<br />
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	<title>Mateschitz &#8211; zwangsbeglückt</title>
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	<description>Ein RB-Leipzig-Protokoll</description>
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		<title>Ab heute neu: &#8220;Im Osten geht die Sonne auf – TV&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2016 09:20:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Für Dietrich Mateschitz war schon immer klar: Erst Servus-TV, dann den Rest der Fernsehwelt. Nachdem der kleine, feine Alpen-Sender mittlerweile klar auf Steuerbord-Kurs ist, soll es weiter Richtung Zone gehen. Schon lange hat der Osten nach richtigem Fernsehen gelechzt! Und ARD und ZDF hatten häufig genug ihre Chance. Über geheim bleibende Quellen ist uns exklusiv &#8230; <a href="https://zwangsbeglueckt.de/2016/10/31/ab-heute-neu-im-osten-geht-die-sonne-auf-tv/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Ab heute neu: &#8220;Im Osten geht die Sonne auf – TV&#8221;</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für Dietrich Mateschitz war schon immer klar: Erst Servus-TV, dann den Rest der Fernsehwelt. Nachdem der kleine, feine Alpen-Sender mittlerweile klar auf <a href="http://www.vice.com/alps/read/servus-tv-der-heimatsender" target="_blank">Steuerbord</a>-Kurs ist, soll es weiter Richtung Zone gehen. Schon lange hat der Osten nach richtigem Fernsehen gelechzt! Und ARD und ZDF hatten häufig genug ihre Chance.</p>
<p>Über geheim bleibende Quellen ist uns exklusiv das einzigartige Überraschungs-Programm zugespielt worden, das der neue Sender „Im Osten geht die Sonne auf–TV“ plant. Überraschender Senderstart wird schon der 31. Oktober sein, aber wer eine ganze Welt neu bauen will, dem ist Martin Luther nur eines von vielen Vorbildern. Während der kohlenhydrataffine Reformator ja doch eher Arbeit und mühsame Bibel-Lektüre im Kopf hatte, steht beim neuen Sender aus dem Hause Mateschitz eines im Vordergrund: das Wohlgefühl. Schalten Sie ein! <em>(Hinweis: Empfangbar auch im Tal der Ahnungslosen)</em><span id="more-816"></span></p>
<p><strong>5.30 Uhr &#8211;</strong> <strong>Frühmorgenmagazin</strong>. Der frühe Vogel frisst die anderen Bundesligawürmer. Alleskönner Tim Thoelke hat am Feiertag extra sein leuchtend rotes Sakko übergestreift und freut sich, dass sein Langschäfer und Co-Moderator Guido pünktlich aus dem Metropolis eingetroffen ist. Beiden verleiht die Injektion Red Bull-Cola Flügel. Launig führen sie durch das frühmorgendliche Reformationsprogramm. „Reformation?“, unterbricht Studiogast Ralf Rangnick empört Tims Anmoderation, obwohl RB’s Universalgelehrter eigentlich erst in einer Viertelstunde seinen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=YdptfWFOLkQ">Auftritt an der Taktiktafel</a> haben sollte. „Revolution, meine Herren! Wir betreiben hier Revolution!“, belehrt er die eifrig nickenden Zaubertranklehrlinge. Selbstredend lehnt der <a href="http://www.zwangsbeglueckt.de/2014/12/23/geschichtsprofessor-rangnick-katar-und-1936/" target="_blank">Honorargeschichtsprofessor</a> aus Backnang das ihm gereichte Reformationsbrötchen barsch ab.</p>
<figure id="attachment_821" aria-describedby="caption-attachment-821" style="width: 489px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/Innenansicht_eines_europäischen_Shishalokals.jpg"><img class="wp-image-821" src="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/Innenansicht_eines_europäischen_Shishalokals-300x221.jpg" alt="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/ad/Innenansicht_eines_europ%C3%A4ischen_Shishalokals.jpg" width="489" height="360" srcset="https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/Innenansicht_eines_europäischen_Shishalokals-300x221.jpg 300w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/Innenansicht_eines_europäischen_Shishalokals-768x565.jpg 768w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/Innenansicht_eines_europäischen_Shishalokals-1024x753.jpg 1024w" sizes="(max-width: 489px) 100vw, 489px" /></a><figcaption id="caption-attachment-821" class="wp-caption-text">Foto: BlaBer To, CC BY-SA 3.0 DE</figcaption></figure>
<p><strong>9 Uhr &#8211; Bulls Eye.</strong> Highlights vom Elitesichtungstag aus der Bullenakademie. Die hoffnungsvollsten Talente von Red Bull New York, Red Bull Brasil, der bereits 2014 geschlossenen <a href="https://neuwal.com/2014/10/16/red-bull-ghana-eine-akademie-auf-verlorenem-boden-martin-kainz/">Akademie Red Bull Ghana</a> sowie vom FC Liefering und Red Bull Salzburg wollen sich am Cottaweg unter den strengen Augen der Jury für RB Leipzig empfehlen. Auf der Empore fachsimpeln Frieder, Ralph und Ralf, die drei Weisen aus dem Übermorgenland. In die konzentriert-weihrauchgeschwängerte Atmosphäre hinein befiehlt Ralf: „Mehr Daaampf!“ Vitaly Jahnelt und Idrissa Touré legen neue <a href="https://www.welt.de/sport/fussball/article158778237/Zwei-RB-Leipzig-Profis-aus-Nationalelf-geworfen.html" target="_blank">Shisha</a>-Kohlen auf.</p>
<p><strong>11.30 Uhr</strong> – <strong>Dauerwerbesendung</strong>. Raphael Honigstein (Red Bulletin) und Guido Schäfer (LVZ) lesen sich gegenseitig aus ihren pulitzerverdächtigen Texten vor. Ins „Haus des Buches“ am Gutenbergplatz verlieren sich vier Blogger von Zwangsbeglückt. „So genial, so wohlformuliert“, raunen die Neider.</p>
<p><strong>12.03 Uhr &#8211; Presseclub. </strong>RB’s eloquenter PR-Mann Florian Scholz, Sport Bild-Vize Jochen Coenen, LVZ-Chefreporter Guido Schäfer und der stets erschöpfend detailfreudig das gesamte Internet erforschende <a href="http://rotebrauseblogger.de" target="_blank">Rotebrauseblogger</a> blicken zufrieden auf die wohlwollende Berichterstattung der letzen Monate zurück. „Endlich angekommen!“, tätschelt Coenen seinem alten Springer-Spezi Scholz liebevoll dessen pomadigen Haarschopf. Der interessierte Zuschauer Felix Baumgärtner meldet sich umgehend bei <a href="https://www.facebook.com/FelixBaumgartner/posts/10154693609173804" target="_blank">Spacebook</a> zu Wort und jauchzt: „Hier ein Lehrbeispiel sachlicher und objektiver Berichterstattung! Es gibt ihn also noch &#8211; den Qualitätsjournalismus &#8211; das lässt uns hoffen. DANKE an den Wochenblick und euch ALLEN da draussen für eure aufrichtige Unterstützung! Meinungsvielfalt und Meinungsfreiheit sind unser höchstes Gut, verteidigen wir es gegen bezahlte und abhängige Systemmedien!“</p>
<p><strong>12.45 Uhr – Der Ur-Krostitzer Rasenballstammtisch (Fachzirkel). </strong>Live aus der urigen Leipziger Hauptbahnhofskneipe „Gleis 8“. Thema heute: <em>Zurück in die Zukunft – die Roten Bullen auch beim vorgestrigen SV Darmstadt nicht zu stoppen</em>. Wum Whoelke begrüßt die illustre Runde um LVZ-Cheffchenreporter Guido Schäfer, RB-Legende Perry Bräutigam sowie auf Augenhöhe MDR-Stehaufmännchen Ingo Hahne und KSC-Cheftrainer Thomas Oral. Besonderer Reiz am Revolutionstag: Wer die größte Summe in den Phrasenbullen blechen muss, bekommt ein originales Bulli-Kostüm frei Haus. Schäfer wirft mit Dollarnoten aus der Tabledancebar um sich und plaudert nebenbei wie damals schon zu RB-Zeiten Orals Privatadresse aus. Am Rasenballlo-Fon: Tino Vogel, Social Media: <a href="http://rotebrauseblogger.de" target="_blank">Matthias Kießling</a>, das Tresenklavier spielt: Sebastian Krumbiegel.</p>
<p><strong>14 Uhr – Wissen macht Aua! (Wissenschaftsmagazin, Folge 83) </strong>Diplom-Wahrsager Oliver Mintzlaff und Andreas Pinkwart, Rektor der Leipziger Handelshochschule, bringen ihrem wissbegierigen Publikum leicht verständlich all die mythenumwobenen Pläne aus RB’s unendlichem Entertainment-Universum näher. Diesmal nehmen uns die kühl-gewieften Fachmänner mit in Richtung Kursdorf/A14. Inmitten dieser idyllischen Flughafenlandschaft soll die auf mindestens 560.000 Jünger ausgelegte neue RB-Arena entstehen. „Wir wollen alle Leipziger mitnehmen“, ruft Mintzlaff enthusiastisch. Pinkwart wedelt dazu mit verheißungsvollen Gantt-Diagrammen. Die Meinungen der anwesenden Experten gehen auseinander. „Überlegt euch das lieber noch einmal“, beschwört Dr. Michael Kölmel. OBM Burkhard Jung dagegen raunt ganz von Sinnen: „Voooollbeschäftigung!“</p>
<p><strong>15 Uhr – Doctor’s Diary. </strong>Der DDR-Staatsplan 14.25-affine Laktatpapst <a href="http://www.zwangsbeglueckt.de/2014/08/26/schlussstrich-statt-verantwortung/">Bernd Pansold</a> kommt extra aus dem hauseigenen Leistungsdiagnostikzentrum Thalgau eingeflogen, um Davie, Kyriakos und Rani effiziente Wege und Mittel weg von ihrem Bankdrückerdasein aufzuzeigen. Als Athletiktrainerin geladen: Heike Drechsler. Sendung mit freundlicher Unterstützung von Jenapharm.</p>
<figure id="attachment_822" aria-describedby="caption-attachment-822" style="width: 458px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/Bundesarchiv_Bild_183-1986-0629-011_Heike_Drechsler_Silke_Gladisch_Sabine_Rieger.jpg"><img loading="lazy" class="wp-image-822" src="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/Bundesarchiv_Bild_183-1986-0629-011_Heike_Drechsler_Silke_Gladisch_Sabine_Rieger-300x213.jpg" alt="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/26/Bundesarchiv_Bild_183-1986-0629-011%2C_Heike_Drechsler%2C_Silke_Gladisch%2C_Sabine_Rieger.jpg" width="458" height="325" srcset="https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/Bundesarchiv_Bild_183-1986-0629-011_Heike_Drechsler_Silke_Gladisch_Sabine_Rieger-300x213.jpg 300w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/Bundesarchiv_Bild_183-1986-0629-011_Heike_Drechsler_Silke_Gladisch_Sabine_Rieger-768x545.jpg 768w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/Bundesarchiv_Bild_183-1986-0629-011_Heike_Drechsler_Silke_Gladisch_Sabine_Rieger.jpg 800w" sizes="(max-width: 458px) 100vw, 458px" /></a><figcaption id="caption-attachment-822" class="wp-caption-text">Foto: Wolfgang Kluge, CC BY-SA 3.0 DE</figcaption></figure>
<p><strong>15.45 Uhr – Jungbullenclub.</strong> Ingo Hertzsch prämiert die schönsten Exemplare der in den letzten acht Tagen eingegangenen Bulli-Malvorlagen. Alle teilnehmenden RB-Steppkes dürfen sich über ermäßigte Eintrittskarten für das anstehende Familienereignis am nächsten Sonntag gegen den FSV Mainz 05 freuen. Besonders die strahlenden Augen des kleinen Guido rühren Hertzsch: „Ich hab’ ganz lang’ in Mainz gewohnt, da schlagen zwei Herzen in meiner Brust!“</p>
<p><strong>16.15 Uhr &#8211; Süffisant (Gesellschaftsmagazin mit Griseldis Wenner).</strong> Themen u.a. Nachbarschaftsstreit im Luxusquartier? Mutterkreuzträgerin Frauke Petry wundert sich, dass immer mehr fremdländisch aussehende RB-Profis ins großbürgerliche Musikerviertel ziehen. „Wie kann ich meine Kleinen da noch auf den Spielplatz lassen?“ Süffisant holt sie sich Rat bei Dackelliebhaber Alexander Gauland.</p>
<p><figure id="attachment_823" aria-describedby="caption-attachment-823" style="width: 488px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/Carl_Reichert_Zwei_Dackel_mit_Arznei.jpg"><img loading="lazy" class="wp-image-823" src="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/Carl_Reichert_Zwei_Dackel_mit_Arznei-300x238.jpg" alt="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/be/Carl_Reichert_Zwei_Dackel_mit_Arznei.jpg" width="488" height="387" srcset="https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/Carl_Reichert_Zwei_Dackel_mit_Arznei-300x238.jpg 300w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/Carl_Reichert_Zwei_Dackel_mit_Arznei-768x609.jpg 768w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/Carl_Reichert_Zwei_Dackel_mit_Arznei-1024x812.jpg 1024w" sizes="(max-width: 488px) 100vw, 488px" /></a><figcaption id="caption-attachment-823" class="wp-caption-text">Foto: Carl Reichert [Public domain], Wikimedia Commons</figcaption></figure><strong>16.45 Uhr – Teenager in Not (Doku-Reihe, Dtl., 2016)</strong> Kunstlehrer Michael Fischer-Art will Vitaly und Idrissa, zwei jüngst auf die schiefe Bahn geratene Jugendliche, mit einem Malkurs Schritt für Schritt wieder an die Tücken des Alltags als Jungprofi heranführen. „Wir wollen ab jetzt immer artig sein“, geloben die beiden ihrem immer noch enttäuschten Bewährungshelfer Ralf.<br />
„Sowas kommt von sowas!!! #Deutschland2016 #DankeRangnick“, empört sich @FraukePetry</p>
<p><strong>17.15 Uhr Familienduell – (Gameshow, 2016). </strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=KOHTR3t49ts" target="_blank">Werner Schulze-Thoelke</a> hat die einst so beliebte Unterhaltung für die ganze Familie wiederbelebt. Zum Neustart stehen sich der RB-Aufsichtsrat und alle stimmberechtigten Mitglieder gegenüber: „Wir haben 100 Leipziger gefragt, wonach hat die Heldenstadt in den letzten 22 Jahren wirklich am meisten gelechzt?“</p>
<p><strong>17.40 Uhr &#8211; Fuschl am See (Telenovela, Folge 6278, AUT 2016).</strong> Wie aus heiterem Himmel fällt ein unbekanntes Lebewesen im Raumanzug auf das Grundstück des alternden Dietrich. Die gesamte Lagergarage seines mittelständischen Getränkehandels liegt in Schutt und Asche. Bruchpilot F.B. „will eigentlich nur nach Hause telefonieren“. Der großzügige Dietrich jedoch nimmt ihn als ersten Verkäufer im Laden auf. Aber übernimmt die Versicherung auch die Unfallschäden?</p>
<p><strong>18.05 Uhr – Hebebühnen ins Glück (GER/AUT 2009, Wdh.).</strong> In der Firma läuft’s schlecht und Holger weiß nicht mehr recht weiter mit seinem in der Oberliga dümpelnden Leipziger Vorortklub. Eines Tages landet ein Raumschiff in seinem Vorgarten. Starbesetztes Liebesdrama u.a. mit: Armin Rohde (Holger Nussbaum), Heino Ferch (Andreas Sadlo), Peter Sodann (Dietrich Mateschitz) und Anna Loos (Guido Schäfer).</p>
<p><strong>19.35 Uhr &#8211; Bullenweltspiegel.</strong> Angst in Österreich: Eine vom prominenten Freiheitskämpfer Felix Baumgärtner angeführte Bürgerwehr in Gruselbullenmasken terrorisiert zunehmend Betriebsräte und Systemmedienvertreter im Salzburger Land; außerdem: „Alles Dünnschiss“, Leipziger Noch-Bundestagsabgeordnete Bettina Kudla warnt vor zukünftigen Champions-League-Spielen in der Türkei. Moderation: René Kindermann.</p>
<p><strong>20 Uhr – Rasenbericht Leipzig.</strong> <a href="http://public-rbl.redbulls.com/feeds/videodetail.html?videoid=75dee7e5-c188-40cf-8379-6cae042a7a6f">Terence Boyd und Davie Selke</a> führen beschwingt durch die wichtigsten Nachrichten aus der fast Heilen Welt. U.a. „Zufriedene Gesichter nach Darmstadt“, „Rummenigges Furcht vor dem besten Aufsteiger aller Zeiten“ und „Vorfreude auf Heimspiel gegen Mainz“. Hören sie außerdem zu den an der Grenze geführten Zweikämpfen des ungarischen Nationalspielers in Darmstädter Diensten Laszlo Kleinheisler einen Kommentar von Willi Orban (SWR).</p>
<p><strong>20.15 Uhr Eine Dose Buntes (Unterhaltungs-Show für Operettenpublikum).</strong> Eigentlich war Wolfgang Lippert („Ich bin schon seit meiner Jugend Fan von Lümo!“) für eine Neu-Auflage von „Wetten dass&#8230;“ eingekauft worden, doch nach einem kurzen Rechtsstreit war klar: Das genehmigt kein Gericht dieser Welt. Aber auch der Osten hatte seinen Spaß! Nonchalant führt Gastgeber Lippi durch die wunderbare Welt Sachsens und Salzburgs („Die besten Baumärkte der Region“) und wird dabei unterstützt von Mireille Mathieu, Katja Ebstein und anderen internationalen Gästen. Stargast des Abends: Karsten Speck, der auf die Einführung des 1-Megabit-Chips („Unser Blue Chip“, E. Honecker) in der DDR zurückblickt.</p>
<figure id="attachment_819" aria-describedby="caption-attachment-819" style="width: 564px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/Danyel_Abb6.jpg"><img loading="lazy" class="wp-image-819" src="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/Danyel_Abb6-300x214.jpg" alt="Bundesarchiv, Bild 183-1987-0704-077, Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst – Zentralbild, Foto: Thomas Uhlemann; Wikimedia Commons, Bundesarchiv Bild 183-1987-0704-077, Berlin, 750-Jahr-Feier, Festumzug, Computer, CC BY-SA 3.0 DE" width="564" height="402" srcset="https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/Danyel_Abb6-300x214.jpg 300w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/Danyel_Abb6.jpg 450w" sizes="(max-width: 564px) 100vw, 564px" /></a><figcaption id="caption-attachment-819" class="wp-caption-text">Foto: Thomas Uhlemann, CC BY-SA 3.0 DE</figcaption></figure>
<p><strong>21.45 Uhr – Das philosophische Quartett.</strong> Mit Ralph Hasenhüttl, Ralf Rangnick, Thomas Tuchel und Markus Gisdol vom Cottaweg, dem Kreissaal des modernen Fußballs und zukünftigen Champions-League-Siegers. „Pressen, Ralph, du musst pressen!!!“, weissagt Ralf.</p>
<p><strong>23 Uhr &#8211; City of Mob, die dunklen Jahre des Leipziger Fußballs.</strong> Erschütternde Doku (FSK 18!!!) über die Leipziger Fußballklubs nach der Wende. Anschließende Podiumsdiskussion mit Klaus Reichenbach, Bernd Merbitz, Steffen Kubald, Dr. Michael Kölmel und Eduard Geyer. Moderation: Winfried Wächter und Hartwig Hochstein.</p>
<p><strong>0 Uhr &#8211; Talk mit mindestens einem im Turm.</strong> Live aus dem Glockenturm des ehemaligen Leipziger Zentralstadions. Dirk Dhoelke trifft Lachshäppchenreporter Guido Schäfer und den verstoßenen RB-Pionier Hans-Georg Felder. Die kernige Schlüsselthese des Abends von Hobbyjurist Schäfer: „50+1 akzeptiere ich nur in der Vodkaria!“</p>
<p><strong>0.45 Uhr – Die kurze RB-Pokernacht (Aufzeichnung aus dem Residenzschloss im thüringischen Altenburg)</strong>. Am Tisch u.a. die Skatstadtbullen und Investigativzocker Guido Schäfer („Mit ner Anna Kurnikova auf der Hand geh’ ich immer all-in“). Dealer: Schell-Lusche Thoelke.</p>
<p><strong>1.45 Uhr &#8211; HIStory! (Geschichtssendung, Folge 74). </strong>Seht unseren RBL noch einmal in voller Länge beim TSV Havelse (21. Spieltag, Regionalliga 2011/12, 26. Februar 2012). Dank Daniel Frahns Elfmetertor in der 90. verdienten wir uns ein 1:1 im hohen Norden. LVZ-Archivar Eberhard Schmiedel und Ex-Trainer Peter Pacult blicken galgenhumorig zurück. Ein Leckerbissen für RBL-Puristen!</p>
<p><strong>3.33 Uhr &#8211; Space Night (Unscripted Reality, Stratosphäre 2013, Wdh.). </strong>Nach jahrelanger Forschungsarbeit und Vorbereitung wagt Extremsportler Felix Baumgärtner die Ballonfahrt fast bis zum Mond. Nur mit einem Aluhut geschützt will er den freien Fall durch alle Chemtrailwolken zurück auf den Mutterplaneten überleben. <em>Hinweis:</em> Systemmedienvertreter erhalten für die Sondervorführung im Hangar 7 keine Akkreditierung!</p>
<p><strong>Ab 6.45 Uhr &#8211; Testbild mit Champions-League-Pokal.</strong> Uwe aus Dresden beteuert: „Ich gucke bis zum Schluss!“</p>
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		<title>Brüder zur Sonne, zur Brause!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jaygopp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2015 22:19:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon Kain und sein Geschwisteropfer Abel oder Friedrich Schiller, der Karl und Franz Moor bis zum bitteren Ende des Jüngeren aufeinander losgehen ließ, wussten: Freunde kann man sich aussuchen, seine Familie leider nicht. Diese schmerzliche Erkenntnis muss unlängst auch Salzburger Anhängern, denen der Spitzenreiter des österreichischen Rasenballsports zweifellos am Herzen zu liegen scheint, gekommen sein. &#8230; <a href="https://zwangsbeglueckt.de/2015/05/11/bruder-zur-sonne-zur-brause/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Brüder zur Sonne, zur Brause!</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon Kain und sein Geschwisteropfer Abel oder Friedrich Schiller, der Karl und Franz Moor bis zum bitteren Ende des Jüngeren aufeinander losgehen ließ, wussten: Freunde kann man sich aussuchen, seine Familie leider nicht. Diese schmerzliche Erkenntnis muss unlängst auch Salzburger Anhängern, denen der Spitzenreiter des österreichischen Rasenballsports zweifellos am Herzen zu liegen scheint, gekommen sein. Wie der <a href="http://kurier.at/sport/fussball/zwietracht-in-der-red-bull-familie-salzburg-fans-beschimpfen-rb-leipzig/127.775.092#.VUE2hLBid00.twitter" target="_blank">österreichische Kurier </a>berichtete, hallten während des nationalen Pokalhalbfinales am letzten Aprildienstag urplötzlich gerade in Sportstadien gemeinhin bekannte Fäkalvokabeln durchs weite Rund.</p>
<p><span id="more-500"></span><br />
Doch weder an das Schiedsrichtergespann noch die Sympathisanten des Underdog-Kontrahenten war der Furor aus dem Salzburger Fanblock adressiert. Niemand anderes als der eigene Bruderklub aus dem Nachbarland geriet ins moralische Fadenkreuz! In Häufigkeit, Ausdauer und rotziger Kreativität nicht annähernd damit vergleichbar, wie sich beispielsweise die Gallagher-Brüder im Laufe ihres Lebens einander bedacht haben, aber nichtsdestotrotz: unüberhörbar für 1.890 handgezählte Zuschauer im Stadion als auch 130.000 Couchgesellen an den TV-Bildschirmen: „Scheiß RB Leipzig, wir singen Scheiß RB Leipzig, Scheiß RB Leipzig […]!“ Rrrrrrrruuuuuums! Zarte Aufruhr im Plebs, inmitten des Gebieterreichs!</p>
<p>Womöglich lernen wir den im beschaulichen Grödig erstmals offen zu Tage getretenen, schmierenkomödiantischen Familienzwist besser zu verstehen, indem wir versuchen, dieses Sittengemälde skizzenhaft auf das derzeitige <a href="https://www.youtube.com/watch?v=s7L2PVdrb_8" target="_blank">HBO-Massenphänomen <em>Game of Thrones </em></a>abzubilden. Grundlegend gieren hier nahezu alle Charaktäre aus einigen quer über den fiktiven Kontinent <em>Westeros</em> verteilten Adelsgeschlechtern mit lustigen Namen (bspw. Targaryen, Stark, Lennister, Graufreund &amp; Co.) nach sehr vielen, bevorzugt promiskuitiven, gern auch familieninternen Geschlechtsverkehrsakten, Unmengen an Alkohol, sonstiger Völlerei und obendrein vor allem dem sogenannten „Eisernen Thron“ in der Hauptstadt Königsmund. Und weil Besserverdiener und Königsfamilien selbst in kühnsten Fantasyträumen nichts von gemeinwohldienlicher Erbschaftssteuer halten, sorgen vor allem diffuse, intrigante Sehnsüchte nach Ehre, Macht und Größenwahn für stets blutrünstigste Kopf-Ab-Metzeleien, bloß damit die Krone nach jedem noch so vorzeitigen Ableben des Oberhaupts mal schön in Familienhand bleibt.</p>
<p>Hier sollte also was zu holen sein. Doch noch ein gutgemeinter Rat, bevor wir kurz in das vom beschaulichen Fuschl am See aus regierte Reich des Alleinherrschers Dietrich Taurinfreund des I. und Einzigen eintauchen. Geratet keinesfalls, weder in der HBO- noch in der RB-Fantasialand-Saga, in Versuchung, euch an vermeintlich identitätsstiftende Figuren oder vertrauensselige Wegbegleiter zu gewöhnen! Es passiert ganz schnell, dass diejenigen wieder von der Bühne verschwunden sind.</p>
<h2>Taurinfreunds allmachtsphantastisches Mantra: „Veni, vidi, vici!“</h2>
<p>Auch wenn manche Leipziger dem Luftschloss anheim gefallen sind: In Fuschl am See, Heimat Dietrich Taurinfreund, des I. und Einzigen, und seinen über alle Kontinente verstreuten Besitztümern fließen weder Milch noch Honig. Aber aufgeputscht von einem ungesunden Energy-Getränk jagen dort verrückte Leute über die unmöglichsten Klippen, drehen reißerische Pirouetten in physikalisch unmöglichen Halfpipes, fahren vor Pferdestärken strotzende Automobile ganz schnell im Kreis oder springen einfach aus Lust und Laune aus der Stratosphäre. Wer hier gegen das allmachtsphantastische Mantra „Veni, vidi, vici!“ verstößt, dem gnade Taurinfreund, der I. und Einzige.</p>
<p>Seit Neuestem (wir reden ja immerhin von epischen Fantasy-Zeiträumen) erschließt sich das Imperium die gegenwärtig wohl fruchtbarste PR- &amp; Marketingquelle überhaupt: den Rasenballsport, der neidischen wie eingeschnappten <a href="http://www.welt.de/sport/fussball/2-bundesliga/article139317689/Mateschitz-nennt-Kritiker-ahnungslose-Randgruppe.html" target="_blank">Randgruppen, die nichts verstehen wollen</a>, und Nicht-<a href="http://blog.jacknealy.com/wp-content/uploads/2010/06/new_york_post_world_cup.jpg" target="_blank">Nord-Amerikanern</a> einst noch als Fußball bekannt war. Und ganz dem selbst auferlegten Anspruch soll, (nein!), muss, (nein!), wird (!!!) es in ganz naher Zukunft bitteschön die Eroberung des Throns der (<em>*Achtung! Im Hintergrund setzen verheißungsvoll-pathetische Schicksalstrommeln ein*</em>) CHAAAAAMPIONS LEAGUE sein.</p>
<p>Doch genau da pieksen wir schon an den Kern allen Salzburger Fan-Unmuts, der vielleicht schon bald jeden schnöden Wettstreit um die schönste McDonalds-Filiale oder das tollste Expo-Dorf übertrifft. Nichts symbolisiert den brodelnden Konflikt dabei besser als Taurinfreunds Clanwappen, auf dem zwei kräftige, rote Zuchtbullen ihre Hörner vor gleißender Sonne in wildentschlossener Angriffspose aufeinander gerichtet haben. Der eine verhätschelte Bulle, äääh Bengel kann seine Eifersucht auf den anderen noch viel verwöhnteren Bengel kaum noch zähmen.</p>
<h2><strong>Auf dem Heimatthron holt es sich nur Hämorrhoiden</strong></h2>
<p>Egal wie Dietrich I. und Einzige von den erstgeborenen Rasenballsprösslingen direkt vor der Haustür in der Salzburg auch umschwärmt wurde. So sehr sie auch die lokalen Turniere gegen ihre Litfaßsäulenkontrahenten von „Puntigamer“ Sturm Graz, „Cashpoint“ Altach oder den „Riegler &amp; Zechmeister Pellets“ aus Wolfsberg vor sich hin dominieren und in wenigen Wochen die nunmehr sechste Landesmeisterschaft der vergangenen neun Jahre empfangen werden, was soll sich der erfolgsverwöhnte Imperator auf dem wenig beleumundeten lokalen Thron holen außer Hämorrhoiden? Selbst das erfolgsverwöhnte Volk schleppt sich nur widerwillig, oder höchstens zu europäischen Anlässen in die schnieke, aber durchschnittlich nur zu knapp einem Drittel gefüllte Arena.</p>
<p>Was sie auch anstellten, was sie auch investierten. Ob in Steine zur Verschönerung des Anwesens. Ob in verdiente Recken wie Alex Zickler, Niko Kovac, Thomas Linke oder Vratislav Lokvenc. Ob sie gar rüstigen, alten Feldherren wie Huub Stevens, Co Adriaanse oder Giovanni Trappatoni samt des fränkischen Greenkeepingapostels Matthäus den Oberfehl auftrugen. So vehement sie auch klopften: All jenen blieb das massive Burgtor zur Champions League stets verschlossen. Mit der schmachvollen Niederlage gegen den F91 Düdelingen aus einem kleinen Herzogtum viele Kilometer nordwestwärts machten sie sich einmal gar zum Gespött aller Herren Länder. Die hatten nicht mal Pferde und Rüstungen, geschweige denn Flügel. Allein ihre listige Aufmüpfigkeit genügte, um die schniefenden Bullen zu schlagen.</p>
<p>Kann es für den so siegesgewohnten Taurinfreund etwas Schlimmeres geben als Misserfolg und Missachtung? Wie gut, dass er vor Jahren schon einen garantiert schmerzfreien Expeditionstrupp hipper Imperiumstrolle, die bestimmt mal was mit Medien und Marketing studiert haben, ins Nachbarland entsandte. Diese Botschafter, <a href="http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_sport/article140240699/Red-Bull-wollte-St-Pauli-kaufen.html" target="_blank">wie &#8220;Die Welt&#8221; erfuhr</a>, glänzten auf ihrer Alles-oder-Nichts-Pirsch vor allem mit fundamental-kulturellen Vorkenntnissen. Beispielsweise wollten sie ein kieziges Totenkopfgebiet am Elbfluss den dortigen Einheimischen mit der einzig plausiblen Schmeichelei abschwatzen: „Ihr steht doch auch für Coolness, Party, feiern und so?!“ Diverser gescheiterter Eroberungsversuchen zum Trotz kam schlussendlich irgendjemand mal die geniale Idee, einfach das Niemandsland jahrzehntelanger Rasenballödnis zu annektieren – Leipzig, im furchteinflößenden Nordosten. Dort, wo sich die verzweifelt nach (<em>*Achtung! Wieder verheißungsvoll-pathetische Schicksalstrommeln, aber um einiges bombastischer intoniert*</em>) BUUUUUNDESLIGA und CHAAAAMPIONS LEAGUE dürstenden Siedler noch so richtig willfährig am Bullennasenring durch die Marketingmanege ziehen lassen. Dort, <a href="http://www.dierotenbullen.com/neuigkeiten/Saison_2014_15/Fahrtenbuch-2014-2015.html" target="_blank">wo die allerbesten Kunden sogar dazu aufgerufen sind, Treuepunkte in ihr Auswärtswanderschaftenbuch zu kleben</a>, damit die eingeheimsten Bienchen dafür am Ende in Geschenke aus dem Fanshop getauscht werden können.</p>
<h2><strong>Mühsame Eroberung der Rasenballödnis</strong></h2>
<p>In der Anfangszeit, bei den kleinen Schaukämpfen irgendwo im grünen Nirgendwo, ob Havelse oder Wilhelmshaven, herrschten jedoch derartige Anlaufschwierigkeiten, dass Taurinfreunds Personalschafott mit der Zeit schon ganz stumpf vor lauter Benutzung wurde. Dieser Sadlo, dieser Beiersdorfer, dieser Linke, dieser Gudel, dieser Oral, dieser Pacult ff. sollten Taurinfreunds Tafelrunde würdig repräsentieren, waren dann aber doch nur Pappnasen. Ja, seid’s ihr denn deppert?</p>
<p>Doch noch viel mehr Gräuel als erfolglose Untertanen bereiten dem Gebieter widerborstige Legislativenbünde mit all ihren Regularien, Lizenzbedingungen, Paragraphen und sonstige Quacksalbereien. Ja, wo kommen wir denn da hin, wollen wir am Ende etwa noch den Pöbel mitsprechen lassen? Jähzornig kann er da werden, der widerspruchsungewohnte Dietrich I. und Einzige. Höchstselbst musste er grollend drohen, rüffeln und zurechtweisen, wie das in seinem Reiche mal schön zu laufen hat. <a href="http://www.90minuten.at/index.php/magazin/reportage/59567-didi-mateschitz-droht-mit-rueckzug-aus-leipzig-das-haben-wir-nicht-notwendig" target="_blank">Ich brauch’ hier gar nichts, wenn ihr mich nicht wollt, dann stampfen wir halt alles wieder ein, ihr undankbaren DFL-Hinterwäldler</a>!</p>
<p>Je näher die Lipsianer den großen, bedeutungsschwangeren Ritterspielen kamen, stieg jedoch das Gefallen des Familienoberhaupts. Im letzten Jahr schwebte <a href="http://www.bild.de/regional/leipzig/zentralstadion-leipzig/red-bull-chef-ist-leipziger-stadion-zu-klein-35655000.bild.html" target="_blank">Dietrich I. und Einzige sogar erstmals eigens mit der jungen Gräfin Taurinfreund in den Nordosten</a>, um dem Schauspiel seiner Nesthäkchen, den Rasenballsportbullen, gegen widerborstige Kräfte vom Geschlechte der Lilien beizuwohnen.</p>
<p>Erst seitdem ein mythenumwobener Druide die Bruttoregisterhektolitertonnen magischen Zaubertranks aus dem unendlichen Brunnen in Fuschl am See anrührt, scheint dieser erst die ganze Wirkung zu entfalten. Natürlich handelt es sich dabei nicht um d<a href="https://zwangsbeglueckt.wordpress.com/2014/08/26/schlussstrich-statt-verantwortung/" target="_blank">en alten Kurpfuscher Pansold, der unzähligen DDR-(Kinder)-Gladiatoren mutwillig die Gesundheit ruiniert hat und trotzdem heute in Taurinfreunds großzügigen Diensten steht</a>. Nein, Vater des Aufschwungs ist kein geringerer als der Honorargelehrte Ralf von Schwaben.</p>
<h2><strong>Ein mythenumwobener Druide aus Schwaben als Hand des Gebieters</strong></h2>
<p>Anno dazumal erteilte dieser den plumpfüßigen Teutonen schon am <a href="http://www.abwehrkette.de/ralf-rangnick/" target="_blank">Flipchart eine Lehrstunde</a> zur <a href="https://www.youtube.com/watch?v=KwcXySby-3A" target="_blank">raumorientierten Viererkette</a>. Derzeit lenkt er als Hand des Gebieters die tektonische Verschiebung der taurinfreundschen Äcker. Jedoch nur noch wenige Wochen im Amte des Doppelstatthalters der Salzburg und in Leipzig, <a href="https://zwangsbeglueckt.wordpress.com/2014/07/31/er-ist-unser-wettbewerbshuter/" target="_blank">um ganz pfiffig den selbstverständlich hanebüchenen Vorwurf des verzerrten Wettbewerbs zu umgehen</a>. Die vor wenigen Monden noch so hochgepushte, aber im Verlauf der Gezeiten einfach nicht den taurinfreundschen Ansprüchen gerecht gewordene Salzburg wurde zur Bullenzucht umfunktioniert. Fieberhaft werkelt der Meisterdruide daran, dass die Nachschubwege in Stallorderlogik alsbald einzig gen Nordosten reichen.</p>
<p>Doch plötzlich, da es den talentierten und bislang so treuherzigen Ritter Ilsanker fortzieht in eine andere Welt, und <a href="http://www.lvz-online.de/sport/sportbuzzer/rb_leipzig/rb-news/geheim-besuch-bei-rb-leipzig-stefan-ilsanker-in-le-gesichtet/r-rb-news-a-284955.html" target="_blank">Ralf von Schwaben ihm unter allen Umständen die eigene nordöstliche Provinz schmackhaft machen will</a>, zeigen sich einige Salzbürger ganz und gar desillusioniert vom verfolgten Plan der Oberen: Als wären es nicht schon genug Schläge aufs Gemüt, nur noch als <a href="https://zwangsbeglueckt.wordpress.com/2014/06/25/rangierbahnhof/" target="_blank">elitärer Rangierbahnhof </a>zu dienen, müssen wir tatenlos zusehen, wie ihr uns auch noch Ilsanker abschwatzen wollt. Jeden könnt ihr haben. Nur nicht Ilsanker! „Scheiß RB Leipzig, wir singen Scheiß RB Leipzig, Scheiß RB Leipzig […]!“</p>
<p><a href="http://www.welt.de/sport/fussball/2-bundesliga/article139317689/Mateschitz-nennt-Kritiker-ahnungslose-Randgruppe.html" target="_blank">Was werden Taurinfreund und seine Vasallen über dieses Aufbegehren denken?</a> Himmelherrschaftszeiten noch einmal! Wir liefern euch hier Brot und Spiele und ihr muckt rum? Undank ist der Welten Lohn!</p>
<h2><strong>Der Abgang des treuherzigen Ilsanker desillusioniert die Salzbürger</strong></h2>
<p>Der Schall der wütenden Klatschpappen wird verhallen, zurück bleiben kaltherzig die Liebe entzogene Konsumenten aus der Salzburg. Machtlos müssen sie mitansehen, wie ihrer <a href="http://www.krone.at/Sport/Mateschitz_will_das_grosse_Geld_lieber_in_Leipzig_investieren-Nur_U21_in_Salzburg-Story-199223" target="_blank">Piefke-Konkurrenz der Standortjoker in Taurinfreunds einheitsbreiigen Entertainment-Universum zugesprochen wurde</a>. Wobei die Salzbürger eigentlich noch ganz froh darüber sein können, stellt man ihrem Los beispielsweise das <a href="http://neuwal.com/index.php/2014/10/16/red-bull-ghana-eine-akademie-auf-verlorenem-boden-martin-kainz/" target="_blank">Schicksal der unter himmelschreiendem Zynismus aufgegebenen Bruderakademie in Ghana</a> gegenüber.</p>
<p>Ja, all das ist Alltag in Taurinfreunds Gebieten, denen die Erstürmung des Rasenballsportkontinents vor rasender Verkaufs- &amp; Erfolgsmanie nicht schnell genug gehen kann. Vielleicht erinnern sich die verbliebenen Anhänger der Salzburg nunmehr ihrer <a href="https://www.youtube.com/watch?v=h4pTnvy8uNg" target="_blank">violetten Wurzeln</a>. Auf den Weg mitgeben kann man ihnen eigentlich nur jenes Credo, nach dem schon das Schlagerbarden-Brüderduo „Brunner und Brunner“ verfuhr: „Bevor wir uns hassen, trennen wir uns lieber.“ Das wäre immerhin weitaus zivilisierter als jede von <em>Game of Thrones </em>gewohnte Konfliktlösung.</p>
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