<br />
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	<title>Bundesliga &#8211; zwangsbeglückt</title>
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	<description>Ein RB-Leipzig-Protokoll</description>
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	<title>Bundesliga &#8211; zwangsbeglückt</title>
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		<title>Dosierte Dossiers (3)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ansgar]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2017 18:25:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dosierte Dossiers]]></category>
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		<category><![CDATA[dosierte Dossiers]]></category>
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					<description><![CDATA[Jeden Montag empfehlen wir Artikel, Berichte und Beiträge, die das Label Sportjournalismus verdienen. Also Dinge, die es mit Sicherheit nicht ins Red Bulletin schaffen. Wir präsentieren Perspektiven und Recherchen, die den Blick auf das Drumherum, das Dahinter und das große Ganze lenken &#8211; anstatt den aktuellen Spieltag als Edelfan oder Maskottchen abzufeiern. [Gruß an die &#8230; <a href="https://zwangsbeglueckt.de/2017/01/16/dosierte-dossiers-3/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Dosierte Dossiers (3)</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2017/01/bundle-1853667_960_720-e1484582865695.jpeg"><img loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-1003" src="https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2017/01/bundle-1853667_960_720-e1484582865695.jpeg" alt="" width="840" height="560" /></a></p>
<p>Jeden Montag empfehlen wir Artikel, Berichte und Beiträge, die das Label Sportjournalismus verdienen. Also Dinge, die es mit Sicherheit nicht ins Red Bulletin schaffen. Wir präsentieren Perspektiven und Recherchen, die den Blick auf das Drumherum, das Dahinter und das große Ganze lenken &#8211; anstatt den aktuellen Spieltag als Edelfan oder Maskottchen abzufeiern. [Gruß an die LVZ!]</p>
<p><em>(<a href="https://pixabay.com/de/bundle-jute-seil-zeitung-1853667/">Pexels, CC0, public domain</a>)</em></p>
<p><span id="more-1002"></span></p>
<h4>Misstrauen zwischen Journalisten und Fußballklubs</h4>
<p>In ihrer <a href="https://www.sportschau.de/weitere/allgemein/sport-und-medien100.html">neuen Serie &#8220;Sport und Medien&#8221;</a> thematisiert die Sportschau in sechs Teilen die Sportberichterstattung. Marcus Bark (<a href="https://twitter.com/artus69" target="_blank">@artus69</a>) hat dazu e<a href="https://www.sportschau.de/fussball/allgemein/fussball-medien-journalisten-pressesprecher-100.html" target="_blank">inen lesenswerten Artikel beigesteuert, der sich um das Verhältnis von Fußballklubs und Journalisten dreht</a>.</p>
<p>Bark, selbst als &#8220;<a href="https://twitter.com/Reporter_vorOrt" target="_blank">Reporter vor Ort</a>&#8221; in den Stadien unterwegs, berichtet von einem deutlich abgekühlten Verhältnis zwischen Medienabteilungen und Journalisten. Dazu lässt er neben Steffen Simon auch Sschalkes Mediendirektor Thomas Spiegel zu Wort kommen: &#8220;Das Misstrauen ist gewachsen. Auf beiden Seiten hat der souveräne Umgang abgenommen.&#8221;</p>
<p>Der deutlichste und im Journalisten Alltag wohl störendste Auswuchs der medialen Professionalisierung der Vereine ist der von Bark attestierte &#8220;Autorisierungswahn&#8221;, zu dessen Illustration er auch eine schöne Stilblüte parat hält:</p>
<blockquote><p>»Die Rhein-Neckar-Zeitung aus Heidelberg etwa musste der TSG Hoffenheim sogar ein launiges Gespräch mit dem Maskottchen &#8220;Hoffi&#8221; vorlegen, das für eine Beilage bestimmt war.« &#8211; <a href="https://www.sportschau.de/fussball/allgemein/fussball-medien-journalisten-pressesprecher-100.html" target="_blank">Marcus Bark für Sportschau.de</a></p></blockquote>
<p>Der Marketingkonzern mit der Fußball-Franchise vor der Haustür ist in dieser Frage natürlich besonders gründlich. Die firmeneigenen Medien- &amp; PR-Abteilungen bespielen die digitalen Kanäle schneller, intensiver und für den User kostengünstiger als das gute alte Sender-Empfänger-Medium. Oder das gehört auch zum Portfolio, wie ServusTV oder das Red Bulletin.</p>
<p>Am Beispiel des Journalisten Günter Klein (<a href="https://twitter.com/guek62" target="_blank">@guek62</a>) vom Münchner Merkur streift Bark ein Problem, das nur bedingt dem Medienstrukturwandel zuzurechnen ist und viel mehr mit Anstand und Selbstverständnis zu tun hat: Der FC Bayern München hat wohl mehrfach beim Münchner Merkur insistiert, Klein möge seine teils bissigen Tweets über den FCB unterbleiben lassen.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
<p dir="ltr" lang="de">Leipzig ist der &#8220;Feind&#8221;, den man &#8220;bekämpfen&#8221; muss, sagt Hoeneß. Doch Mateschitz ist sein Kumpel, mit dem er sich demnächst trifft.</p>
<p>— Günter Klein (@guek62) <a href="https://twitter.com/guek62/status/802282922694864900">25. November 2016</a></p></blockquote>
<p><script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Zum Verhältnis <a href="http://www.zwangsbeglueckt.de/2014/07/30/ergebenheit-als-systembestandteil/" target="_blank">Sportmedien und Rasenballsport</a> Leipzig haben wir schon vor einiger Zeit eine ähnliche Perspektive angelegt.</p>
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		<title>Gipfeltreffen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[chassot]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2016 06:58:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[handzahm]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Guido Schäfer]]></category>
		<category><![CDATA[LVZ]]></category>
		<category><![CDATA[Mitzlaff]]></category>
		<category><![CDATA[RBL]]></category>
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					<description><![CDATA[Nicht jede und jeder schafft es ja, den Sportteil der LVZ zu lesen; schon vorher warten so viele interessante und hintergründige Geschichten auf die ständig wachsende Leserschaft, dass dann die kritischen Reportagen und Hintergrundstories der sportiven Redaktion auf der Strecke bleiben. Deshalb heute unser Service: Wir haben mal die besten Stellen aus dem knallharten Gespräch &#8230; <a href="https://zwangsbeglueckt.de/2016/10/13/gipfeltreffen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Gipfeltreffen</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht jede und jeder schafft es ja, den Sportteil der LVZ zu lesen; schon vorher warten so viele interessante und hintergründige Geschichten auf die ständig wachsende Leserschaft, dass dann die kritischen Reportagen und Hintergrundstories der sportiven Redaktion auf der Strecke bleiben. Deshalb heute unser Service: Wir haben mal die besten Stellen aus dem knallharten Gespräch extrahiert, dass Reportergott Guido Schäfer mit dem RB-Vorstandsvorsitzenden Oliver Mintzlaff führte. Es ging gewohnt kritisch zur Sache, man will eben immer noch eine Spur genauer nachfragen als das Red Bulletin, so viel Ehrgeiz hat man im Peterssteinweg. Aber genug der Vorrede, hier unsere Top Ten:</p>
<p><span id="more-804"></span></p>
<p>10) „Wir machen unsere Entscheidung nicht abhängig davon, ob es dem Trainer, den Spielern, den Fans oder mir in der Red Bull Arena gefällt, sondern welcher Standort gut für die weitere Entwicklung des Vereins ist.“</p>
<p>9) „Wir werden zudem auch bei Financial Fair Play transparent vorgehen und keine Regeln aushebeln.“</p>
<p>8) „Es gibt kein Banner-Verbot, es müssen aber Entscheidungen im Sinne des Vereins getroffen werden. Die besagte Fläche ist eine Werbefläche – die muss sichtbar sein.“</p>
<p>7) „Red Bull ist das Beste, was der Bundesliga passieren konnte!“</p>
<figure id="attachment_810" aria-describedby="caption-attachment-810" style="width: 549px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/15417678106_6f5866691f_o.jpg"><img loading="lazy" class="wp-image-810" src="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/15417678106_6f5866691f_o-300x218.jpg" width="549" height="399" srcset="https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/15417678106_6f5866691f_o-300x218.jpg 300w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/15417678106_6f5866691f_o-768x558.jpg 768w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/15417678106_6f5866691f_o.jpg 1024w" sizes="(max-width: 549px) 100vw, 549px" /></a><figcaption id="caption-attachment-810" class="wp-caption-text">Foto: Kelley ., <a href="https://www.flickr.com/photos/kg8831/15417678106/in/photolist-5i7hjs-k9wCuP-pupCyj-camTkQ-pj9FDk-nbD61t-d2Z3PS-abgHzd-6QEoPa-6QJCiA-5efG6c-p93eNm-6QJssy-6QEn5v-76gCT5" target="_blank">flickr</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC BY-NC-ND 2.0</a></figcaption></figure>
<p>6) „Grundsätzlich gilt für RB Leipzig: Wir verbiegen uns nicht, egal vor welchen Randgruppen.“</p>
<p>5) „Wir müssen – wie jeder andere Klub – möglichst viele Einnahmen generieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.“</p>
<p>4) „Wir sind ein Verein, nach Meinung vieler aus der Branche, d e r Verein zum Anfassen mit sehr vielen positiven Attributen“</p>
<p>3) „Die Debatte [um RB] wird nicht mehr oft geführt. Aber wenn, dann sicher heuchlerisch.“</p>
<p>2) <em>RB Salzburg und RB Leipzig werden von Red Bull finanziert und sind ansonsten &#8230;</em></p>
<p>&#8230; eigenständige Vereine.</p>
<p>And the Winner is&#8230; [hier Trommelwirbel einfügen]:</p>
<p>1) „Wir haben ein Budget.“</p>
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		<title>RB und die Bundesliga – It&#8217;s a match!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[zunull]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2016 10:04:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[filetiert]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[RB Leipzig]]></category>
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					<description><![CDATA[RB ist in seinem natürlichen Habitat angekommen. Merkbar hatten die Kraftprotze Probleme mit der Widerständigkeit der unteren Ligen, können nun aber das erste Mal das sein, als was sie sich dem ausgegebenen Planziel nach verstehen. Bisher wirkte RB fehl am Platz, ein überpotenter Bundesligist, der beispielsweise schon munter zweistellige Millionentransfers abwickelte, unter Unterbemittelten und Rückwärtsgewandten. &#8230; <a href="https://zwangsbeglueckt.de/2016/10/04/rb-und-die-bundesliga-its-a-match/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">RB und die Bundesliga – It&#8217;s a match!</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_780" aria-describedby="caption-attachment-780" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/sunset-hands-love-woman.jpg"><img loading="lazy" class="wp-image-780" src="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/sunset-hands-love-woman-300x200.jpg" width="600" height="400" srcset="https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/sunset-hands-love-woman-300x200.jpg 300w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/sunset-hands-love-woman-768x513.jpg 768w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/sunset-hands-love-woman-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-780" class="wp-caption-text">Foto: Ed Gregory, <a href="http://stokpic.com/project/love-heart-made-with-hands-at-sunset/" target="_blank">stokpic</a>, <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/" target="_blank">CC0 1.0 Universal (CC0 1.0) </a></figcaption></figure>
<p>RB ist in seinem natürlichen Habitat angekommen. Merkbar hatten die Kraftprotze Probleme mit der Widerständigkeit der unteren Ligen, können nun aber das erste Mal das sein, als was sie sich dem ausgegebenen Planziel nach verstehen. Bisher wirkte RB fehl am Platz, ein überpotenter Bundesligist, der beispielsweise schon munter zweistellige Millionentransfers abwickelte, unter Unterbemittelten und Rückwärtsgewandten. Endlich passt aber das Kleid, das man sich von Anfang an übergeworfen hat.</p>
<p><span id="more-770"></span></p>
<p>Nach nur sieben Jahren Aufbauarbeit kann man auch in der großen Gruppe mitspielen und fällt dort in Sachen Budget und gigantomanischen Plänen (Stichwort: neues Stadion) auch nicht mehr so unangenehm auf. Das es so kommen musste, war genauso voraussehbar wie langweilig. Umso erstaunlicher, dass dennoch eine überwältigende Zahl Menschen ihren Durst nach Bundesligafußball im ehemaligen Zentralstadion stillt. Nummernschilder aus ganz Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind an den Spieltagen im Stadionumfeld zu sehen. Die Jahnallee ist gepflastert mit Bratwurstständen und Flachbildschirmen. Für die, die es nicht in den Brausetempel geschafft haben. Die lokale Jubelpresse schreibt ihren Liebling bereits <a href="http://www.lvz.de/Sport/RB-Leipzig/News/RB-Leipzig-liegt-mit-zwei-Punkten-pro-Spiel-auf-Champions-League-Kurs" target="_blank">in die Championsleague</a> und der <a href="https://twitter.com/schfer_g/status/782497866413641728" target="_blank">Hofberichterstatter übt sich in Distanzlosigkeit</a>. Dazu kommt noch eine Front aus städtischen Betrieben, die sich noch schnell ein neues Label als „Leipziger“ gegeben haben, um dann auf allen relevanten Ebenen der infrastrukturellen Bereitstellung <a href="http://www.lvz.de/Sport/RB-Leipzig/News/Stadtholding-steigt-als-Sponsor-bei-RB-Leipzig-ein" target="_blank">als Partner des neu ausgerufenen städtischen Zugpferdes zu agieren</a>.</p>
<h5>Kritik an RB? Der Zyniker lächelt milde</h5>
<p>Bereits nach wenigen Wochen Bundesliga wird somit klar, dass das Konzept des Konzerns aus Fuschl aufgeht. Das vereinsgewordene Werbeschild ist im werbeträchtigsten Sportfeld Deutschlands etabliert und wird von dort wohl auch nicht mehr zu verdrängen sein. Zwar branden ihm hier und da noch Protest- bis Abwehrhaltungen wie etwa der Dortmunder Ultras entgegen. Die werden aber mittlerweile auch von gestandenen Leitmedien läppisch als letzte Rückzugsgefechte abgetan und auf einen im Grunde <a href="http://www.zeit.de/sport/2016-09/rb-leipzig-bundesliga-traditionsvereine" target="_blank">bemitleidenswerten Selbsthass</a> zurückgeführt.</p>
<p>Das zurückgelehnte Ausruhen darauf, dass RB ja auch nichts anders mache als die schon etablierten Clubs – besonders die an der Tabellenspitze –, zeigt, dass RB die konsequente Weiterführung eines Zynismus ist, der über klassische Kritikansätzen nur noch dezent lachen kann. Mit der Identifikation mit einem Club über dessen zurückliegende Erfolge und besonders Misserfolge kann er nichts mehr anfangen. Ebenso wenig mit einem Stirnrunzeln über das schiere Monopoly, das mittlerweile im internationalen Fußball veranstaltet wird.</p>
<p>Und es hat ja auch was für sich. Fußball, wie er auf den Ebenen von Bundesliga und Europapokalen betrieben wird, baut auf massiven, meist von großen Konzernen oder Scheichs eingetragenen Kapitaleinsatz, gezielter Konsumierbarmachung und damit verbundener werbewirksamer Inszenierung. RB stellt diesbezüglich das neueste Role Model dar. Als Produkt samt mitgelieferter Story, die es vermitteln kann, von Anfang an den Start gebracht, fügen sich die „Roten Bullen“ glatt in das Geschäft Bundesliga ein. Wachstumsschmerzen oder Etablierungsschwierigkeiten sind nicht zu beobachten. RBs erklärtes Ziel, das nun erreicht wurde und auf das man sich vorbereitet hat, ist es, eine möglichst große Masse anzusprechen und diese an einer reibungslos vermittelbaren Erfolgsgeschichte teilhaben zu lassen. Easy Consuming und keine Brüche in der Fassade. Hurra, endlich ungestört freuen!</p>
<figure id="attachment_782" aria-describedby="caption-attachment-782" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/4863427015_05f71d5219_o.jpg"><img loading="lazy" class="wp-image-782" src="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/4863427015_05f71d5219_o-300x200.jpg" width="590" height="393" srcset="https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/4863427015_05f71d5219_o-300x200.jpg 300w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/4863427015_05f71d5219_o-768x512.jpg 768w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/4863427015_05f71d5219_o-1024x683.jpg 1024w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/10/4863427015_05f71d5219_o.jpg 1200w" sizes="(max-width: 590px) 100vw, 590px" /></a><figcaption id="caption-attachment-782" class="wp-caption-text">Foto: Lars P., <a href="https://www.flickr.com/photos/lars_p/4863427015" target="_blank">flickr</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank">CC BY 2.0</a></figcaption></figure>
<h5>Frei von historischer Last</h5>
<p>Wesentlich trägt dazu bei, dass RB frei ist von jeglicher historischen Last. Weder gibt es DDR-Eskapaden zu diskutieren. Noch hat man ein Fan- oder gar Hoolproblem. Von finanzieller Misswirtschaft und streitbaren Managern ganz zu schweigen. (Alle drei Punkte sind – wenn auch unschön – aus historischen Gründen eigentlich wesentlich, um von einem „Ost-Verein“ zu sprechen, als der RB gern bezeichnet wird. Aber das ist „alte“ Denkweise.) So befreit kann man sich himmelhochjauchzend allein auf das Zukünftige konzentrieren und im Jetzt abfeiern. In diesem Kontext wird auch die seltsame Abwendung von der „Tradition“ verstehbar. Im Zusammenhang mit anderen Clubs noch als besonders schützenswertes Gut gehandelt („Bundesligadino HSV“), gilt der Blick nach hinten im Zusammenhang mit der österreichischen Dependance in Leipzig als überholt und altbacken.</p>
<p>Der Pessimist sieht in all dem das satte Aufblähen eines spätkapitalistischen Fußballbetriebs, der die Mutter auf dem Kessel der Kommerzialisierung bereits zwei- bis dreimal überdreht hat. Der Optimist freut sich auf eine neue Welt des entideologisierten Fußballs, in dem es keine komische Kritik mehr an der entfesselten Macht des Kapitals sowie ein einwandfreies, rundes und störungsfreies Stadionerlebnis gibt. Eine Fußballwelt ohne Ecken und Kanten, aus der man alles, was irritieren könnte, verdrängt hat.</p>
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		<title>Aufstieg? Zwischenstation!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[chassot]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2016 08:43:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[filetiert]]></category>
		<category><![CDATA[Aufstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Saison 16/17]]></category>
		<category><![CDATA[Weltherrschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Das soll uns mal einer nachmachen: Wir sind erstklassig! Nach nur zwei Jahren! Zugegeben, da hatten wir einfach mal auf das richtige Tier gesetzt in unserer Hoffnung, nach jahrelangen Bemühungen und entbehrungsreichen Zeiten endlich einmal wieder von Bedeutung zu sein. Bundesliga! Das Land wo Milch und Honig fließen. Leipzig ist nicht mehr bloß ein Synonym &#8230; <a href="https://zwangsbeglueckt.de/2016/08/27/aufstieg-zwischenstation/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Aufstieg? Zwischenstation!</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das soll uns mal einer nachmachen: Wir sind erstklassig! Nach nur zwei Jahren! Zugegeben, da hatten wir einfach mal auf das richtige Tier gesetzt in unserer Hoffnung, nach jahrelangen Bemühungen und entbehrungsreichen Zeiten endlich einmal wieder von Bedeutung zu sein. Bundesliga! Das Land wo Milch und Honig fließen. Leipzig ist nicht mehr bloß ein Synonym für Hipsterhochburg, sondern nun auch für sympathischen Spitzensport.</p>
<p><span id="more-766"></span>In ein paar Stunden trägt das Projekt, das kein <a href="http://www.kicker.de/news/live-news/kicker_tv_der_talk/658731/artikel_rangnick-zur-rb-debatte_leipzig-ist-kein-projekt.html" target="_blank">Projekt</a> sein will, sein erstes Spiel aus. Die Spielplanplaner kamen sich vermutlich ein bisschen witzig vor, das Ganze in Hoffenheim stattfinden zu lassen. Auch so ein Projekt, aber natürlich auch das mit guten Gründen und viel Legitimationsaufwand betrieben. Und zugleich dokumentiert sich in dieser Partie umso deutlicher die Armseligkeit, mit der DFB und DFL die letzten Jahre agierten: Letztlich ohne echten Standpunkt und ohne Willen, RB etwas entgegen zu setzen.</p>
<p>Am Sonntagnachmittag wird damit die nächste Stufe gezündet: Red Bull kommt einen Schritt weiter bei der Etablierung einer globalen Marke, und die mit dem Fußball und dem &#8216;Verein&#8217; Befassten rücken näher an die für sie eigentlich interessanten europäischen Wettbewerbe, und beides wird sich weiter vermischen und normalisieren.</p>
<p><a href="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/08/Burkhard-Jung-zum-Aufstieg-Es-macht-Spass-bei-RB-ist-friedlich-familiaer_ArtikelQuer.jpg"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-767" src="http://www.zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/08/Burkhard-Jung-zum-Aufstieg-Es-macht-Spass-bei-RB-ist-friedlich-familiaer_ArtikelQuer-300x200.jpg" alt="Burkhard-Jung-zum-Aufstieg-Es-macht-Spass-bei-RB-ist-friedlich-familiaer_ArtikelQuer" width="300" height="200" srcset="https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/08/Burkhard-Jung-zum-Aufstieg-Es-macht-Spass-bei-RB-ist-friedlich-familiaer_ArtikelQuer-300x200.jpg 300w, https://zwangsbeglueckt.de/wp-content/uploads/2016/08/Burkhard-Jung-zum-Aufstieg-Es-macht-Spass-bei-RB-ist-friedlich-familiaer_ArtikelQuer.jpg 505w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Normalisierung war ja sowieso eine der Hauptanstrengungen seit Übernahme der Markranstädter Ligalizenz: Viel Geld sei im Fußball normal, super-hierarchische Strukturen seien normal, Werbung sei normal, Zugeständnisse an Investoren seien normal, restriktiver Umgang mit Fans sei normal, und nicht zuletzt sei die Erwartungshaltung „der ganzen Stadt“ normal, endlich wieder einen Bundesligaverein zu haben. Und normal sei nicht zuletzt der Erfolg, wenn man fähige Männer nur einfach mal machen lasse.</p>
<p>Schritt für Schritt, das muss man anerkennen, hat diese Argumentation gewirkt. Entweder durch Überzeugung, oder schlichtweg durch Ermüdung. (Wobei die Ermüdung bei manchen sich schnell einstellte, weil man ohnehin nicht ernsthaft an längeren Debatten interessiert war.) Die Diskussionen zu RB sind häufig ritualisiert, und schnell mischen sich Kritik aus dritter Hand („Manche sagen ja&#8230;“) mit unverhohlener Begeisterung und dem Unwillen, es sich mit den Reichen und Erfolgreichen zu versauen. Und so finden sich heute an allen möglichen Stellen die Fanboys von RB: im <a href="http://www.lvz.de/Sport/RB-Leipzig/News/Burkhard-Jung-zum-Aufstieg-Es-macht-Spass-bei-RB-ist-friedlich-familiaer" target="_blank">Rathaus</a>, bei der <a href="https://twitter.com/mmachowecz" target="_blank">ZEIT</a>, und bei der schillernden <a href="https://www.youtube.com/watch?v=uEW9AYLpAyQ" target="_blank">Lokalprominenz</a> sowieso.</p>
<p>Wir schauen uns das mal weiter an, auch in der kommenden Saison. Die Chronistenpflicht lässt uns kaum einschlafen, und morgens ist sie unser erster Gedanke. Das Sportliche, auch das eint uns mit dem Gebieter aus Fuschl, wird für uns nur Randnotiz sein. Wir dokumentieren lieber die weiteren <a href="http://www.welt.de/sport/fussball/article157845827/Jetzt-hat-RB-Leipzig-auch-Aerger-im-Frauenfussball.html" target="_blank">Übernahme-Pläne</a> des Projektes, neuerliche <a href="http://www.lvz.de/Leipzig/Stadtpolitik/OBM-Jung-stellt-sich-hinter-Sponsoring-fuer-RB-Leipzig" target="_blank">Kniefälle</a> der Lokalpolitik, die herrlich trotzigen Anstrengungen der Fanszene und ihrer eifrigsten <a href="http://rotebrauseblogger.de" target="_blank">Apologeten</a> und überhaupt den weiteren Siegeszug der Betriebssportgemeinschaft „Taurin“ in Richtung Weltherrschaft.</p>
<p>Wir bereiten die Feier schon mal vor.</p>
<p>PS: Der MDR hat seine Kooperation bereits signalisiert.</p>
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