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	Kommentare zu: Naiv statt investigativ	</title>
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	<description>Ein RB-Leipzig-Protokoll</description>
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		Von: Der RoteBrausePrediger und das Problem, das keins sein soll &#124; zwangsbeglückt		</title>
		<link>https://zwangsbeglueckt.de/2015/03/10/naiv-statt-investigativ/#comment-55</link>

		<dc:creator><![CDATA[Der RoteBrausePrediger und das Problem, das keins sein soll &#124; zwangsbeglückt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2015 11:47:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] Naiv statt investigativ [&#8230;]]]></description>
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		<title>
		Von: vertblanc		</title>
		<link>https://zwangsbeglueckt.de/2015/03/10/naiv-statt-investigativ/#comment-54</link>

		<dc:creator><![CDATA[vertblanc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2015 10:55:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://zwangsbeglueckt.de/2015/03/10/naiv-statt-investigativ/#comment-49&quot;&gt;vert et blanc&lt;/a&gt;.

»Wir glauben, in dem Punkt sind wir nicht weit von Euch entfernt.« 

Was die Argumentation so kompliziert und häufig auch missverständlich macht ist, dass man die Basics eigentlich jedes Mal wieder voranschicken (oder als Disclaimer anfügen) muss. Das kann anstrengend und bisweilen nervenzehrend sein (glaubt uns: wir wissen genau, wovon wir reden…), ist aber derzeit leider unvermeidlich. Zumindest wenn man Missverständnisse dieser Art ausschließen möchte. Dass man mit regressivem Antikapitalusmus nichts am Hut haben möchte, ist eine Sache. Mit ihm auch de facto nichts am Hut zu haben eine andere… 

Wir sind gespannt und bleiben neugierige Beobachter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://zwangsbeglueckt.de/2015/03/10/naiv-statt-investigativ/#comment-49">vert et blanc</a>.</p>
<p>»Wir glauben, in dem Punkt sind wir nicht weit von Euch entfernt.« </p>
<p>Was die Argumentation so kompliziert und häufig auch missverständlich macht ist, dass man die Basics eigentlich jedes Mal wieder voranschicken (oder als Disclaimer anfügen) muss. Das kann anstrengend und bisweilen nervenzehrend sein (glaubt uns: wir wissen genau, wovon wir reden…), ist aber derzeit leider unvermeidlich. Zumindest wenn man Missverständnisse dieser Art ausschließen möchte. Dass man mit regressivem Antikapitalusmus nichts am Hut haben möchte, ist eine Sache. Mit ihm auch de facto nichts am Hut zu haben eine andere… </p>
<p>Wir sind gespannt und bleiben neugierige Beobachter.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<item>
		<title>
		Von: vertblanc		</title>
		<link>https://zwangsbeglueckt.de/2015/03/10/naiv-statt-investigativ/#comment-53</link>

		<dc:creator><![CDATA[vertblanc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2015 10:55:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://zwangsbeglueckt.de/2015/03/10/naiv-statt-investigativ/#comment-50&quot;&gt;zunull&lt;/a&gt;.

»Wir glauben, in dem Punkt sind wir nicht weit von Euch entfernt.« 

Was die Argumentation so kompliziert und häufig auch missverständlich macht ist, dass man die Basics eigentlich jedes Mal wieder voranschicken (oder als Disclaimer anfügen) muss. Das kann anstrengend und bisweilen nervenzehrend sein (glaubt uns: wir wissen genau, wovon wir reden…), ist aber derzeit leider unvermeidlich. Zumindest wenn man Missverständnisse dieser Art ausschließen möchte. Dass man mit regressivem Antikapitalusmus nichts am Hut haben möchte, ist eine Sache. Mit ihm auch de facto nichts am Hut zu haben eine andere… 

Wir sind gespannt und bleiben neugierige Beobachter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://zwangsbeglueckt.de/2015/03/10/naiv-statt-investigativ/#comment-50">zunull</a>.</p>
<p>»Wir glauben, in dem Punkt sind wir nicht weit von Euch entfernt.« </p>
<p>Was die Argumentation so kompliziert und häufig auch missverständlich macht ist, dass man die Basics eigentlich jedes Mal wieder voranschicken (oder als Disclaimer anfügen) muss. Das kann anstrengend und bisweilen nervenzehrend sein (glaubt uns: wir wissen genau, wovon wir reden…), ist aber derzeit leider unvermeidlich. Zumindest wenn man Missverständnisse dieser Art ausschließen möchte. Dass man mit regressivem Antikapitalusmus nichts am Hut haben möchte, ist eine Sache. Mit ihm auch de facto nichts am Hut zu haben eine andere… </p>
<p>Wir sind gespannt und bleiben neugierige Beobachter.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: zunull		</title>
		<link>https://zwangsbeglueckt.de/2015/03/10/naiv-statt-investigativ/#comment-52</link>

		<dc:creator><![CDATA[zunull]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2015 09:01:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://zwangsbeglueckt.de/2015/03/10/naiv-statt-investigativ/#comment-51&quot;&gt;vert et blanc&lt;/a&gt;.

Abermals danke für die Hinweise! Die Debatte und die Argumente sind uns (natürlich) bekannt. Mehr als fünf Jahre nach RB-Gründung suchen wir aber nach etwas mehr als nur einem Startpunkt für Kritik (auch wenn wir diesen Startpunkt gern immer wieder diskutieren können). Wirklich, den Traditionalisten-Schuh ziehen wir uns nicht an, auch wenn er uns immer wieder vor die Füße gestellt wird. „Regressiver Antikapitalismus“ auch nicht. Dieses Blog hier soll kein tumbes anti-RB sein, und wenn man es an ein paar Stellen liest, sieht man das vielleicht auch. Wir glauben, in dem Punkt sind wir nicht weit von Euch entfernt. 
Zugleich aber bleibt die Frage, ob man den ganzen Kram um dieses Projekt einfach so akzeptieren will. Zu sagen, welche Form von Kritik man dabei NICHT haben will, ist uns auch zu wenig. Insofern ist das hier alles (auch) ein Versuch. Bei dem wir uns gern weiter beobachten und kommentieren lassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://zwangsbeglueckt.de/2015/03/10/naiv-statt-investigativ/#comment-51">vert et blanc</a>.</p>
<p>Abermals danke für die Hinweise! Die Debatte und die Argumente sind uns (natürlich) bekannt. Mehr als fünf Jahre nach RB-Gründung suchen wir aber nach etwas mehr als nur einem Startpunkt für Kritik (auch wenn wir diesen Startpunkt gern immer wieder diskutieren können). Wirklich, den Traditionalisten-Schuh ziehen wir uns nicht an, auch wenn er uns immer wieder vor die Füße gestellt wird. „Regressiver Antikapitalismus“ auch nicht. Dieses Blog hier soll kein tumbes anti-RB sein, und wenn man es an ein paar Stellen liest, sieht man das vielleicht auch. Wir glauben, in dem Punkt sind wir nicht weit von Euch entfernt.<br />
Zugleich aber bleibt die Frage, ob man den ganzen Kram um dieses Projekt einfach so akzeptieren will. Zu sagen, welche Form von Kritik man dabei NICHT haben will, ist uns auch zu wenig. Insofern ist das hier alles (auch) ein Versuch. Bei dem wir uns gern weiter beobachten und kommentieren lassen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: vert et blanc		</title>
		<link>https://zwangsbeglueckt.de/2015/03/10/naiv-statt-investigativ/#comment-51</link>

		<dc:creator><![CDATA[vert et blanc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2015 22:54:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://zwangsbeglueckt.de/2015/03/10/naiv-statt-investigativ/#comment-50&quot;&gt;zunull&lt;/a&gt;.

»Was stellt RB denn aus Sicht der vertblancs dar? Zu sagen, alle Vereine und eben auch RB seien ›Unternehmen‹, ist ja nun keine sonderlich krasse Analyse.«

Nein. Aber diese Einsicht ist der Startpunkt für eine fundiert(er)e Kritik – und mit etwas Glück auch für die eine oder andere »krasse Analyse«. RBL stellt für uns eine in dieser Vehemenz neue Entwicklungsstufe in einem (mindestens) jahrzehntelangem evolutionären Prozess dar: Der Professionalisierung bzw. »Modernisierung« des Fußballs. Dabei wollen wir auch nicht pauschal Partei ergreifen, keine Sorge. 
Wir haben kommen aber nicht umhin immer wieder festzustellen, dass uns die allgegenwärtige Kritik am sogenannten »Modernen Fußball« stört (und RBL ist da seit einiger Zeit die erste und allgemeine Zurechnungsadresse). Kritik an diesen Entwicklungen stört uns dabei gar nicht generell, weil wir negative Konsequenzen der Professionalisierung des Sports durchaus auch am eigenen Leib erfahren. Aber allzu häufig machen es sich Vertreter_innen der aktiven Fanszene zu einfach mit ihrer Kritik und geraten dadurch in die Nähe von Positionen, von denen wir uns klar abgrenzen: Regressiver Antikapitalismus, first of all. Unsere Überzeugung ist, dass man da eine klare Linie ziehen muss – das gilt dann, pars pro toto, auch für den Fußball. Daher rührt unsere Motivation zur Kritik der Kritik.

Hier gibt’s bei Interesse mehr Worte dazu: 
Ausführlich: http://vert-et-blanc.net/2014/fuer-mehr-modernen-fussball-eine-stilkritik/
Programmatisch hier: http://vert-et-blanc.net/2014/mehr-selbstbestimmte-kuenstlichkeit/ 
Als Kritik an den Figuren, die auch in Eurem Text auftauchen (damals aber bei den 11Freunden): http://vert-et-blanc.net/2014/they-cant-relax-with-modern-football/
Und als kommentierte Literaturliste: http://vert-et-blanc.net/literatur/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://zwangsbeglueckt.de/2015/03/10/naiv-statt-investigativ/#comment-50">zunull</a>.</p>
<p>»Was stellt RB denn aus Sicht der vertblancs dar? Zu sagen, alle Vereine und eben auch RB seien ›Unternehmen‹, ist ja nun keine sonderlich krasse Analyse.«</p>
<p>Nein. Aber diese Einsicht ist der Startpunkt für eine fundiert(er)e Kritik – und mit etwas Glück auch für die eine oder andere »krasse Analyse«. RBL stellt für uns eine in dieser Vehemenz neue Entwicklungsstufe in einem (mindestens) jahrzehntelangem evolutionären Prozess dar: Der Professionalisierung bzw. »Modernisierung« des Fußballs. Dabei wollen wir auch nicht pauschal Partei ergreifen, keine Sorge.<br />
Wir haben kommen aber nicht umhin immer wieder festzustellen, dass uns die allgegenwärtige Kritik am sogenannten »Modernen Fußball« stört (und RBL ist da seit einiger Zeit die erste und allgemeine Zurechnungsadresse). Kritik an diesen Entwicklungen stört uns dabei gar nicht generell, weil wir negative Konsequenzen der Professionalisierung des Sports durchaus auch am eigenen Leib erfahren. Aber allzu häufig machen es sich Vertreter_innen der aktiven Fanszene zu einfach mit ihrer Kritik und geraten dadurch in die Nähe von Positionen, von denen wir uns klar abgrenzen: Regressiver Antikapitalismus, first of all. Unsere Überzeugung ist, dass man da eine klare Linie ziehen muss – das gilt dann, pars pro toto, auch für den Fußball. Daher rührt unsere Motivation zur Kritik der Kritik.</p>
<p>Hier gibt’s bei Interesse mehr Worte dazu:<br />
Ausführlich: <a href="http://vert-et-blanc.net/2014/fuer-mehr-modernen-fussball-eine-stilkritik/" rel="nofollow ugc">http://vert-et-blanc.net/2014/fuer-mehr-modernen-fussball-eine-stilkritik/</a><br />
Programmatisch hier: <a href="http://vert-et-blanc.net/2014/mehr-selbstbestimmte-kuenstlichkeit/" rel="nofollow ugc">http://vert-et-blanc.net/2014/mehr-selbstbestimmte-kuenstlichkeit/</a><br />
Als Kritik an den Figuren, die auch in Eurem Text auftauchen (damals aber bei den 11Freunden): <a href="http://vert-et-blanc.net/2014/they-cant-relax-with-modern-football/" rel="nofollow ugc">http://vert-et-blanc.net/2014/they-cant-relax-with-modern-football/</a><br />
Und als kommentierte Literaturliste: <a href="http://vert-et-blanc.net/literatur/" rel="nofollow ugc">http://vert-et-blanc.net/literatur/</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: zunull		</title>
		<link>https://zwangsbeglueckt.de/2015/03/10/naiv-statt-investigativ/#comment-50</link>

		<dc:creator><![CDATA[zunull]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2015 22:33:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://zwangsbeglueckt.de/2015/03/10/naiv-statt-investigativ/#comment-49&quot;&gt;vert et blanc&lt;/a&gt;.

Danke für den Kommentar!
Zunächst: Ihr habt Recht! Gerade wenn man sich mit den vielschichtigen Vorgängen rund um die Kommerzialisierung von Sport im Allgemeinen und Fußball im Speziellen beschäftigt und einen davon als besonders problematisch herausgreifen möchte, stößt man natürlich immer wieder an argumentationslogische Grenzen, besonders im Zusammenhang mit Widersprüchen. Diese kann man dann versuchen, auszureizen und zu dehnen. Oder man übergeht sie einfach nonchallant. Beides betreiben wir hier regelmäßig.
Natürlich wird allerorten Fußball verkauft und als Träger und Anlass für alle Art von Werbung und Kommerz verwendet. Fußballclubs haben natürlich ihre Profiabteilungen ausgegliedert und an Geldgeber veräußert. Mit großem Geld wird nicht nur in Leipzig hantiert – wobei die Art und Wiese, das WIE, sowie die Selbstverständlichkeit mit der das getan wird hier schon sehr speziell ist. Von der Unterscheidung Tradition/&quot;echt&quot; - Plaste/Kommerz halten wir aus diesen Gründen auch nicht viel, was wir neulich auch schon mal aufgeschrieben haben: http://wp.me/p4HrNr-77.
Das sehend kann man sich ja trotzdem fragen, was das Wissen darum, dass es vielerorts auf hochkommerziell zugeht, an dem Tatbestand RB Leipzig besser macht? An den auf Geldregen bauenden Erfolgsversprechen? Am Umgehen von Verbandsregeln (http://wp.me/p4HrNr-t)?
Und einen kleinen &quot;kategorialen&quot; Unterschied sehen wir dann doch. Anders als &quot;klassische&quot; Vereine
wurde RB Leipzig als Teil einer Sportmarketingstrategie gegründet. Das muss man immer wieder so deutlich sagen: Der &quot;Kern&quot; von RB Leipzig (und Salzburg und New York und Daniel Ricciardo und Felix Baumgartner) ist nicht ein irgendwie gearteter sportlicher Selbstzweck, sondern eben, Vehikel zu sein für die Erschließung von medialer Öffentlichkeit und Märkte und damit für die Steigerung der Verkäufe des Dosengetränks. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das greifen wir hier übrigens auch immer wieder auf. Hier hatten wir es schon mal länger ausformuliert: http://wp.me/p4HrNr-4A.

Also, soweit weg von euch sind wir gar nicht. Eine ernsthafte Frage sei uns aber noch gestattet. Was stellt RB denn aus Sicht der vertblancs dar? Zu sagen, alle Vereine und eben auch RB seien &quot;Unternehmen&quot;, ist ja nun keine sonderlich krasse Analyse.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://zwangsbeglueckt.de/2015/03/10/naiv-statt-investigativ/#comment-49">vert et blanc</a>.</p>
<p>Danke für den Kommentar!<br />
Zunächst: Ihr habt Recht! Gerade wenn man sich mit den vielschichtigen Vorgängen rund um die Kommerzialisierung von Sport im Allgemeinen und Fußball im Speziellen beschäftigt und einen davon als besonders problematisch herausgreifen möchte, stößt man natürlich immer wieder an argumentationslogische Grenzen, besonders im Zusammenhang mit Widersprüchen. Diese kann man dann versuchen, auszureizen und zu dehnen. Oder man übergeht sie einfach nonchallant. Beides betreiben wir hier regelmäßig.<br />
Natürlich wird allerorten Fußball verkauft und als Träger und Anlass für alle Art von Werbung und Kommerz verwendet. Fußballclubs haben natürlich ihre Profiabteilungen ausgegliedert und an Geldgeber veräußert. Mit großem Geld wird nicht nur in Leipzig hantiert – wobei die Art und Wiese, das WIE, sowie die Selbstverständlichkeit mit der das getan wird hier schon sehr speziell ist. Von der Unterscheidung Tradition/&#8221;echt&#8221; &#8211; Plaste/Kommerz halten wir aus diesen Gründen auch nicht viel, was wir neulich auch schon mal aufgeschrieben haben: <a href="http://wp.me/p4HrNr-77" rel="nofollow ugc">http://wp.me/p4HrNr-77</a>.<br />
Das sehend kann man sich ja trotzdem fragen, was das Wissen darum, dass es vielerorts auf hochkommerziell zugeht, an dem Tatbestand RB Leipzig besser macht? An den auf Geldregen bauenden Erfolgsversprechen? Am Umgehen von Verbandsregeln (<a href="http://wp.me/p4HrNr-t" rel="nofollow ugc">http://wp.me/p4HrNr-t</a>)?<br />
Und einen kleinen &#8220;kategorialen&#8221; Unterschied sehen wir dann doch. Anders als &#8220;klassische&#8221; Vereine<br />
wurde RB Leipzig als Teil einer Sportmarketingstrategie gegründet. Das muss man immer wieder so deutlich sagen: Der &#8220;Kern&#8221; von RB Leipzig (und Salzburg und New York und Daniel Ricciardo und Felix Baumgartner) ist nicht ein irgendwie gearteter sportlicher Selbstzweck, sondern eben, Vehikel zu sein für die Erschließung von medialer Öffentlichkeit und Märkte und damit für die Steigerung der Verkäufe des Dosengetränks. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das greifen wir hier übrigens auch immer wieder auf. Hier hatten wir es schon mal länger ausformuliert: <a href="http://wp.me/p4HrNr-4A" rel="nofollow ugc">http://wp.me/p4HrNr-4A</a>.</p>
<p>Also, soweit weg von euch sind wir gar nicht. Eine ernsthafte Frage sei uns aber noch gestattet. Was stellt RB denn aus Sicht der vertblancs dar? Zu sagen, alle Vereine und eben auch RB seien &#8220;Unternehmen&#8221;, ist ja nun keine sonderlich krasse Analyse.</p>
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		<item>
		<title>
		Von: vert et blanc		</title>
		<link>https://zwangsbeglueckt.de/2015/03/10/naiv-statt-investigativ/#comment-49</link>

		<dc:creator><![CDATA[vert et blanc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2015 18:28:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schade, dass Ihr Christian Spiller »Naivität« vorwerft und Euch im selben Moment hinreissen lasst vom »internationalen Konzern« zu schreiben, von dem man »nichts anderes […] zu erwarten hätte« als das, was internationale Konzerne halt so tun: Geschäfte machen. 

Das suggeriert nämlich einen kategorialen Unterschied zwischen »Plasteclubs« und den anderen, irgendwie »echteren« Vereinen (was auch immer diese im Einzelfall echter macht, meistens wird hier als Kitt ja Tradition, Emotion oder Authentizität angeführt). Die so getroffene Unterscheidung ignoriert aber die Tatsache, dass unter Bedingungen sowohl eines professionalisierten Sports als auch der damit einhergehenden (aber umfassenderen) Kapitalisierung auch die (sog.) Traditionsclubs längst Unternehmen geworden sind. Unternehmen, die ein Produkt verkaufen: den Fußball. Und da sind auch Profis am Werk, die auf »echte Liebe« oder sogar linksdeutschen Antikapitalismus (»non-established since 1910« plus Totenschädel-Logo) als Marketingkatalysator setzen. Funktioniert prächtig. Ihr mögt diese Fußnote vielleicht für »zynisch« halten, aber das Ignorieren dieses Umstands (und der daraus resultierende Kategorienfehler) lässt die Argumentation sehr dünn erscheinen. Beziehungsweise gibt dem Umstand, dass Ihr Christian Spiller »Naivität« vorwerfen wollt, eine latent ironische Dimension. 

Nichts für ungut (aber wer sich »wissenschaftlicher Beobachter« in die Selbstbeschreibung diktiert, wird mit dieser Art des Widerspruchs umgehen können). 

Sportliche Grüße, 
die Vertblancs]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schade, dass Ihr Christian Spiller »Naivität« vorwerft und Euch im selben Moment hinreissen lasst vom »internationalen Konzern« zu schreiben, von dem man »nichts anderes […] zu erwarten hätte« als das, was internationale Konzerne halt so tun: Geschäfte machen. </p>
<p>Das suggeriert nämlich einen kategorialen Unterschied zwischen »Plasteclubs« und den anderen, irgendwie »echteren« Vereinen (was auch immer diese im Einzelfall echter macht, meistens wird hier als Kitt ja Tradition, Emotion oder Authentizität angeführt). Die so getroffene Unterscheidung ignoriert aber die Tatsache, dass unter Bedingungen sowohl eines professionalisierten Sports als auch der damit einhergehenden (aber umfassenderen) Kapitalisierung auch die (sog.) Traditionsclubs längst Unternehmen geworden sind. Unternehmen, die ein Produkt verkaufen: den Fußball. Und da sind auch Profis am Werk, die auf »echte Liebe« oder sogar linksdeutschen Antikapitalismus (»non-established since 1910« plus Totenschädel-Logo) als Marketingkatalysator setzen. Funktioniert prächtig. Ihr mögt diese Fußnote vielleicht für »zynisch« halten, aber das Ignorieren dieses Umstands (und der daraus resultierende Kategorienfehler) lässt die Argumentation sehr dünn erscheinen. Beziehungsweise gibt dem Umstand, dass Ihr Christian Spiller »Naivität« vorwerfen wollt, eine latent ironische Dimension. </p>
<p>Nichts für ungut (aber wer sich »wissenschaftlicher Beobachter« in die Selbstbeschreibung diktiert, wird mit dieser Art des Widerspruchs umgehen können). </p>
<p>Sportliche Grüße,<br />
die Vertblancs</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Presse 10.03.2015 &#124; rotebrauseblogger		</title>
		<link>https://zwangsbeglueckt.de/2015/03/10/naiv-statt-investigativ/#comment-48</link>

		<dc:creator><![CDATA[Presse 10.03.2015 &#124; rotebrauseblogger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2015 10:05:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://zwangsbeglueckt.wordpress.com/?p=446#comment-48</guid>

					<description><![CDATA[[&#8230;] [Zwangsbeglückt] Naiv statt investigativ: https://zwangsbeglueckt.wordpress.com/2015/03/10/naiv-statt-investigativ/ [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] [Zwangsbeglückt] Naiv statt investigativ: <a href="https://zwangsbeglueckt.wordpress.com/2015/03/10/naiv-statt-investigativ/" rel="nofollow ugc">https://zwangsbeglueckt.wordpress.com/2015/03/10/naiv-statt-investigativ/</a> [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
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