rüstigen, alten Feldherren wie Huub Stevens, Co Adriaanse oder Giovanni Trappatoni samt des fränkischen Greenkeepingapostels Matthäus den Oberfehl auftrugen. So vehement sie auch klopften: All jenen blieb das massive Burgtor zur Champions League stets verschlossen. Mit der schmachvollen Niederlage gegen den F91 Düdelingen aus einem kleinen Herzogtum viele Kilometer nordwestwärts machten sie sich einmal gar zum Gespött aller Herren Länder. Die hatten nicht mal Pferde und Rüstungen, geschweige denn Flügel. Allein ihre listige Aufmüpfigkeit genügte, um die schniefenden Bullen zu schlagen.</p>
<p>Kann es für den so siegesgewohnten Taurinfreund etwas Schlimmeres geben als Misserfolg und Missachtung? Wie gut, dass er vor Jahren schon einen garantiert schmerzfreien Expeditionstrupp hipper Imperiumstrolle, die bestimmt mal was mit Medien und Marketing studiert haben, ins Nachbarland entsandte. Diese Botschafter, <a href="http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_sport/article140240699/Red-Bull-wollte-St-Pauli-kaufen.html" target="_blank">wie &#8220;Die Welt&#8221; erfuhr</a>, glänzten auf ihrer Alles-oder-Nichts-Pirsch vor allem mit fundamental-kulturellen Vorkenntnissen. Beispielsweise wollten sie ein kieziges Totenkopfgebiet am Elbfluss den dortigen Einheimischen mit der einzig plausiblen Schmeichelei abschwatzen: „Ihr steht doch auch für Coolness, Party, feiern und so?!“ Diverser gescheiterter Eroberungsversuchen zum Trotz kam schlussendlich irgendjemand mal die geniale Idee, einfach das Niemandsland jahrzehntelanger Rasenballödnis zu annektieren – Leipzig, im furchteinflößenden Nordosten. Dort, wo sich die verzweifelt nach (<em>*Achtung! Wieder verheißungsvoll-pathetische Schicksalstrommeln, aber um einiges bombastischer intoniert*</em>) BUUUUUNDESLIGA und CHAAAAMPIONS LEAGUE dürstenden Siedler noch so richtig willfährig am Bullennasenring durch die Marketingmanege ziehen lassen. Dort, <a href="http://www.dierotenbullen.com/neuigkeiten/Saison_2014_15/Fahrtenbuch-2014-2015.html" target="_blank">wo die allerbesten Kunden sogar dazu aufgerufen sind, Treuepunkte in ihr Auswärtswanderschaftenbuch zu kleben</a>, damit die eingeheimsten Bienchen dafür am Ende in Geschenke aus dem Fanshop getauscht werden können.</p>
<h2><strong>Mühsame Eroberung der Rasenballödnis</strong></h2>
<p>In der Anfangszeit, bei den kleinen Schaukämpfen irgendwo im grünen Nirgendwo, ob Havelse oder Wilhelmshaven, herrschten jedoch derartige Anlaufschwierigkeiten, dass Taurinfreunds Personalschafott mit der Zeit schon ganz stumpf vor lauter Benutzung wurde. Dieser Sadlo, dieser Beiersdorfer, dieser Linke, dieser Gudel, dieser Oral, dieser Pacult ff. sollten Taurinfreunds Tafelrunde würdig repräsentieren, waren dann aber doch nur Pappnasen. Ja, seid’s ihr denn deppert?</p>
<p>Doch noch viel mehr Gräuel als erfolglose Untertanen bereiten dem Gebieter widerborstige Legislativenbünde mit all ihren Regularien, Lizenzbedingungen, Paragraphen und sonstige Quacksalbereien. Ja, wo kommen wir denn da hin, wollen wir am Ende etwa noch den Pöbel mitsprechen lassen? Jähzornig kann er da werden, der widerspruchsungewohnte Dietrich I. und Einzige. Höchstselbst musste er grollend drohen, rüffeln und zurechtweisen, wie das in seinem Reiche mal schön zu laufen hat. <a href="http://www.90minuten.at/index.php/magazin/reportage/59567-didi-mateschitz-droht-mit-rueckzug-aus-leipzig-das-haben-wir-nicht-notwendig" target="_blank">Ich brauch’ hier gar nichts, wenn ihr mich nicht wollt, dann stampfen wir halt alles wieder ein, ihr undankbaren DFL-Hinterwäldler</a>!</p>
<p>Je näher die Lipsianer den großen, bedeutungsschwangeren Ritterspielen kamen, stieg jedoch das Gefallen des Familienoberhaupts. Im letzten Jahr schwebte <a href="http://www.bild.de/regional/leipzig/zentralstadion-leipzig/red-bull-chef-ist-leipziger-stadion-zu-klein-35655000.bild.html" target="_blank">Dietrich I. und Einzige sogar erstmals eigens mit der jungen Gräfin Taurinfreund in den Nordosten</a>, um dem Schauspiel seiner Nesthäkchen, den Rasenballsportbullen, gegen widerborstige Kräfte vom Geschlechte der Lilien beizuwohnen.</p>
<p>Erst seitdem ein mythenumwobener Druide die Bruttoregisterhektolitertonnen magischen Zaubertranks aus dem unendlichen Brunnen in Fuschl am See anrührt, scheint dieser erst die ganze Wirkung zu entfalten. Natürlich handelt es sich dabei nicht um d<a href="https://zwangsbeglueckt.wordpress.com/2014/08/26/schlussstrich-statt-verantwortung/" target="_blank">en alten Kurpfuscher Pansold, der unzähligen DDR-(Kinder)-Gladiatoren mutwillig die Gesundheit ruiniert hat und trotzdem heute in Taurinfreunds großzügigen Diensten steht</a>. Nein, Vater des Aufschwungs ist kein geringerer als der Honorargelehrte Ralf von Schwaben.</p>
<h2><strong>Ein mythenumwobener Druide aus Schwaben als Hand des Gebieters</strong></h2>
<p>Anno dazumal erteilte dieser den plumpfüßigen Teutonen schon am <a href="http://www.abwehrkette.de/ralf-rangnick/" target="_blank">Flipchart eine Lehrstunde</a> zur <a href="https://www.youtube.com/watch?v=KwcXySby-3A" target="_blank">raumorientierten Viererkette</a>. Derzeit lenkt er als Hand des Gebieters die tektonische Verschiebung der taurinfreundschen Äcker. Jedoch nur noch wenige Wochen im Amte des Doppelstatthalters der Salzburg und in Leipzig, <a href="https://zwangsbeglueckt.wordpress.com/2014/07/31/er-ist-unser-wettbewerbshuter/" target="_blank">um ganz pfiffig den selbstverständlich hanebüchenen Vorwurf des verzerrten Wettbewerbs zu umgehen</a>. Die vor wenigen Monden noch so hochgepushte, aber im Verlauf der Gezeiten einfach nicht den taurinfreundschen Ansprüchen gerecht gewordene Salzburg wurde zur Bullenzucht umfunktioniert. Fieberhaft werkelt der Meisterdruide daran, dass die Nachschubwege in Stallorderlogik alsbald einzig gen Nordosten reichen.</p>
<p>Doch plötzlich, da es den talentierten und bislang so treuherzigen Ritter Ilsanker fortzieht in eine andere Welt, und <a href="http://www.lvz-online.de/sport/sportbuzzer/rb_leipzig/rb-news/geheim-besuch-bei-rb-leipzig-stefan-ilsanker-in-le-gesichtet/r-rb-news-a-284955.html" target="_blank">Ralf von Schwaben ihm unter allen Umständen die eigene nordöstliche Provinz schmackhaft machen will</a>, zeigen sich einige Salzbürger ganz und gar desillusioniert vom verfolgten Plan der Oberen: Als wären es nicht schon genug Schläge aufs Gemüt, nur noch als <a href="https://zwangsbeglueckt.wordpress.com/2014/06/25/rangierbahnhof/" target="_blank">elitärer Rangierbahnhof </a>zu dienen, müssen wir tatenlos zusehen, wie ihr uns auch noch Ilsanker abschwatzen wollt. Jeden könnt ihr haben. Nur nicht Ilsanker! „Scheiß RB Leipzig, wir singen Scheiß RB Leipzig, Scheiß RB Leipzig […]!“</p>
<p><a href="http://www.welt.de/sport/fussball/2-bundesliga/article139317689/Mateschitz-nennt-Kritiker-ahnungslose-Randgruppe.html" target="_blank">Was werden Taurinfreund und seine Vasallen über dieses Aufbegehren denken?</a> Himmelherrschaftszeiten noch einmal! Wir liefern euch hier Brot und Spiele und ihr muckt rum? Undank ist der Welten Lohn!</p>
<h2><strong>Der Abgang des treuherzigen Ilsanker desillusioniert die Salzbürger</strong></h2>
<p>Der Schall der wütenden Klatschpappen wird verhallen, zurück bleiben kaltherzig die Liebe entzogene Konsumenten aus der Salzburg. Machtlos müssen sie mitansehen, wie ihrer <a href="http://www.krone.at/Sport/Mateschitz_will_das_grosse_Geld_lieber_in_Leipzig_investieren-Nur_U21_in_Salzburg-Story-199223" target="_blank">Piefke-Konkurrenz der Standortjoker in Taurinfreunds einheitsbreiigen Entertainment-Universum zugesprochen wurde</a>. Wobei die Salzbürger eigentlich noch ganz froh darüber sein können, stellt man ihrem Los beispielsweise das <a href="http://neuwal.com/index.php/2014/10/16/red-bull-ghana-eine-akademie-auf-verlorenem-boden-martin-kainz/" target="_blank">Schicksal der unter himmelschreiendem Zynismus aufgegebenen Bruderakademie in Ghana</a> gegenüber.</p>
<p>Ja, all das ist Alltag in Taurinfreunds Gebieten, denen die Erstürmung des Rasenballsportkontinents vor rasender Verkaufs- &amp; Erfolgsmanie nicht schnell genug gehen kann. Vielleicht erinnern sich die verbliebenen Anhänger der Salzburg nunmehr ihrer <a href="https://www.youtube.com/watch?v=h4pTnvy8uNg" target="_blank">violetten Wurzeln</a>. Auf den Weg mitgeben kann man ihnen eigentlich nur jenes Credo, nach dem schon das Schlagerbarden-Brüderduo „Brunner und Brunner“ verfuhr: „Bevor wir uns hassen, trennen wir uns lieber.“ Das wäre immerhin weitaus zivilisierter als jede von <em>Game of Thrones </em>gewohnte Konfliktlösung.</p>
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